UFO-Nachrichten

<img src="nonflash.gif" width=130 height=25 border=0>


Wigo - Die Liebe stirbt zuletzt!
von Marleen van Barneveld

(zurück Folge 1) * * (zurück Folge 2) * * (zurück Folge 3) * * (zurück Folge 4) * *  Folge 5 * * (vor zu Folge 6)

 

Ein Lebensschicksal von Wigo war es, Luna zu begegnen. Doch eine weitere besondere Fügung war es, mit Professor Gustav Rosebär, liebevoll Rosa genannt, zusammenzutreffen. Während mehrerer Reisen gewinnen sie gemeinsam Erfahrungen und Erkenntnisse, die sie bislang nicht einmal aus Büchern oder Erzählungen kannten.
 
 

Die geheimnisvolle Anlage

Die Drei waren schon eine Weile unterwegs. Der Professor hielt an um auf seinen Kompaß zu schauen.

"Ich kann wohl sagen, daß wir einen Halbkreis gelaufen sind."

Er kratzte sich am Ohr, überlegte kurz und meinte: "Ich glaube, wir haben in ein Wespennest gestochen!"

"Und was bedeutet das, Rosa?", fragte Luna.

"Wir stehen jetzt wahrscheinlich unter einer geheimen militärischen Anlage. Das kann recht unangenehm für uns werden."

"Wieso?", meinte Wigo erstaunt.

"Wieso? Ja, wieso fragst du da noch? Wir sind im Begriff uns strafbar zu machen. Ich seh’ mich schon im Kerker bei Wasser und Brot", scherzte der Professor.

"Was ist dann das hier für eine Anlage? Was meinst du, Professor?"

"Ja, ich bin mir nicht ganz sicher, gehen wir also noch ein paar Minuten", erwiderte er und schaute Wigo dabei ebenso fragend an.

"Was ist mit dir Junge, was machst du für ein Gesicht?", fragte er besorgt.

"Da . . . ich hör’ ein Brummen!"

"Und du Luna? Hörst du auch was brummen?"

"Nein, ich höre nichts!"

"Jetzt höre ich auch was. Hier muß irgendwo eine Maschine laufen. Vielleicht ein Generator?" Er horchte angestrengt und meinte dann: "Nein, nein das ist kein Generator, das Brummen kommt aus meinem Kopf! Verdammt noch mal, jetzt weiß ich, was hier los ist. Hier spielt sich dasselbe ’Theater’ ab wie seiner Zeit in Mexiko 1993. Wir müssen hier raus. Unser Leben ist in Gefahr. Ich nehme mal an, daß sie die Antenne eingeschaltet haben und nun senden. Hat sich mein Verdacht also doch bestätigt! Dies hier ist dieselbe Anlage wie in Alaska, nur im Kleinformat, das sogenannte HAARP-Projekt!"

"Und was hat das für uns zu bedeuten?" fragte Wigo, während sie weitergingen.

"Was hier gesendet wird, sind ELF- Wellen, ähnlich wie bei Hemi-Sync zur Stimulans der Gehirnwellen. Nur mit dem Unterschied, daß Hemi-Sync-Wellen positiv gebraucht werden, und diese hier negativ.

Diese ELF-Wellen sendete früher einmal zu Versuchszwecken der Radiosender Antenne 7. Sie schickten über den Äther offiziell einen sogenannten ’Sex-Brummton’. Einen ganzen Tag lang wurde die Bevölkerung ohne ihr Wissen zum Versuchskaninchen gemacht. Erst in den nächsten Tagen schrieben die Medien über diesen ’erlebnisreichen Hit’, wie sie es nannten.

Mit diesen ELF-Wellen ist nicht zu spaßen. Wie eine Studie ergab, wurde nachgewiesen, daß Menschen, die diesem Ton anhaltend ausgesetzt waren, unter Schlafstörungen, Schluckbeschwerden bis hin zu Selbstmordgedanken litten.

Das Ende dieser Anlage werden wir sowieso nicht erblicken. Nach meiner Rechnung hätten wir dann noch 30 Kilometer vor uns. Und das ist der Beweis dafür, daß ich mit meiner Vermutung richtig liege, daß dies hier eine Ringantenne ist. Angelegt zum Zweck psychologischer Kriegsführung und Manipulation der Bevölkerung. Denn diese Brummtöne wurden schon in verschiedenen anderen Gegenden geortet."

Bei seinen letzten Worten bemerkte der Professor eine kleine Erschütterung, die durch den Raum ging. Fragend schaute er die beiden an und sagte: "Habt ihr das jetzt auch gespürt?"

"Ja, was war das?", fragte Wigo.

"Dachte ich’s mir doch!" Der Professor wies mit dem Daumen nach oben: "Dann werden wir hier auch einen Ausgang finden," meinte Luna.

"Das kannst du haben", sagte Wigo.

"Hier ist der Ausgang schon, Wigo, und noch nicht mal verschlossen! Hi hi, wir haben mehr als Glück!", lachte der Professor.

 

Agenten der Nacht

Langsam machte er die Tür einen Spalt auf: "Die Luft ist rein!" Dabei machte er die Tür sperrangelweit auf und Luna und Wigo gingen durch.

"Scheint ein Aufenthaltsraum zu sein. Hier steht sogar eine Kaffeemaschine". Luna schaute sich erstaunt um.

"Dann können wir uns ja gleich mal ein ’Käffchen’ kochen!", meinte Rosa grinsend und ging zur nächsten Tür, die er vorsichtig einen Spalt öffnete. Er winkte den anderen und sagte: "Scheinbar sind wir hier richtig. Schnell machen wir, daß wir davon kommen, denn irgendwie habe ich plötzlich so ein mulmiges Gefühl!"

Er öffnete die Tür und sie prallten urplötzlich mit zwei Männer in schwarzen Anzügen zusammen.

"Hoppla!", entfuhr es dem einen im schwarzen Anzug und dieser tat dabei recht erstaunt.

"Wen haben wir denn hier? Hat’s euch wenigstens Spaß gemacht hier unten Ratte zu spielen . . . hä, was ist, hat’s euch die Sprache verschlagen oder was?"

"Wie reden Sie mit uns", entrüstete sich der Professor. "Wir sind anständige Bürger, die sich nur eben mal verlaufen haben", entgegnete er und dann fügte er etwas leiser an: " . . .Bei den vielen Türen hier. . ." Dabei schaute er den einen treuherzig an.

"Alles klar ’Paps’ ", erwiderte der, "...und damit euch das nicht wieder passiert, zeigen wir euch jetzt gleich mal den Weg, wo es lang geht. Wir wollen ja nicht, daß ihr euch wieder verlauft und womöglich noch zu Schaden kommt als ganz anständige Bürger." Dabei ergriff er den Professor mit einem ungewöhnlich eisernen Griff.

Der andere schwarz gekleidete Herr dirigierte Wigo und Luna vor sich her und wies sie an, die rechte Tür aufzumachen. Sie verschwanden in dem Raum dahinter.

Der andere, der den Professor am Kragen gepackt hatte, kam hinterher und befahl: "Setzt euch!"

"Sie könnten ruhig etwas freundlicher sein", meinte der Professor.

"Halten Sie Ihren Mund, sonst nähen wir den zu", antwortete dieser sarkastisch und verzog dabei sein Gesicht zu einer unfeinen Grimasse.

"Setz dich hin, Zev." Mit diesen Worten schob ihm der andere durch Teleportation einen Stuhl zu.

Sein eiskalter Blick glitt wie tastend über ihre Gesichter. "Was sucht ihr hier unten?" Er wartete auf eine Antwort und für kurze Zeit herrschte bleierne Stille. Als er keine bekam sagte er:

"So, ihr wollt mir nicht antworten. Das ist auch nicht unbedingt nötig. Was Ihr hier mit Euren simplen Nachforschungen bezwecken wollt ist für uns von keinerlei Interesse. Ich will es mal so sagen", und dabei beugte er sich über den Schreibtisch, so daß er dabei in unmittelbaren Augenkontakt mit ihnen kam, "...euer Auftritt hier unten ist ein Ringelreihen dreier obskurer Schlafwandler, die hinter jedem Mäuserülpser einen Tornado vermuten. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus!"

"Ist die Wirklichkeit also so wie Sie beide sind?", fragte Luna unerschrocken und starrte ihn unvermittelt an.

"Was verstehen Sie schon davon!" Und er lachte schallend. Abrupt unterbrach er sein Gelächter und sagte scharf:

"Menschen sind manipulierbar, besonders solche, die es für ihre große Stärke halten, nicht manipulierbar zu sein. Je mehr Informationen fließen, umso mehr Manipulationen sind möglich. Das größte Dilemma der Menschheit sind die Verschwörungstheorien."

"Das glaube ich Ihnen aufs Wort", unterbrach ihn Luna. "Sie sind nämlich ideale Instrumente in der Propaganda und Agitationen. Sie reduzieren komplexe Ursachen von Ereignissen auf einen einfachen Nenner, einen Sündenbock für alles."

"Bedenken Sie bitte", nahm der andere Mann das Wort wieder auf, "daß es immer Menschen geben wird, die hinter ziemlich allem eine Verschwörung vermuten!"

"Meinen Sie sich damit selbst?", fragte sie zurück. "Denken Sie etwa, ich weiß nicht wer hinter Ihnen steht? Für wen Sie arbeiten und wer der große Unbekannte ist?"

"Nun", meinte er und sah sie durchdringend an, "wenn Sie meinen zu wissen mit wem Sie es hier zu tun haben, umso mehr wird es dann wohl in Ihrem eigenen Interesse liegen, keine weiteren Begegnungen mit uns anzustreben!"

"Habe ich etwa gewollt mit Ihnen Kontakt aufzunehmen oder ist es nicht vielmehr so, daß Sie sich in unsere Belange gemischt haben?", fragte sie bissig und ihre Augen blitzten dabei kampfeslustig auf.

"Luna, liebste Freundin, ich glaube die Herren haben schon zu Abend gegessen. Es ist also kaum von Nöten, daß du ihnen jetzt auch noch den Nachtisch servierst", schmunzelte der Professor.

"Wie war noch gleich Ihr Name, verehrter...? Ach ja, den hatten Sie uns ja noch gar nicht genannt. Sicherlich macht es Ihnen gar nichts aus, wenn ich Sie mit ’Ron’ anrede?"

"Stimmt genau, Professor! Namen sind nichts anderes als Bezugspunkte für diejenigen, die sie brauchen".

 

Eine aufschlußreiche Unterredung

"Erzählen sie uns doch mal, Ron, wie lange arbeiten Sie denn schon als Agent auf diesem schönen Planeten Erde?" Dabei sah er ihn wieder treuherzig an und konnte ein leichtes Lächeln nicht verbergen.

"Sie sind hier an einem Ort wo wir die Fragen stellen! Halten sie also endlich Ihr lockeres Mundwerk!", schrie Zev den Professor an.

"Die Manieren auf anderen Planeten lassen scheinbar auch zu wünschen übrig", erwiderte der Professor.

"Okay, es reicht jetzt endgültig", sagte Ron. "Wir sind nicht hier um euch Angst einzujagen, sondern um euch aufzuklären.

Wir sind allgemein als die ’Männer in Schwarz’ bekannt. Das eine und andere Medium hier auf Erden hat schon mit uns zusammengearbeitet. Wir warnen die Menschheit durch sie. Die Erde wird sich verändern und es werden noch größere Umweltkatastrophen stattfinden als bisher. Hitze, Dürre und Mißernten werden das Bild dieses zukünftigen Planeten auszeichnen. Wir aber werden die Menschen retten, die sich zu uns bekennen. Wir haben schon einige Personen eingeladen um unsere goldenen Städte zu besuchen. Jedem gefiel das, was er dort sah. Es wird die Entscheidung jedes einzelnen sein, ob er ein Freund von uns sein will. Andernfalls wird er den Polsprung nicht überleben."

"Alien Ron, bitte tun Sie uns einen Gefallen und verkaufen Sie uns nicht für dumm, . . . au, au, das schmerzt!" Der Professor krümmte sich so auf dem Stuhl als hätte ihm jemand einen Hieb in den Magen verpaßt.

Trotz des Schmerzes sprach der Professor uneingeschüchtert weiter: "Jeder Erdenbürger wird in der letzten Phase der Reinigung die Erde verlassen müssen. Wer sich dann noch nicht für den uni-versalen Geist entschieden hat, wird von der Truppe Gottes auf ähnliche Planeten wie die Erde gebracht. Menschen die vorher gestorben sind, finden sich dann, genauso wie heute, in den jenseitigen Sphären wieder, die sie sich geistig verdient haben. Darum ist es jetzt wichtig, wie der Mensch auf diesem Planeten lebt. Jesus gab uns diesbezüglich schon die Anweisung: Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst."

"Ich sehe, ich habe eine Sorte Mensch vor mir, die das Wesentliche begreifen", sagte Ron. "Das ist auch gut so. Denn es werden in Kürze Zeiten kommen, in denen eure Regierungen uns nicht mehr in Hollywood-Filmen vermarkten, sondern öffentlich auftreten lassen. Wir werden Seite an Seite in den Krankenhäusern arbeiten zum Wohle der Menschheit. Aids und andere Seuchen werden der Vergangenheit angehören. Wir werden euch neue Medizin zur Verfügung stellen. Ihr werdet 150 Jahre alt werden und ein gesundes Leben dabei führen."

"Oh ja, das glaube ich schon", erwiderte der Professor. "Ihr seit es schließlich auch gewesen, die mit Aids und Krebs und anderen menschlichen Geißeln diesen Planeten mit Absicht infiziert habt. Eurer ’netten Beratung’ ist es zu verdanken, daß dieser Planet mit Müll überläuft, denn schließlich habt ihr den Regierungen mittels Verträgen versprochen, die Erde wieder zu säubern, doch bislang sieht man nichts davon. Und nun spielt ihr euch als Wohltäter auf, als Freunde und große Retter in der Not!"

"Nun, wir haben unser Bestes damals gegeben. Doch glauben Sie nur, nicht daß wir so primitiv wären und nicht wüßten, daß gewisse Menschen, würden wir ihnen alle unsere Geheimnisse verraten, diese auch gegen uns anwenden würden. Wir arbeiten bereits seit über 40 Jahren mit den großen Regierungen dieser Erde zusammen. Die heutigen großartigen Technologien sind unter unserem Einfluß entstanden. Mit uns gingen die Regierungen Bündnisse und Verträge ein", erzählte Ron stolz weiter.

"Wozu das?", warf Wigo ein. "Wenn Verträge gemacht werden, erhält die Gegenseite auch etwas. Und was bekam sie?"

"Sie bekamen freie Hand bei den sogenannten UFO-Entführungen", sagte der Professor.

"Das ist keinesfalls so", erwiderte Ron. "Wir hatten schon lange vor einer Inkarnation die Absprache mit den betreffenden Menschen getroffen, daß sie uns für diverse Untersuchungen zur Verfügung stehen. Natürlich ist es auf diesem Planeten so, daß durch die Geburt das Erinnerungsvermögen der Personen mit denen wir diese Absprachen hatten, verloren ging.

Es ist Ihnen doch sicherlich bekannt, daß sogenannte Entführte zu späteren Zeitpunkten sogar von sich behaupteten, Auserwählte zu sein."

"Ja sicherlich, mein Freund. Aber erst dann, wenn ihr ihnen Implantate eingesetzt habt, damit eine Umprogrammierung stattfinden konnte."

"Machen sie uns nicht schlechter als unser Ruf ist, Herr Professor!"

"Wissen Sie Ron, ein positiver Alien wird niemals solche Aktionen durchführen. Auch wenn jemand nach seiner Inkarnation nicht mehr als Versuchskaninchen fungieren will, würden positive Aliens diesen Entschluß akzeptieren. Sie hingegen bestehen auf Abmachungen."

"Sind wir deshalb schlechter, Professor?"

"Was gut oder schlecht ist, können wir nicht beurteilen, das käme einer Verurteilung nahe. Doch sollten wir uns darum bemühen, jeden zu lieben und das bedeutet, alle anderen so zu akzeptieren wie sie sein wollen, allerdings ohne die geringsten Erwartungen für sich selbst zu beanspruchen", sagte der Professor.

"Dann sind wir ja einer Meinung", lächelte Ron überheblich.

"Keinesfalls!", erwiderte der Professor. "Denn wenn ich das erkannt habe, werde ich mit Menschen oder Aliens keinen Umgang pflegen, die Aspekte der Nächstenliebe nicht aufweisen, denn unweigerlich werde ich damit ihre negativen Schwingungen übernehmen und werde dann ebenso sein wie sie."

Kopfschüttelnd erwiderte Zev, der andere Mann in Schwarz: "Wir sind in der Lage in jedes menschliche Gehirn auf der Erde hineinzuhören und seine Gedanken zu lesen, ebenso können wir uns mit jedem Erdenindividuum ohne Tonsprache unterhalten. Also lassen Sie Ihre kindischen Einwände da, wo sie hingehören. Diese Fähigkeiten enthüllen nicht nur eure Pläne, sondern auch vergangene Aktionen. Euer Gehirn ist nichts weiter als ein organischer Computer."

"Einen wesentlichen Aspekt vergessen Sie hier allerdings in Ihren Ausführungen, guter Mann, nämlich daß es Millionen Menschen auf diesen Planeten gibt, die Potentiale haben alles zu erreichen, was sie sich vornehmen", widersprach ihm der Professor erneut.

 

Eine erstaunliche Verabschiedung

"Also gut, wenn Sie meinen, Sie haben unsere Hilfe nicht nötig, dann wollen wir uns jetzt von Ihnen für immer verabschieden. Auch unserer Aufenthalt hier unten ist begrenzt."

"Das ist uns Eingeweihten ja bekannt, daß Ihre Spezies ohne ihren, ich sage mal ’Schutzanzug’ in Anführungszeichen, kaum eine Stunde länger am Leben bleiben kann als unbedingt nötig. Aber das hat bei Ihnen auch nicht viel zu sagen, denn ihr ward schon immer große Verwandlungskünstler, genauso wie euer Herr und Meister", sagte Luna.

"Hm, hm...", grunzte er maliziös. "Wer sagt Ihnen denn so was?"

"Ich lese ab und zu in der Bibel", antwortete sie ruhig.

"Dann wollen wir uns auch à la Bibel verabschieden!"

Wigo sackte auf seinem Stuhl vor Furcht und Überraschung zusammen als er sah, wie sich die zwei Männer vor ihm verwandelten. Der eine wurde so groß, daß er bis zur Decke reichte und aussah wie eine Hydra, die sich an der Decke entlang schlängelte und dann durch die Wand verschwand. Der andere veränderte nur seinen Kopf in ein krokodilähnliches Geschöpf mit glühend roten Augen. Aus seinem Mund spie er eine braune Flüssigkeit aus, bevor er sich in Nichts auflöste.

"Jetzt aber nichts wie weg hier", meinte der Professor.

"So kurz vor dem Ziel?", fragte Wigo erstaunt.

"Welches Ziel meinst du mein Junge? Wir haben mehr gesehen und gehört als nötig war. Nein, nein! Ich bin dafür, daß wir uns auf den Rückweg machen bevor wir noch mit anderen Fremden zusammenstoßen. Hier sind wir noch mal glimpflich davon gekommen. Ich wage gar nicht daran zu denken, was uns eine eventuelle neue Begegnung bringen könnte."

"Was meinst du Luna?", fragte Wigo.

"Ich bin auch dafür, hier schnell wegzugehen. Dies hier ist kein angenehmer Ort."

Der Professor und Luna drehten sich um und gingen ein paar Schritte zurück. Luna merkte, daß Wigo unschlüssig zurückgeblieben war und drehte sich um und sagte zum Professor: "Wigo ist nicht unserer Meinung, sie rief ihm zu:

"Wigo, was ist mit dir, kommst du nicht?"

Er ging auf die beiden zu und sagte: "Tut mir leid. Wir sind zwar zusammen hierher gekommen, aber ich werde mich hier weiter umsehen. Ich kann jetzt nicht einfach aufgeben!"

Rosa und Luna sahen, wie er sich entschlossen entfernte.

"Ich finde es irgendwie nicht richtig, was dein junger Freund hier tut, Luna", meinte der Professor besorgt. "Wenn uns so etwas auch in Ägypten passiert, dann werden wir ernste Probleme haben!"

"Aber nur wenn du seine Probleme zu den deinen machst", sagte sie und drehte sich um und sagte zu ihm: "Laß’ uns also zurückgehen, er paßt schon auf sich auf!"

Fragend schaute der Professor sie an: "Und das ist ernstgemeint, Luna ?"

Sie sagte nichts mehr und so kamen sie ohne weitere Zwischenfälle zum Ausgangspunkt zurück.

"Und was jetzt?", fragte der Professor.

"Jetzt gehen wir zum Auto und warten bis es hell wird."

"Wir könnten zum Flughafen gehen und uns da mal umschauen."

"Ach, das hat doch keinen Zweck. Ruh’ dich aus. Probier etwas zu schlafen, Rosa. Wir haben später noch eine lange Fahrt vor uns."

Dann, nach einiger Zeit der Ruhe und der Entspannung nach diesem aufregenden Abenteuer klopfte plötzlich jemand an die Autoscheiben. Luna machte die Augen auf und sah in Wigos verstörtes Gesicht! Sie machte die Autotür auf, stieg aus und ließ ihn hinten einsteigen. Dann sagte der Professor: "Wir fahren ab!"

 

 

Fortsetzung folgt ... (Eine ungewöhnliche Ägypten-Expedition!)