UFO-Nachrichten

<img src="nonflash.gif" width=130 height=25 border=0>


Reinhard Fischer:

AUSSERKÖRPERLICHE ERFAHRUNG UND UFO-PHÄNOMEN

Zwischen Traum und Wirklichkeit

Was wissen wir wirklich über UFOs? Seit Jahrzehnten vertrete ich die These, das UFOs nicht so ohne weiteres aus unserem sichtbaren Weltraum kommen können. Dabei beziehe ich mich auf meine 50jährige Erfahrung auf wesentlichen Gebieten der Parapsychologie. Zu diesen gehören die Phänomene: Telepathie, Hellsehen, Klarträume, außerkörperliche Erfahrung und Psychokinese. Alle sind in der wissenschaftlichen Parapsychologie, wie sie u. a. im Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg seit Jahrzehnten erforscht werden, anerkannt.

Die verständlichen Wünsche vieler Techno-Freaks, UFOs mögen doch vom Mars, vom Mond, von der Venus oder vom Alpha Centaurus kommen, konnten von Seiten der Wissenschaft bisher offiziell nicht erfüllt werden. Tatsächlich fehlen noch handgreifliche Nachweise von UFOs, die jeder bei uns besichtigen könnte.

 

Die quanten-physikalischen Aspekte

Prof. Dr. Carl Friedrich v. Weizsäcker, der bei dem Nobelpreisträger Werner Heisenberg habilitierte, war u. a. von 1970 bis 1980 Direktor des Max-Planck-Institutes zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-tech-nischen Welt. Er schrieb mir bereits 1995 während unserer Korrespondenzen bezüglich des UFO-Phänomens, dass er von der Physik her keine Gründe habe, die Unmöglichkeit solcher Vorgänge zu behaupten, und er verwies auf eine mögliche Lösung im Rahmen der Quantentheorie, während er aber die klassische Physik zur Erklärung des UFO-Phänomens ausschloss. Dies war ein ziemlich deutlicher Hinweis auf die Metaphysik und ihre transzendentalen Strukturen, deren Erforschung die klassische Physik gerade durchführt.

Im Hinblick auf die dichte Luftraumüberwachung von Seiten ziviler und militärischer Stationen und astronomischer Observatorien - einschließlich der Satelliten-Überwachungen, kann sich der Mensch nicht so leicht vorstellen, dass ein außerirdischer Transitverkehr von Planet zu Planet nicht bemerkt worden wäre.

Dies ist aber nur die eine Seite der Münze! In dieser schwierigen Phase des Erfassens des UFO-Phänomens in seinen an Sciencefiction angelehnten Facetten, treten wir in das echte UFO-Phänomen ein. Es gibt in Wahrheit echte UFOs! Wir haben sie schon gesehen und gefilmt. Aber das Phänomen ist alternativ auch auf einer anderen Ebene der Wahrnehmung angesiedelt, als auf der rein technologischen im heutigen physikalischen Sinne.

 

Metaphysische Strukturen des UFO-Phänomens

Bereits seit Jahrzehnten wurde immer deutlicher, dass z. B. die Phänomene der Entführung von Menschen durch so genannte Aliens vor allem auf menschliche Empfindungen zurückgeführt werden müssen, die sich in einem geheimnisvollen Zwischenreich von Psyche und Materie ereignen. Dies ergaben nicht nur zahlreiche hypnotische Befunde ernsthafter Forscher, wie etwa die von John Mack. Auch meine Erfahrungen auf dem Gebiet der Grenzwissenschaft, vor allem der außerkörperlichen Erfahrung, laufen in die Richtung einer psychophysischen Vernetzung des UFO-Phänomens, wie ich in zahlreichen Artikeln, Broschüren und Schriften deutlich machte. Mein Buch „Raumfahrt des Seele", 1975 in Freiburg und 1977 in Holland erschienen, beweist, dass ich schon zu Beginn der 60er Jahre vom Tatbestand einer Korrelation von Psyche und UFO-Phänomen überzeugt war.

Wenn wir auf dem Gebiet der UFOs mitreden wollen, dürfen wir die Parapsychologie mit ihren quantentheoretischen Aspekten auf keinen Fall ausklammern. Meine Bemühungen, die Struktur der Materie vom Geist her zu hinterfragen, dauern schon nachweislich über ein halbes Jahrhundert. Die Korrelation von Materie, Geist und UFO-Phänomen erwies sich als ein derart schwieriges Forschungsgebiet, das zu beackern so manchen UFO-Forscher die ’Flinte ins Korn’ werfen ließ. Und wer keine Flinte hat, warf inzwischen das ’Handtuch’.

Wer die psychophysische Vernetzung des UFO-Phänomens gründlich studieren und durchforsten möchte, dem kann ich die beiden Bücher „Die große Morgendämmerung der Menschheit“ von Enrique Castillo Rincón sowie „Geheimnis der Untertassen“ von Orfeo Angelucci empfehlen, die im Verlag UFO-Nachrichten dankenswerter Weise noch einmal aufgelegt wurden.

Die von mir erwähnte Vernetzung von Materie, Geist (Bewußtsein) und UFO-Phänomen wird sonnenklar, wenn wir uns einen Ausspruch von Carl Friedrich von Weizsäcker aus seinem Buch „Aufbau der Physik“ (Hanser 1985) zu Gemüt führen: „Mit der Quantentheorie, so wie wir sie rekonstruiert und gedeutet haben, ist der Gedanke voll vereinbar, dass die Wirklichkeit ein nichträumlicher individueller Prozess ist, den wir mit den uns geläufigen Worten als geistig zu beschreiben haben.“

Wenn Sie hierrüber reflektieren, erkennen Sie die Sensation in dieser Aussage:

Unsere Wirklichkeit und damit auch Materie sind auf Geistschwingungen vibrierende atomare Verdichtungen. Dies ist die Erklärung für die individuelle Wahrnehmung des UFO-Phänomens bei unterschiedlichen Beobachtern.

Doch nun zu einem Erlebnis zwischen Klartraum und Wirklichkeit, das den geistig individuellen Prozess im Sinne Prof. v. Weizsäckers deutlich macht.

 

Ein Fernglas, eine Uhr und ein UFO

Am 2. 11. 2005 nach 6 Uhr früh hatte ich einen Klartraum, der eine vorgelagerte Bewusstseinsstufe der außerkörperlichen Erfahrung ist. In Wirklichkeit gehen aber beide Phänomene gleitend ineinander über, und es ist eine Frage der Kontinuität des Selbst- oder Wachbewusstseins, ob Klartraum oder AKE überwiegen. Oft durchdringen sich sogar beide Wahrnehmungsformen während einem Erlebnis.

Ich saß meditierend an der Wand gelehnt auf meinem Bett. Nach längerer Zeit, in der ich immer mehr mein Körpergefühl verlor und der Geist sich vom Diesseits loslöste, fand ich mich ausreichend bewusst in einem riesigen Restaurant wieder, in dem zahlreiche Gäste beim Essen und Plaudern saßen. Nachdem ich mich eine Weile umgesehen hatte, bemerkte ich auf einer langen Fensterbank, die hinter einer Sitzbank entlang lief, einen schönen Feldstecher (Fernglas) in Porroform, hellgrauer Lackierung und mit unbegreiflichen Schriftzeichen liegen.

Keiner der in der Nähe sitzenden Personen konnte mir den Besitzer des Glases angeben, wie ich telepathisch von mehreren ermittelte. Ich nahm also das Glas, das mir außerordentlich gefiel in die Hände und blickte interessiert hindurch, ob die Qualität der Optik der meines eigenen Zeiss-Glases ähnlicher Bauart entspricht, das ich als handliches 8x30 zu Hause habe. Das „astrale“ Glas war aber kleiner und in sehr gediegener Ausführung, die bei uns wohl noch nicht einmal erfunden worden ist.

Ich blickte also hindurch, stellte die Schärfe ein und sah in die Tiefe einer beeindruckenden astralen Landschaft, in der auf einem ansteigenden Gelände locker angeordnete Villen zwischen exotischen Bäumen in parkähnlicher Umgebung standen. Dahinter stieg das Gelände steil an. Auf einem mit Büschen und Bäumen bewachsenem Hügel standen verstreut einige hotelähnliche Komplexe unterschiedlicher Baustile. Links des Blickfeldes erstreckte sich eine weite Ebene, auf deren Terrain sich Dörfer mit Teichen und lockerem Baumbewuchs in der Ferne verloren.

Zu erklären ist, dass ich während meinem Beobachten durch das ’jenseitige’ Fernglas immer noch im Restaurant stand. Man blickt in der Astralwelt ohne Probleme durch die Wände hindurch, eine Eigenschaft, die mir von ähnlichen Aktionen längst bekannt war. Etwas neidisch über die hervorragenden Eigenschaften des Gerätes, vor allem über seine Randschärfe und unwahrscheinliche Auflösung, die Bildwelten erkennen ließ, die man nicht vermuten würde, begab ich mich in das Häuserlabyrinth der angrenzenden Astralstadt. Dies geschieht mittels Schweben und Gleiten.

 

In der astralen Altstadt

In einer engen mit Häusern flankierten Straße einer Altstadt beobachtete ich eine Weile eine Frau, die aus einem Fahrzeug stieg und einige Rollen Papier in einem Fotogeschäft anlieferte. Wahrscheinlich gehörte sie zu einem Zubringerdienst. Der Besitzer des Ladens kam heraus und nahm die Rollen entgegen. Im Schaufenster standen einige Vergrößerungen, Bilderrahmen und optischer Kleinkram.

Es wahr eine seltsame Beleuchtung zwischen Morgengrauen und Tageslicht. Ich nahm wieder mein Fernglas aus dem Restaurant und blickte einen sehr steilen Hügel hoch, auf dem eine Stadtmauer und ein mittelalterlicher Turm standen. Das Ganze hinter kleinen Bäumen und Büschen. Am Himmel wollte ich nach einem UFO Ausschau halten, denn hinter der Stadtmauer waren noch letzte Sterne zu sehen. Ich setzte das Glas wieder ab und registrierte, dass die Frau noch mit dem Ladenbesitzer plauderte.

In diesem Moment tauchte ein schlanker Mann mit dunklem Haar auf, der sich zu mir gesellte. Ich blickte auf meine Armbanduhr und sagte dabei zu dem Mann: „Dies ist doch eine schöne Uhr, ich habe sie vor kurzem von meiner Frau geschenkt bekommen.“ Während der AKE ist man sich seines Normallebens meistens bewusst. Darauf sagte der Mann: „Die Uhr ist sehr schön, aber die UFOs sind wichtiger!“ Ich antwortete dem Mann: „Die UFOs sind wichtiger, das stimmt, aber im Moment gefällt mir die Uhr besser.“ Noch einmal blickte ich den steilen Hügel über die Stadtmauer hinweg, um etwa ein UFO mit meinem Astralglas zu entdecken.

 

Der Übergang zur Wirklichkeit!

Plötzlich machte meine Frau die Tür zu meinem Zimmer auf (in Wirklichkeit), wobei ich sofort aufwachte und das seltsame astrale Geschehen noch in mir vibrierte. Sie sagte: „Du, jetzt habe ich seit längerer Zeit wieder ein echtes UFO gesehen. Es stand als helle Energiekugel draußen vor dem Fenster über dem großen Ahornbaum. Ich betrachtete es erregt, weil es fast hell war und kaum noch Sterne zu sehen waren. Plötzlich setzte es sich vor meinen Augen in Bewegung, zog eine gewisse Strecke über den Himmel, wurde schell kleiner und erlosch, als sei es nie vorhanden gewesen.“

Anmerkung:

Ingrid macht jeden Morgen um diese Zeit ihre Runde mit unserem Tibethund. Als sie mich aufweckte war es fünf Minuten vor halb sieben Uhr. Ich war ganz überrascht, weil ich doch gerade während einer AKE mit meinem aus dem Restaurant angeeigneten Fernglas nach einem UFO Ausschau halten wollte. Sofort fiel mir auch der Mann ein, der zu mir sagte, dass UFOs wichtiger seien als meine Armbanduhr. Ich nahm meine Uhr vom Nachttisch in die Hand, die ich im Seelenfeld gerade noch getragen hatte. Sie gefiel mir noch immer.

Der ganze Vorgang wirkte auf mich wie eine erfrischende Offenbarung, da mir hier wieder die psychophysische Vernetzung des UFO-Phänomens durch eine geheimnisvolle Korrelation von Klartraum und AKE mit unserer äußeren Realität bewusst wurde. Wäre ich mit meinem Video-Camcorder draußen gewesen, hätte ich das Objekt und sein Verschwinden sicher filmen können, wie es mir ja schon öfter gelungen ist. Meine Video-Dokumentation „UFOs und Transstimmen“ (beziehbar Verlag UFO-Nach-richten) zeigt Beispiele solcher Vorgänge.

Meine Vermutung seit Jahrzehnten, dass UFOs aus einem Zwischenreich von Bewusstsein und materieller Welt stammen, durch einen psychophysisch vernetzten „Tunnel“ reisen und sich in unserer Raumzeit virtuell materialisieren können, scheint sich zu bestätigen. Wir haben es hier mit fremden Seinsdimensionen bzw. Parallelwelten zu tun, in denen UFOS große Entfernungen überwinden können.

Prof. Dr. Carl Friedrich von Weizsäcker schreibt in seinem Buch: „GROSSE PHYSIKER - Von Aristoteles bis Werner Heisenberg“ (dtv) im Kapitel 5. „Materie und Bewusstseins“ den tiefgründigen Satz:

„Falls die Quantentheorie für eine wissenschaftliche Darstellung des Bewusstseins benötigt würde, würde dies bedeuten, dass das Bewusstsein weit größer als der Körper erscheinen würde, aber nicht im gewöhnlichen Raum.“

Das Bewusstsein während einer AKE reicht bis in den daraus resultierenden „ungewöhnlichen Raum“, den Hyperraum, aus dem uns die UFOs aufleuchten. Der Mechanismus ihres Erscheinens könnte in der Telekinese und anderen komplizierten quantenphysikalischen Aspekten be-gründet liegen.

 

Menschliches Bewusstsein hat keine Begrenzungen

Was die geschilderte außerkörperliche Erfahrung betrifft, sollten wir erkennen, dass sie szenische Elemente zeigt, die wir als Fremdwahrnehmungen deuten müssen. So ist die Szene im großen Restaurant, in dem ich das astrale Fernglas fand und telepathisch einige Gäste abfrage, nicht von meinem Unterbewusstsein inszeniert worden. Das Gleiche gilt für die astrale Landschaft mit den Hotelanlagen und das weite Terrain mit Dörfern, Seen und Bäumen. Aber auch die Szene in der astralen Altstadt, in der eine Frau von einem Zubringerdienst ein Geschäft belieferte, war eine Fremdwahrnehmung in einer von der Wissenschaft noch nicht erforschten Seinsdimension für menschliches Bewusstsein. Alles spielte sich in einer Realität ab, die von der unseren wohl nur durch eine kleine Frequenz-verschiebung getrennt ist und für unsere normalen Sinne nicht sichtbar wird.

Durch das Verlassen des physischen Körpers während einer AKE kann menschliches Bewusstsein in diesen Zwischenreichen agieren und ist meistens sehr erstaunt über die fast unbegrenzten Möglichkeiten neuer Erfahrungen und Eindrücke im Kontinuum der Transzendenz.

(Zahlreiche außerkörperliche Erfahrungen und visuelle Eindrücke in Astralwelten, die mit den Nachtodwelten identisch sind, findet der Leser in den neuen Broschüren „SEELISCHE WELTEN“ und „SCHRITTE ÜBER GRENZEN“, die im Verlag UFO-Nachrichten bestellt werden können. Aber auch in der Broschüre „FREIER FLUG DER SEELE“ werden vom Verfasser die besonderen Bewegungs- und Wahrnehmungsstrukturen während der AKE geschildert. Alle diese transzendentalen Wahrnehmungswelten haben unmittelbar mit dem UFO-Phänomen zu tun.)

Der amerikanische Erforscher der außerkörperlichen Erfahrung, Robert A. Monroe, dessen Buch „Der Mann mit den zwei Leben“ in Deutschland bereits 1972 bei Econ erschienen ist (drei Jahre vor meiner Schrift „Raumfahrt der Seele“ 1975), schreibt bezüglich der Möglichkeiten menschlichen Bewusstseins: „Die größte Illusion von allen ist, dass die Menschheit Begrenzungen hat.“

Dies kann ich unterstreichen und es betrifft nicht nur unser materielles Universum, das der Mensch zu erobern gerade erst begonnen hat. Denn selbst Albert Einstein, der wie viele große Physiker auch Metaphysiker war, hegte folgenden Verdacht:

„Es ist möglich, dass sich hinter unseren Sinneswahrnehmungen ganze Welten verbergen, von denen wir keine Ahnung haben.“

Der Durchbruch in solche Welten gelang mir schon Anfang der 60er Jahre, als ich zum ersten Mal meinen physischen Körper verließ. Und schon damals begann ich das UFO-Phänomen in seinen paranormalen und metaphysischen Strukturen zu hinterfragen. Und heute müssen wir einsehen, dass die UFOs von jenen „ganz anderen Welten“ kommen, von denen Albert Einstein sprach. Alle diese geheimnisvollen Flugobjekte haben in unserer Raumzeit Materialisationstendenz. Deshalb lassen sie sich gelegentlich fotografieren oder filmen.

Auch UFOs, die von fernen Planeten kommen, etwa aus dem Andromeda-Nebel, müssen ihre endlose Reise in dem von der Wissenschaft inzwischen postulierten „Hyperraum“ zurücklegen. Dies dürfte eine Erkenntnis modernster Auffassung des UFO-Phänomens sein.


Aus "UFO-Nachrichten" Nr. 382, März/Apr. 2006