Wigo
- Die Liebe stirbt zuletzt!
von
Marleen van Barneveld
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21)
Wigo,
Professor Rosebär und Luna hatten eine sehr schockierende
Erfahrung hinter sich gebracht: Eine Begegnung mit den Men
in Black von Angesicht zu Angesicht. Bei einer anschließenden
Verfolgungsjagd wurde ihr Auto durch die schwarze Limousine
der MiB’s beschädigt. Auf höchst seltsame Weise verschwanden
dann die Men in Black. Unsere drei Freunde waren aber jedoch
nun gezwungen, die Autofahrt zu unterbrechen.
Die
Autopanne
Ein
Streifenwagen stoppte neben ihnen. Wigo war gerade dabei,
die Motorhaube zu öffnen. Er wollte keine lästigen Fragen
beantworten, also winkte er dem Polizisten zu, er möge weiterfahren.
Eigentlich sind Verkehrspolizisten neugierig, nur diesmal
fuhr er doch weiter.
Rosebär
war ebenfalls ausgestiegen und gesellte sich zu ihm. „Schaffen
wir es denn noch bis in den nächsten Ort, oder müssen wir
zu Fuß gehen und die ’Karre’ hier stehen lassen?”
„Besser
wir lassen sie stehen”, sagte Wigo.
Er
ging zur Fahrertür und sagte etwas zu Luna, das der Professor
nicht hören konnte. Dann drehte sich Wigo zu Professor Rosebär
um und rief: „Luna meint, bis zum nächsten Ort bringt
es die ’Karre’ noch!” Bei diesen Worten grinste er den
Professor an und stieg ins Auto.
Rosebär
stieg auch ein. Bevor er sich anschnallte drehte er sich
zu Wigo um und sagte: „Junge, ich werd’ das Gefühl bei dir
nicht los, ja ich glaub’, irgendwie nimmst du mich bei fast
jedem Wort auf die Schippe.”
„Aber
dich doch nicht Rosa”, und er grinste ihn unverschämt
an. „Mensch Junge, du wirst doch jetzt nicht hinter jedem
Wort von mir etwas vermuten das deine Kompetenz in Frage
stellt?“
„Ich
weiß nicht so recht“, murmelte der Professor vor sich hin,
„aber irgendwas stimmt mit dir nicht mehr. Aber gut, wenn
du das sagst, wird es wohl stimmen. Also sehen wir mal zu,
dass wir mit dieser Kiste oder was noch von ihr übrig geblieben
ist, in den nächsten Ort kommen.”
„Die
Men in Black sind hinter mir her!“
Rosa
drehte sich um und schnallte sich an. Und dann hörte er
die Worte, die Wigo sagte und die ihn ganz aus dem Konzept
brachten: „Ich hoffe, dass es dort ein Zimmer für mich
gibt.”
„Wie?
Du kommst nicht mit zu Luna?” Bei diesen Worten drehte er
sich wieder zu Wigo um. „Du sagst es“, erwiderte
Wigo kurz angebunden.
„Ja
warum denn das, Wigo?“, fragte der Alte ziemlich erstaunt.
„Die
Men in Black wollen mich, sie sind hinter mir her; ich will
euch aber nicht länger in Gefahr bringen. Sie verfolgen
mich, seit ich aus den USA zurück bin und die geben nicht
auf, bis sie mich wieder haben.”
„Wieder
haben?“, entfuhr es Rosebär. „Was willst du denn damit sagen?”
Das große Erstaunen konnte man Rosebär im Gesicht ablesen.
Wigo
seufzte und verschränkte die Arme vor der Brust. „Deine
Fragerei wird mir langsam lästig“, antwortete er. Aber
sein Tonfall blieb freundlich.
„Ich
bin nicht…“, weiter kam Rosa nicht, denn Wigo brachte ihn
mit einem Handzeichen zum Schweigen. Schmollend drehte sich
Rosa um und schwieg.
Luna
hatte endlich den Motor angelassen. Mit 40 humpelte ihr
roter Schlitten über die Strasse. Als sie an die nächste
Kreuzung kamen, bog Luna links ab. Fünfzig Meter weiter
sahen sie die rote Neonbeschriftung eines Motels. Luna lenkte
den Wagen auf den Parkplatz. Gerade noch zur rechten Zeit,
denn der Motor gab seinen Geist nun endgültig auf.
Als
erstes sahen sie die Imbisbude. „Mannomann”, kicherte Rosebär
beim Anblick der Frittenbude. „Ja, es ist 'fantastisch’
eindrucksvoll hier“, ergänzte Wigo.
Das
Motel machte einen heruntergekommenen Eindruck. „Es sieht
nicht einladend aus. Aber egal, wir brauchen für heute Nacht
ein Dach überm Kopf“, sagte Rosa, grinste und drückte die
Türklinke runter zum Eingang in die Rezeption.
An
der Theke der Rezeption stand eine gut proportionierte Frau.
Ihr schwarzes Haar trug sie zu einem Pferdeschwanz gebunden
und als Krönung obenauf eine große rosa Schleife.
Rosa
musste lachen als er die Schleife auf ihrem Kopf sah. So
etwas Auffallendes hatte er schon lange nicht mehr gesehen.
Die Frau lachte zurück und sah dabei Rosa tief in die Augen.
Gurrend
sprach sie Rosa an: „So liebe Gäste am späten Abend noch
zu sehen, wer hätte das gedacht?” Und ihr Lachen breitete
sich noch weiter in ihrem Gesicht aus und ließ dabei eine
Reihe großer, weißer Zähne sehen, die reichlich mit Gold
verziert waren.
„Was
darf es denn sein?“, fragte sie die neuen Gäste, als wolle
sie ihnen Hundertgrammweise leckere Pralinen anbieten. Ein
Einzel- und ein Doppelzimmer, bitte“, gab Rosebär zur Antwort.
Sie
beugte sich weitausladend über die Theke und ließ sich unverblümt
von Rosebär ins Dekolleté schauen. „Das ist aber schade”,
sagte sie und schaute dabei tief in die Augen des Professors.
„Ich habe nur noch ein Dreibettzimmer frei. Darf es denn
das sein?”, hauchte sie über ihre Lippen und sah den Professor
dabei schmachtend an.
„Auch
gut”, meinte er. Sie legte ihm den Schlüssel auf den Tresen
und wie ganz zufällig, streifte sie dabei seine Hand und
warf ihm einen vielsagenden Blick zu, als sie ihm den Weg
ins Appartement anwies.
Als
sie vor dem Appartement standen und Rosa den Schlüssel in
Schloss steckte, ging die Tür schon auf. „Sie war ja gar
nicht abgeschlossen”, bemerkte er. „Sollen wir reingehen?“
„Ja
was denn sonst”, sagte Wigo.
Den
Unterton in Wogo’s Stimme nahm Rosebär gar nicht mehr wahr,
denn er testete sofort die Matratzen der Betten. „Die sind
wenigstens o. k.“, stellte er fest. „Machst du mal das Licht
an, Wigo?“
„Schon
geschehen”, erwiderte dieser. Das Licht flammte auf,
flackerte etwas und ging dann ganz aus.
„Nun
ist auch noch die Birne durchgeknallt. Ich hol’ mal‘ ne
neue. Soll’ ich auch noch etwas zu trinken mitbringen?“
Rasch lief der Alte zur Tür hinaus und hörte dabei gerade
noch, was Wigo sagte.
Inzwischen
hatte Wigo die kleine Lampe angeknipst, die über dem Spiegel
vom Waschbecken hing, damit sie wenigstens etwas Licht im
Raum hatten. „Nehme mal an, dass Rosa das Bett am Fenster
nimmt.“
Er
ging zurück ans Waschbecken und kontrollierte, ob die Wasserhähne
liefen. „Hier ist auch alles Schrott”, meinte er
trocken. „Zwei Wasserhähne und aus beiden kommt kaltes
Wasser.“
„Mach
dir nichts draus. Das ist doch nur für eine Nacht. Wenn
du morgen mit zu mir kommst, dann nimmst du ein langes heißes
Bad und dann hast du dies hier alles vergessen.“
„Gerne
würde ich das tun, Luna”, antwortete er ihr freundlich.
„Wo
Rosa nur bleibt? Das dauert vielleicht lange, bis er wieder
zurückkommt! Ob ich mal nachsehe, was da los ist?“ Kaum
hatte er das ausgesprochen, kam auch Rosa schon durch die
Tür mit 2 Flaschen Mineralwasser unterm Arm und drei kleinen
Flaschen Ginger Ale in der anderen Hand.
„Wahrscheinlich
habt ihr erst die Glühbirnen blasen müssen”, scherzte
Wigo.
„Gute
Dinge brauchen seine Zeit“, sagte Rosa und grinste zurück.
„Trinken wir aus der Flasche oder aus den Zahnputzbechern?“,
fragte er weiter.
„Lass’
uns mal die Gläser nehmen“, sagte Luna und nahm sie von
dem Glasbord, um sie unter fließend Wasser klar zu spülen.
„Ich
nehme’ dies Bett”, hörte sie Rosa sagen. „Früher in der
alten Römerzeit lagen die Menschen auch bei Tische. Das
müsste man wieder einführen.“ Wigo nahm das Bett neben ihnen
und Luna das gegenüber.
„Wigo“,
begann Luna zu sprechen, „du sagtest vorhin im Auto, du
wärst in den USA gewesen?“
„Ja”,
antwortete er ihr kurz.
„Rosa
und ich würden auch mal gerne in die USA fliegen. Du könntest
uns begleiten. Zumindest hätten wir dann einen zuverlässigen
Reiseführer. Was hältst du von meinem Vorschlag?“
Wigo
schaute zu ihr hinüber. Wie gerne würde er sie begleiten,
schon allein deswegen, um in ihrer Nähe zu sein. Wenn sie
auch seine Liebe nicht erwidern würde, er würde sie immer
lieben, seine Liebe zu ihr würde niemals sterben.
Eigentlich
sollte man nie, „nie“ sagen, denn danach kommt immer eine
Prüfung aus dem spirituellen Bereich.
„Du
sagst ja gar nichts“, fragte sie in die Stille hinein.
„Vielleicht
hat Wigo schon zu viele heiße Eisen angefasst, hahaha! Vielleicht
braucht er eine Abkühlung. Momentan wäre Sibirien ein gutes
Land dafür”, und Rosa lachte meckernd weiter.
Luna
warf Rosa einen vorwurfsvollen Blick zu und sagte: „Rosa,
benimm dich!“
„Wieso...?,
entgegnete er und tat sehr erstaunt.
„Wigo,
möchtest du uns nicht erzählen, was du in den USA erlebt
hast? Vielleicht ist es einmal ganz gut für dich, dir alles
von der Seele zu reden?“
„Wie
recht sie doch hat“, dachte Wigo. „Sie ist so voller Mitgefühl,
ich würde ihr mein ganzes Leben anvertrauen.“
Ein
fast unerträgliches Zärtlichkeitsgefühl stieg in ihm hoch,
am liebsten würde er zu ihr rüber gehen und diese Nacht
nur mit ihr allein verbringen. Ihre samtene Haut mit seinen
Fingerspitzen berühren und ihre Haare durch seine Finger
gleiten lassen.
Die
Wirklichkeit holte ihn zurück wie eine kalte Dusche als
er Rosa’s Stimme an seinem Ohr hörte. „Mann, warum schreist
du mich denn so an?”, entfuhr es ihm.
„Ich
schreie dich doch gar nicht an!”, erwiderte Rosa irritiert.
„Sorry,
Rosa! Du hast schon Recht. Ich war mit meinen Gedanken woanders,
ist schon o. k. Ich muss endlich mal etwas Seelendampf ablassen.“
Eine
unglaubliche Exkursion
Und
dann begann er zu erzählen: „Als ich damals mit den Bousnani’s
wegging, hatte ich mir eingebildet, ein großer Magier zu
werden. Ha, gar nichts ist aus meinem Wunschtraum geworden.
Ich weiß schon was du sagen willst, Rosa, und du hast ja
recht, Magier wird man nicht so eben mal.“
„Hui“,
rief der Professor. „Hatte ich was gesagt, oder glaubst
du, Gedanken lesen zu können?“ Er grinste bei seinen Worten
übers ganze Gesicht.
Wigo
grinste zurück und sprach weiter: „Ihr macht euch keinen
Begriff von dem was ich gesehen und gehört habe, ich glaube
sogar, dazu reicht euer Verstand nicht aus!“
„Nur
Mut, Wigo. Du hast es doch auch begriffen, also mach’ dir
keine Sorgen um uns“, meinte er und nahm einen Schluck Ginger
Ale aus der Flasche.
„Die
Erde und die Menschen auf ihr sind in größter Gefahr. Kaum
einer wagt die Wahrheit zu sagen oder zu schreiben. Entweder
wird er verleumdet oder mit dem Tod bedroht. Aber das hält
mich nicht davon ab, die Wahrheit zu sagen, immer wieder.“
„Wahrheit,
Wigo, gibt es die eigentlich? Ist Wahrheit nicht immer das,
was jeder einzelne für die Wahrheit hält?“
„Wenn
du so anfängst, brauche ich gar nicht erst weiter zu erzählen.“
„Nun
sei doch nicht gleich wieder eingeschnappt!“
„Bin
ich aber, Rosa, bin ich! Warum musst du immer alles besser
wissen wollen? Du warst doch gar nicht dabei, oder?“
„Rosa“,
rief Luna von ihrer Liege aus“. Hör’ doch auf zu streiten,
was ist denn in dich gefahren?“
„Ich
hab’ doch gar nichts gesagt. Gut, dann halte ich jetzt meinen
Mund”, meinte er und lehnte sich schmollend zurück.
„Dieser
Rosebär“, dachte Wigo, „überall muss er seinen ’Senf’ dazugegeben.
Bestimmt ist er noch gereizt von vorhin. Ich werde es nachher
wieder gut machen, ich mag ihn sonst ja ganz gerne.“
„Erzähl
doch weiter, Wigo“, hörte er Luna’s Stimme.
„An
dem besagten Tag, als ich mit den Bousnani’s zusammen von
Bord ging, hatte ich gerade meine Füße auf französischen
Boden gesetzt als auch schon die schwarze Limousine auf
der Pier stehen sah. Wir stiegen ein. Ich konnte weder den
Fahrer sehen, noch konnte ich aus dem Seitenfenster des
Autos sehen. Die Scheiben waren einfach schwarz eingefärbt.
Noch fand ich alles hochkarätig spannend! Und meine Abenteuerlust
produzierte eine Menge Adrenalin, das durch meinen Körper
jagte und in mir ein Hochgefühl auslöste, das ich so noch
nie empfunden hatte, außer damals, wenn ich mich mit meiner
früheren Freundin Sybille verabredet hatte.
Nach
einiger Zeit stiegen wir aus und ich erblickte einen Privat-Jet.
Ich schaute beim Einsteigen auf meine Armbanduhr. Warum
ich das tat, weiß ich auch nicht mehr. Heute weiß ich, dass
sie mir irgendwelche K. O.-Tropfen ins Getränk gemischt
hatten, denn als ich erwachte, waren 12 Stunden vergangen
und ich fand mich an einem Ort wieder, deren Umgebung einmalig
für mich erschien.
Das
Land erhob sich zu Hügeln und Bergen, in der Ferne sah ich
ein Gebirge. Dieses Land war mit vielen kleinen Seen durchzogen
und sein blaues Wasser war ein schöner Kontrast zu den übrigen
Farben, die am Himmel standen. Kleine Vulkane umsäumten
die Seen, die nur noch ganz wenig aktiv waren. Unter dem
gelb und grün des Himmels zogen sich Wolken zusammen und
zerteilten sich und brachten feinen warmen Regen hervor.
Ich dachte, es wäre eine Illusion. Aber so erschien es wohl
nur mir.
Und
während wir weitergingen, erblickte ich eine Stadt, die
sich tief ins Gebirge eingebettet hatte, das ich vorhin
aus der Ferne schon gesehen hatte. Ich ging näher auf sie
zu und ich sah die breiten Strassen, die eigentümlich gepflastert
und mit einer seltsamen Substanz überzogen waren. Die Dächer
der Häuser wiesen ein helles Muster auf. Inzwischen bemerkte
ich, dass die Strassen dreimal so breit waren. Das Seltsamste
jedoch war ein Gefühl das ich empfing, als ich durch diese
Strassen ging. Die Häuser kamen mir vor wie lebendige Wesen.
Die absolute Stille machte mir große Mühe zu glauben, was
ich fühlte. Wir gingen durch die Stadt und ich sah nicht
ein einziges Tier, weder in der Stadt noch am Himmel.
Und
diese Stadt war nur ein kleiner Ort. Oben vom Hügel aus
hatte die Stadt gewaltig ausgesehen, jetzt musste ich feststellen,
dass ich die Größe überschätzt hatte.
Die
Fremden, die hier wohnten, wollte ich nun unbedingt kennen
lernen. Das konnte ich auch gleich am nächsten Tag. Auch
wenn ich mir nichts anmerken lassen wollte, fürchtete ich
mich vor diesen Men in Black mit ihren kalkweißen Gesichtern
und den übergroßen Augen, die uns am nächsten Tag abholten.“
„Kann
man die Temperatur hier drinnen nicht etwas senken? Die
Luft ist ja zum Schneiden dick!“ Wigo klemmte seinen
Zeigefinger zwischen seinem Schlips und öffnete seinen Hemdkragen.
„Ich
kann das Fenster öffnen“, schlug der Professor vor und sprang
von seiner Liege hoch um es aufzureißen. „Es klemmt“, sagte
er dann.
„Ja,
lass’ nur, ich halt’s schon noch aus. Danke für deine Mühe.
Ist noch Wasser da? Dann gib mal einen Schluck.“
Der
Professor gab Wigo eine halbvolle Flasche Wasser rüber und
Wigo erzählte weiter:
„Wir
fuhren, nein eigentlich müsste ich sagen, wir schwebten
über den Mond.“
„Über
den Mond?“
Rosa
unterbrach Wigo, denn dass er auf dem Mond war, erschreckte
Rosa über die Massen und er wusste nicht warum. Und er wiederholte
seine Worte nochmals: „Du bist auf den Mond gewesen?“
„Ja,
Rosa. Also, wie ich eben schon erzählte bevor du mich unterbrochen
hast, wir schwebten über den Mond und zwar mit unseren eigenen
Körpern. Diese Technik ist wieder ein Produkt der MiB, der
Men in Black. Sie binden Neutronen, Protonen und Elektronen
innerhalb unserer körperlichen Atome und dann ist man in
der Verfassung nicht nur zu fliegen, sondern auch durch
Fenster und Wände zu gleiten. Das ist pure Technik und hat
gar nichts mit übernatürlichen Wundern zu tun. Dasselbe
Verfahren wenden die Grey’s an, wenn sie ihre Opfer holen.“
„Opfer?“,
wiederholte Rosebär noch ungläubiger. „Du meinst doch nicht
etwa die entführten Frauen, Männer und Kinder?“
„Doch,
die meine ich. Abertausende Menschen sind bereits Entführungsopfer
der so genannten Grey’s gewesen. Abgesehen davon haben außer
ihnen doppelt so viele Menschen Raumschiffe gesehen und
dazu braucht man keine Hypnosesitzungen, das ist Fakt!
Wahrscheinlich
sind viele Menschen skeptisch, wenn sie darüber nachdenken
müssten, ob es Außerirdische hier auf der Erde gibt. Aber
was die Entführten in den letzten 35 Jahren miterlebt haben
ist, dass die Grey’s eine nicht menschliche Intelligenz
sind, die genetisches Material von der Erde einsammeln um
Androiden herzustellen, die Arbeiten außerhalb unseres Planeten
ausführen sollen, wie z. B. hier auf dem Mond.
Der
Vorzug eines Androiden ist, dass er nicht zu kämpfen hat
mit der Schwerkraft und mit der Belastung von ständig wechselnden
Atmosphären. Außerdem kann er selbständig denken, im Gegensatz
zu den Robotern, die programmiert werden müssen um Arbeiten
zu verrichten.
Auf
allen Planeten dieses Sonnensystems gibt es Androiden, nur
auf der Erde noch nicht. Jedenfalls nicht öffentlich. Sie
leben in unterirdischen Basen im geliebten Land USA. Soweit
fortgeschritten ist unsere Gesellschaft noch nicht, um die
Androiden zu akzeptieren, außer in den Science-Fiction-Filmen.
Die USA spielte bereits mit dem Gedanken, sie in ihren Kriegen
einzusetzen um das Leben amerikanischer Soldaten zu schonen.“
Wigo
hielt kurz inne. Dann kam er auf das Großprojekt der ET’s
zu sprechen . . .
Fortsetzung
folgt:
Das Projekt der ET’s und das UFO-Abenteuer
in den USA.