UFO-Nachrichten

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Wigo - Die Liebe stirbt zuletzt!
von Marleen van Barneveld

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Nach abenteuerlichen Reisen kehren unsere Freunde in ihre Heimat zurück. Doch die ’Verschnaufpause’ währt nicht lange. Auf dem edlen Gut Kernhem in Holland lernen sie neue Freunde kennen. Diese Reise nach Holland wird ihnen aber unerwartet aufzeigen, mit welch immensen Problemen unser Planet Erde und alle Lebewesen darauf zu kämpfen haben.

 

Im Hause von Luna

„Darf ich euch Lissa vorstellen?“

An der Tür standen Professor Rosebär und die Dame aus der Rezeption.

„Lissa wird uns nach Hause fahren“, sagte der Professor, „und auch sonst wird sie mich noch weiterhin begleiten.“

„Und was heißt das jetzt im Klartext, Rosa?“, wollte Wigo wissen.

„Jaaa also gestern...,” fing er langsam an zu sprechen, „als ich gestern unsere Getränke holte, das hat ja ein bisschen länger als üblich gedauert, sind sich Lissa und ich etwas näher gekommen und das wollte ich gerne etwas weiter ausbauen... ähm, ich meine, ja also... ich meine, Lissa wird eine Zeitlang mein Leben teilen.“

„Ist ja gut“, meinten Wigo und Luna zusammen wie aus einem Munde, „dann wollen wir mal losfahren.“

„Fahren wir zu dir, Luna?“ Fragend blickte Rosa auf Luna.

„Ja, wir bleiben erstmal bei mir und sehen dann weiter.“ Gemeinsam gingen sie zum Parkplatz und stiegen in den Wagen von Lissa.

Nach längerer Autofahrt sahen sie schon aus der Ferne Luna’s kleines Haus. Als sie ausstiegen stand Luna’s Haushälterin schon an der Eingangstür und begrüßte sie mit einem kleinen Blumenstrauß. Seltsam gerührt und mit schon einem fast feierlichen Gefühl nahm sie den Blumenstrauß von ihr entgegen. Für ein paar Sekunden alles vergessend, schaute sie freudestrahlend Wigo an und sagte: „Es ist schön wieder zu Hause zu sein!”

„Ja!“, bestätigte Wigo atemlos und für einen Moment verschwanden die Schatten auf seinem Gesicht. Er nahm Luna’s Hand und führte sie so durch die Türe. Er spürte den elektrischen, sanften Schlag, der ihn durch Mark und Bein ging. „Ich liebe sie“, dachte er, „und es darf nicht sein!“

Die Haushälterin hatte geschwind einige Partyhäppchen und erfrischende Getränke zubereitet. Nach einem kurzen Gespräch verabschiedete sie sich wieder und ließ die vier zurück.

Rosebär stürzte sich hungrig aufs Buffet. „Hab’ ich einen Appetit! Komm’ Lissa, bediene dich. So viele Köstlichkeiten. Mh, mir läuft das Wasser im Munde zusammen... Ach Lissa, wo bleibst du denn?“

Während er die ersten Häppchen sich in den Mund steckte, saß Lissa immer noch in dem bequemen Stuhl. Und als Rosa sie nochmals einlud, winkte sie ab mit der Begründung auf ihre Figur achten zu wollen.

Rosa lächelte in sich hinein und dachte: „Dann eben nicht, umso mehr bleibt für meinen hungrigen Magen.“ Er drehte sich nochmals kurz zu Wigo und Luna um und sah, dass die beiden sich wohl ziemlich tief in ein Gespräch verwickelt hatten.

„Auch gut“, dachte er und langte nun mit beiden Händen zu, abwechselnd von einem Häppchen auf das andere blickend, wählte er meistens das rechte Häppchen. Als er die Worte von Wigo in seinem Ohr hörte, der jetzt fragte, ob er ihnen auch etwas übrig lassen wolle, stellte sich Rosa stur und tat so als wäre er taub und aß einfach weiter.

„He Junge!“ Wigo war an ihn herangetreten und hatte ihm einen kleinen Kniff in die Seite gegeben. „Ist das hier jetzt Frustessen oder sonst was?“

Wigo lachte und griff blitzschnell nach dem letzten Happen. „Rosa hat alles aufgegessen!“

„Fasst alles“, korrigierte er Wigo, ein verschmitztes Lächeln huschte dabei über sein Gesicht.

„Was hast du denn nun als nächstes vor, Wigo, wenn ich das mal fragen darf?“

„Du darfst, Rosa. Zu allererst werde ich noch für eine Weile bei meinen Eltern bleiben.“

„Jaja, du kommst ja aus dieser Gegend.“

„Und dann habe ich vor, nach Holland zu reisen. Ich habe Freunde in den USA kennen gelernt, die aus Gelderland kamen. Sie hatten mich schon in den USA eingeladen, nach Holland zu kommen. Es ist einfach schade, wenn man liebgewordene Freunde ’adieu’ sagen muss, ohne dass man sie näher hat kennen lernen können. Sie würden sich auch sehr auf euch freuen, denn ich habe viel von dir und Luna erzählt.”

Der Professor sagte eine Weile nichts. Dass er nun ein Problem hatte, konnte man ihm ansehen.

„Ich glaube schon, dass Evert und Jannie, Lissa natürlich auch willkommen heißen, Rosa.”

„Danke Wigo, ich dachte gerade darüber nach, ob ich mitfahren oder hier bleiben solle, wegen Lissa, aber du hast mir diese Entscheidung leicht gemacht, dafür danke ich dir.“ Freundschaftlich legte Rosa seinen Arm um Wigo’s Schultern.

„Ist schon o.k.”, meinte Wigo. „Wir sollten es jetzt den Damen erzählen.”

 

Auf Gut Kernhem in Holland

Die Lindenalle mündete in einem weiten Platz auf dem das Landhaus Kernhem stand. 1803 war es auf den Ruinen von Schloss Schelenberg gebaut worden. Das Landhaus war ein imposantes Gebäude. Es erhob sich über vier Stockwerke, die auf vier Seiten von Türmen überragt wurden. Efeu und Rosen rankten sich die alten Mauern hinauf. Zum Portal führte eine breite Freitreppe.

Rosebär war aus dem Auto gestiegen und bewunderte das prächtige Haus. Nacheinander stiegen auch die anderen Personen aus.

„Herzlich willkommen auf Gut Kernhem!“ Evert und Jannie van de Veluwe waren die breite Freitreppe herunter gekommen um ihre deutschen Gäste zu begrüßen.

„Wigo, wir freuen uns, dass du endlich gekommen bist und uns auch noch lieben Besuch mitgebracht hast. Ich hoffe und wünsche, dass ihr lange bleiben werdet.“

„Ich schließe mich dem an, was Evert eben sagte”, und Jannie ging auf Wigo zu und umarmte ihn herzlich. Den anderen drückte sie die Hände und küsste sie auf freundschaftliche Art und Weise auf die Wangen.

„Kommt bitte herein. Eure Zimmer sind gerichtet. Wir haben dem Personal frei gegeben, damit wir uns übers Wochenende frei bewegen können. Zu Abend gibt es eine Spezialität des Hauses.”

Und während sie die Halle betraten, fragte Rosebär die Gastgeberin, ob der beliebte Käse Kernhem auf Gut Kernhem hergestellt werde.

„Nein”, antwortete Jannie lächelnd. „Der Käse hat nur seinen Namen von Kernhem bekommen, aber gerade deswegen hat unsere Köchin eine herrliche Blätterteigpastete und einen vorzüglichen Nachtisch aus Kernhem-Käse zubereitet. Es wird dir schmecken, Rosa.“

Sie verließen die Halle, in deren Hintergrund eine geschwungene Treppe zu den Galerien der oberen Stockwerke hinaufführte. Schwere Teppiche bedeckten den blau-weiß gefliesten Boden. An den Wänden hingen alte Gemälde, die vom Zahn der Zeit dunkler geworden waren.

Sie mussten bis zum 2. Stockwerk hinaufgehen, um die Räume zu beziehen. Luna und Wigo hatten je ein eigenes Appartement. Die Gastgeber hatten frische Blumen aufgestellt in wundervollen Vasen aus Delftblau.

Luna betrachtete die Schönheit ihres Wohnzimmers, besonders die Porzellansammlung in der Vitrine. Durch die hohen Fenster des Raumes drang die Nachmittagssonne. Luna glaubte zu träumen. Schon lange nicht mehr hatte sie so einen schön gestalteten Raum gesehen. Ihre Schuhe hatte sie ausgezogen und ihre Füße versanken im hohen Flor des Teppichs, der den ganzen Boden bedeckte. Die Wände waren mit blauer Seidentapete bespannt. Ihr Blick wanderte über die braunen schweren Möbel und sie bewunderten den großen Spiegel an der Wand. Sie trat näher an ihn heran und befühlte die erhabenen Ornamente, die auf dem Spiegelrahmen so zahlreich vorhanden waren mit beiden Händen. Wie glatt sich alles anfühlt, dachte sie und plötzlich bewegte sich der Spiegel und drehte sich nach innen. Erschrocken wich sie einen Schritt zurück.

Eine Wendeltreppe kam zum Vorschein! Sie ging ein, zwei Schritte näher heran und schaute hinunter. Sie konnte nichts erkennen, denn das Ende der Treppe verschwand in der Dunkelheit. Einerseits war sie neugierig genug, die Wendeltreppe hinunter zu gehen, andererseits wagte sie es nicht, weil sie nur Gast in diesem Haus war. Natürlich musste diese geheime Tür den Besitzern bekannt sein und sie würde Evert und Jannie einfach nachher mal fragen, wo sie hinführen würde.

Sie drückte die Spiegeltür wieder zu und ging ins angrenzende Schlafzimmer und dann ins Bad, um sich frisch zu machen, dann wollte sie noch etwas schlafen.

 

UFOs, geheimnisvolle Lichter und Kornkreise in Kernhem

„Habt ihr euch schon etwas eingelebt auf Kernhem?”, erkundigten sich Evert und Jannie bei ihren Gästen. Rosebär, Lissa und Wigo bejahten es gleich doppelt und dreifach. Luna sagte nichts und hielt sich unbemerkt etwas zurück. Sie war sich plötzlich nicht mehr sicher, ob sie Evert und Jannie nach dem geheimnisvollen Spiegel fragen sollte.

„Luna, meine Liebe”, hörte sie Jannie sprechen, „wie hat dir der Nachtisch geschmeckt? Ich hoffe, er war nicht zu stark?“

„Nein, ganz und gar nicht”, erwiderte sie. „Eingelegter Ingwer ist immer ziemlich scharf, aber in Verbindung mit dem Käse und dem Mangold war es schon eine Köstlichkeit. Ich würde gerne das Rezept mit nach Hause nehmen.”

„Selbstverständlich bekommst du alle Rezepte die du willst. Will sonst noch jemand Rezepte?“, fragte sie und strahlte dabei übers ganze Gesicht.

Evert war schon mit den anderen Richtung Bibliothek gegangen. Jetzt drehten sie sich um und Lissa sagte, dass auch sie gerne das eine und andere Rezept mit nach Hause nehmen würde.

Inzwischen waren sie in der Bibliothek angekommen und saßen in sehr bequemen Sesseln bei Kaffee und Sherry.

„Heute Abend werde ich euch alle ausführen, zwar nicht in die Oper, aber wir werden auch eine wunderbare Aufführung sehen!”

Er lächelte in die Runde und Jannie beschwichtigte: „Evert, bitte übertreibe doch nicht so furchtbar. Du machst unsere Gäste nur neugierig und am Ende hast du etwas versprochen was du nicht halten kannst ... und was dann?”

„Liebes”, sagte er zu seiner Frau gewandt, „hab’ doch etwas mehr Vertrauen in die Sache.”

„Dann kläre doch bitte unsere neuen Freunde auf, Evert.”

„Aber das wollte ich doch gerade tun, Liebes, ich kam nur einfach noch nicht dazu”, entwaffnet lächelte er sie an und sprach weiter: „Kernhem ist nicht nur ein Landsitz, sondern durch unseren Ländereien laufen Kraftlinien.”

Bevor er Weitersprechen konnte, fiel Lissa ihm aufgeregt ins Wort: „Ja, hier gab es schon viele UFO-Sichtungen, die letzte im Jahre 2004. Kornkreise und große weiße Lichter wurden hier auch gesehen. Hast du davon vielleicht sogar Video-Aufnahmen gemacht, die wir uns nachher ansehen können?”

Rosebär war ganz erstaunt darüber, was er aus Lissa’s Mund hörte, er fragte sie aber nichts. Und während Evert noch nachdenklich dreinschaute, fragte Luna in den Raum hinein, ob sie noch Kaffee nachschenken solle. Keiner gab eine Antwort und Lissa nippte an ihrem Sherry als wäre nichts gewesen.

 

Makabre Probleme

Um diese Stille zu unterbrechen, fing Luna einfach ein Thema an über die heutige Situation in der Welt. Zum Glück ging Evert darauf ein und erzählte. Alle lauschten seinen spannenden Worten:

„Wissenschaftler prognostizierten schon vor 15 Jahren, dass innerhalb von 35 Jahren fast kein Leben hier auf der Erde mehr anzutreffen sein würde, wenn wir so weitermachen wie bisher. Solche Infos würden uns nicht erreichen, wenn es nicht in den letzten Jahren einen starken Wandel innerhalb einiger Regierungen gegeben hätte. Obwohl die da oben uns nicht die ganzen Wahrheiten erzählen ist es immerhin ein Fortschritt.

1990 war im Time-Magazin ein Artikel über die Erde zu lesen. Die ganze Ausgabe widmete sich unserer gefährdeten Erde und ihren Problemen. Ich habe mir die Arbeit gemacht und Vergleiche angestellt zwischen 1990 und 1998, das sind nur acht Jahre. Ich musste aber feststellen, dass in diesen nur acht Jahren nicht soviel hätte passieren können, wie angeblich passiert ist. Darum kann ich sagen, dass der Artikel der damals im Time-Magazin erschienen ist, hochgradig verwässert wurde. Ich wage sogar noch einen Schritt weiter zu gehen, um zu sagen, er war eine ellenlange Lüge!

Der Planet Erde hat viele verschiedene Probleme und wenn die Lösung nur eines Problems davon zusammenbricht, ist auch unser Leben ausgelöscht. Und wenn ein System ausfällt, das können wir selbst nachvollziehen bei unserer Technik beispielsweise, mit der wir tagtäglich zu tun haben, wird das früher oder später auch bei den restlichen Systemen der Fall sein, eine Art Kettenreaktion, ...und das wird es dann gewesen sein. Uns wird dasselbe Schicksal treffen wie den Mars! ...Und im Moment stehen alle Systeme im Begriff zusammenzubrechen!

Über Jahrtausende hinweg durch alle Generationen gab es etwa 30 Millionen unterschiedliche Spezies auf der Erde. Aber nur während 15 Jahren innerhalb unserer Generation wurde die Hälfte bereits ausgerottet. Das verdeutlicht die geradezu makabren Probleme, in denen wir heutzutage feststecken.

Als man Anfang der 90er Jahre bei der Konferenz in Rio versuchen wollte, die ganze Welt an einen Tisch zu bringen, um weltweite Umweltprobleme zu diskutieren und zu mindern, wollten die USA nicht einmal dort mitmachen, weil die Probleme so ernst seien, dass damit ein anderes Problem hinterher käme, nämlich einen weltweiten finanziellen Zusammenbruch. Und das würde auch bedeuten, dass ein großer Prozentsatz der Weltbevölkerung verhungern würde oder an anderen Schwierigkeiten zugrunde gehen würde.

Ein anderes Problem der Erde ist das Sterben der Ozeane. 1978 schrieb Jacques Cousteau ein Buch über das Sterben der Weltmeere. Cousteau war ein hoch geachteter Mann und berühmt für seine Tiefseeforschungen. Wohl jede Woche sahen wir seine Filme im Fernsehen und waren begeistert über die Vielfalt der Ozeane. Aber als er dieses Buch herausbrachte, büßte er in Wissenschaftlerkreisen seine Glaubwürdigkeit ein. Seinen Prognosen wollte keiner Glauben schenken, obwohl seine Aussagen wissenschaftlich fundiert waren, man wollte die Wahrheit einfach nicht akzeptieren.

Er sagte, dass die Mittelmeere bis 1990 ein totes Gewässer sein würde und dass auch dem Atlantik das gleiche Schicksal widerfahren würde. Jetzt ist es passiert. Das Mittelmeer ist bereits zu etwa 98 Prozent ein totes Gewässer.

Und der Atlantik wird folgen. Keine Fische mehr, keine Delfine, kein anderes Leben mehr im Atlantik. Ohne die Ozeane können wir aber nicht leben. Das unterste Glied in der Kette der Nahrungsmittel, das Plankton wird von den roten Algen verdrängt werden, und wenn das Plankton verschwindet, verschwinden auch wir.

Nehmen wir einmal New York City. Die Stadt hat eine Kanalisation, deren Rohre rund 40 Kilometer weit ins offene Meer hinausführen. Über diese Rohre werden die anfallenden Fäkalien der Stadt ins Meer befördert. Damals dachte man, dass die Meere mit diesem Schmutz schon fertig werden würden. Aber über die Jahre hat sich daraus ein riesiges Unterwassergebirge angesammelt, ein gewaltiges Fäkalien-Gebirge sozusagen, das jetzt auf New York City zurück kommt und man rauft sich die Haare, weil New York City das Geld dazu nicht hat, den auf sie zurückfallenden Schaden zu beheben.

Ein anderes Problem, das die Erde hat, ist das vieldiskutierte Ozonloch. Nun gibt es das Ozonloch nicht nur am Südpol, sondern mittlerweile auch am Nordpol und der Rest der Ozonschicht sieht aus wie ein Schweizer Käse. Und es wird weiterhin das dafür schädliche FCKW hergestellt. Wenn man sich darüber Gedanken macht, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass es für die Ozonlöcher absolut keine endgültige Lösung gibt.

Aber wenn wir unser Ozon verlieren, sind wir in ziemlichen Schwierigkeiten. Der damalige US-Präsident Reagan, der einmal gefragt wurde, wie er mit dem Ozon-Problem umgehen würde, sagte so in etwa: ’Tja, dann verteilen wir einfach Regenmäntel und dunkle Sonnenbrillen, dann ist das Problem gelöst!’ Kein Wunder das man bei solchen Äußerungen auf die Idee kommt, dass es in den Regierungen auch nur Schulterzucken gibt nach dem Motto: Na und...wen interessiert’s schon?

Interessieren tut dies aber beispielsweise den Menschen und Tieren in Südchile, dort also, wo der Südpol am nächsten liegt. Die Tiere dort beginnen zunehmend zu erblinden und sogar die dunkelfarbigen Menschen, die ihr ganzes Leben im Freien verbracht haben, ziehen sich jetzt plötzlich Sonnenbrände zu! Das Schlimme daran ist außerdem, dass diese Ozonlöcher wandern, man weiß nie, welche Region der Erde als nächstes heimgesucht wird.

In den ersten sieben Tagen seiner Amtszeit kamen 700 Umweltgruppen auf Präsident Bush zu und sagten, dass die Erde noch ein größeres Problem als das Ozon habe, nämlich den gefährlichen Treibhauseffekt. Wenn man diesen Treibhauseffekt nicht bald in den Griff bekommen würde, zerstöre er den Planeten.

1992 wurde beispielsweise bei Australien und Neuguinea im Meer (!) die höchste Temperatur seit Beginn der Menschheitsgeschichte gemessen, satte 30 Grad Celsius plus. Auch das verdeutlicht die riesigen Probleme, denen wir gegenüberstehen; unser aller Leben hängt davon ab, niemand ist davon ausgenommen!“

 

Fortsetzung folgt