UFO-Nachrichten

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Wigo - Die Liebe stirbt zuletzt!
von Marleen van Barneveld

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Luna und Professor Rosebär waren einige Tage in den Genuss gekommen, sich auf einem anderen Planeten aufzuhalten. Dort lernten sie anlässlich einer Vorlesung in der Universität der Eingeweihten den Außerirdischen Vasariah näher kennen, der sie nun in einem Raumschiff zur Erde zurück bringt.

 

Rückflug zur Erde

Das Raumschiff gleitete weich wie auf Samt hinein in die unendlichen Weiten des Kosmos. Ziel war der 62.000 Lichtjahre entfernte Planet Erde.

Luna, der Professor und Vasariah saßen in bequemen Sesseln und plauderten über dieses und jenes. Die Stimmung war gut und ausgelassen fröhlich.

Während der Professor in Gedanken die Früchte sah, die dieses köstliche Getränk ausmachte, standen sie urplötzlich in einer Schale vor ihm! Ein leichtes Räuspern kam aus seinem Mund und er griff als erstes nach einer rosaroten Frucht, die, wie er meinte, Ähnlichkeit mit der irdischen Erdbeere habe. Verwundert schaute er Vasariah an:

„Wenn das, was ich so denke, immer so schnell erscheint, dann muss ich aber mächtig aufpassen!“ Dabei grinste er so breit, dass er anfing zu lachen.

„Aber so ist es gar nicht, Professor”, entgegnete ihm Vasariah. „Nur der absolute Wille, sich Dinge vorzustellen und sie sich zu wünschen, vereint mit der dahinter stehenden Kraft, bewerkstelligt erst alles.”

Der Professor nahm eine zweite Frucht in die Hand, drehte sie eine Weile zwischen seinen Fingern und starrte sie an, dann legte er sie in die Schale zurück.

„Sie haben recht, Vasariah! Die Energie, die es mir möglich machen könnte, diese Frucht zu verändern, funktioniert nicht, wenn man zweifelt, ob man es will oder nicht.“

„Genauso ist es in allen Dingen. Energien kann man auf alles übertragen und am meisten auf den Menschen. Mit diesen Energien lassen sich auch Krankheiten heilen.”

„... Oder Kriege anzetteln“, murmelte der Professor in Gedanken versunken vor sich hin.

„Genau so ist es, Professor, und so ist es schon oft geschehen! Vor etwa fünfhunderttausend Jahren fand in eurem Sonnensystem ein Krieg statt. Durch diesen Krieg wurden die Dimensions-Frequenzen verschoben. Das hatte enorme Folgen für eure Materie.

Das passierte schon zweimal so. Der Sintflutbericht von Noah war das Resultat von Außerirdischen, die die Erde mit ihren enorm großen Raumschiffen in eine andere Bahn brachten. Sie haben diese Technologien. Aber das ist auch alles, was sie haben: Technologie.

Ihr könntet dieselben Dinge durch euren geistigen Willen tun, das ist die primäre Kraft der Schöpfung. Wenn eure Wissenschaftler die Schnelligkeit der Gedanken messen könnten, würden sie mit ihren Apparaturen feststellen, dass ihr mit millionenfacher Lichtgeschwindigkeit denkt!“

„Oh ja, das Licht umkreist die Erde siebenmal in nur einer Sekunde”, sagte der Professor.

 

Der Aufstieg in höhere Dimensionen

„Aber nun redet man auf der ganzen Erde von einer neuen Dimension. Und wer in sie hineingehen möchte, der muss sich jetzt dazu entschließen. Ich weiß nicht, ob ich diesen Fortschritt mitmachen soll. Hier auf der Erde ist es ganz angenehm, jedenfalls da, wo ich mich aufhalte”, erwiderte der Professor und grinste dabei in sich hinein.

„Ja, Professor, ob Sie mitgehen wollen oder nicht, das müssen Sie entscheiden. Wie Sie wissen schwingt jeder Mensch anders. Das kommt von seiner spirituellen Entwicklung her.

Wenn also jetzt die Erd-Schwingungen angehoben werden, dann müssen Sie sich entscheiden, ob Sie diese Schwingungen in ihrer Seele mit einfließen lassen wollen. Wenn Sie das erlauben, lieber Professor, können Sie den neuen Weg mit der Erde gehen.

Der Urgeist hat in seiner Liebe dafür gesorgt, dass die Erde in neue Energiefelder gehüllt wird. Die Erde ist ein lebendiges Wesen und auch sie hat eine Aura mit vielen Farben und vielen Klängen. Und diese Farben werden heller und die Menschen die auf ihr dann leben werden, haben eine Aura die ebenfalls hell ist. Ihr kennt noch nicht all die schönen hellen Farben und Klänge, die wir kennen!”

„Wenn ich aber diesen Planeten ganz nett finde, Vasariah, jedenfalls auf dem Fleckchen, auf dem ich zuhause bin”, lachte er, „und nicht die Transformation mitmachen will, werde ich dann von ’Harmagedon’ hinweggepustet?”

„Natürlich nicht, lieber Professor, wenn Sie diese Schwingungen ablehnen aufzunehmen, die Sie in die neue Transformation bringen würde, dann werden Sie mit den vielen anderen, die sich ebenso entschlossen haben, auf einer anderen Ebene wieder inkarniert.

Es gibt keinen Grund, sich vor der großen Transformation zu fürchten. In der Natur findet sich ein wunderbares Beispiel für eine umfassende Transformation. Ihr kennt sie aus der Metamorphose der Raupe zum Schmetterling. Während die Raupe auf der 2-Dimensionalität kriecht, erhebt sich der Schmetterling 3-Dimensional in die Luft und kann in kurzer Zeit große Abstände zurücklegen. Diese Verwandlung ist durchaus ein Dimensionswechsel”, erklärte Vasariah.

„Jaaa...”, antwortete gedehnt der Professor. „Ein hübschen Beispiel. Aber bevor wir Menschen einen Dimensionswechsel vornehmen, wird doch wohl noch eine Menge passieren?”

„Eine ganze Menge ist bereits passiert”, erwiderte Vasariah ernsthaft. „Die kommende Zeit wird chaotisch sein. Die Transformation hat begonnen und ihr seit bereits mittendrin. Die Dichte der Sphären ist angehoben; das Jenseits ist durchlässiger geworden, näher gerückt. Gedanken und Gefühle werden ebenso sichtbar sein wie andere Wesen in ihren unsterblichen Hüllen, die jetzt in diesen jenseitigen Welten leben. Dieser Prozess wurde durch die kosmische Energie des Urgeistschöpfers auf die Bitte der Erde hin, in die Wege geleitet.”

Der Professor saß mit übereinander geschlagenen Beinen in seinem gepolsterten Sessel und blickte im Gedanken versunken wie in weiter Ferne vor sich hin. Dann sagte er plötzlich: „Da gibt es ein Kapitel in der Bibel. Ich erinnere mich schwach, das war doch, ...ähm... Kapitel 4 ...Vers 17 im 1. Brief an die Thessalonicher?

Na ja, ist egal, aber ich meine dort steht geschrieben, dass die Lebenden, die noch übrig sind, zugleich auf den Wolken in die Luft entrückt werden. Und hier steht doch sicherlich Wolke für Raumschiff?

Wenn ich da weiter denke, scheint es mir überflüssig zu sein, Schwingungen in mich hereinzulassen, während ich auch anders gerettet werden kann!?“

„Richtig Professor. Dieses Kapitel beschreibt in wenigen Worten eine Rettung für einige wenige Erdenmenschen.”

„Für einige wenige? Aha, das heißt also für ‘Auserwählte’?!“

„Ganz und gar nicht, Professor, lesen Sie doch bitte das ganze Kapitel.“

„Hm... und wann wird das sein, Vasariah?”

„Sie wollen doch jetzt nicht von mir ein Datum wissen?”

„Warum nicht, Vasariah? Bei Ihrem Wissen wäre es eine Kleinigkeit, uns mal richtig aufzuklären“, entgegnete der Professor und lehnte sich genüsslich im Sessel zurück, harrend auf die Dinge, die er jetzt zu hören bekäme.

Vasariah grinste schwach und seufzte leicht als er sagte: „Lieber Professor, ich bin kein Prophet.”

„Gottchen, nun machen Sie es sich doch nicht so schwer mit einer Antwort”, erwiderte herausfordernd der Professor.

„Mmm... Sie lassen auch nicht locker, was, Professor?“ Vasariah schüttelte leicht sein Haupt bevor er weiter sprach.

 

Über Esoterik-Bewegungen und 2012

„Auf eurem Planeten Erde treiben seit Jahrtausenden viele Kultreligionen und dubiose Sekten, Gurus und falsche Propheten ihr Unwesen. Die Menschen erhoffen sich Errettung und Erlösung durch diese angeblichen ‘Heiligen‘. Der Mensch muss selbst Verantwortung tragen, aber das will er nicht und klinkt sich lieber in die so genannte Esoterik-Bewegung ein um seine Verantwortung abzugeben.”

„Oh, das ist starker Tobak”, antwortete der Professor mit etwas gekünstelter Stimme.

„Na, na Professor, meine Worte werden doch nicht Ihr ganzes Seelenleben erschüttert haben?“, erwiderte lächelnd Vasariah.

„Was ist denn für Sie ein wahrer Prophet?“ fragte ihn der Professor.

„Propheten oder Prophetinnen sind Lehrer und Verkünderinnen, sind Ratgeber und Beobachter. Sie beurteilen weise. Er ist Warner und Verkünder. Er verfügt über die Macht der weisen Voraussicht und der klaren Erkennung.

Der heutige Prophet findet im kultreligiösen Denken der Erdenbewohner keinen Platz. Computer, Internet, Vergnügungssucht und Weltreisen sind ihm fremd. Er lässt sich weder idealisieren noch für irgend etwas bezahlen. Er distanziert sich von der so genannten Esoterik-Szene, ist politisch neutral, hat keine Anhänger und weist jeden Personenkult weit von sich.“

„Nun... ja... Vasariah, was haben Sie gegen die Esoterik-Szene?”

„Wissen Sie, lieber Professor. Die Esoterik-Szene, besonders die New Age-Bewegung verwechselt Glauben mit Wissen. Sie stellen Glauben, gepaart mit obskuren Berechnungen als Wissen hin und verkaufen das als Tatsachen.”

„Meinen Sie das Jahr ’2012’, Vasariah?“

„Ja, das mit 2012 sehe ich nicht so eng. Manche Leute hängen sich an einem Datum auf; am besten noch ein bestimmter Tag und noch eine Stunde dazu, haha!

2012 ist ja nur eine reine lose Angabe für eine andere Zeit. Ich sehe das so in etwa: Bis 2012 kann die Umwälzung schwerer sein und ab 2012 geht dann alles viel leichter und lichter. Wie ein Radfahrer, der einen hohen Berg hinaufradelt. Der Gipfel ist 2012. Wenn er oben ist, geht es leicht abwärts und er freut sich, dass sein Rad nun von alleine läuft ohne große Kraftanstrengung.

Alles ist ein Übergang und man kann wohl keinen bestimmten Tag angeben, es ist eben alles fließend.“

Der Professor saß nachdenklich in seinem Sessel und musste scheinbar das eben gehörte verdauen.

Vasariah erhob sich, reichte Luna die Hand, lächelte sie liebevoll an, und verbeugte sich ein wenig vor ihr. Sie ergriff sanft seine dargebotene Hand und stand von ihrem Sessel auf.

„Lieber Herr Professor”, sprach Vasariah ihn mit sanften Worten an, „kommen Sie?
Wir wollen uns auf das untere Deck begeben.”

Mit einem Satz sprang der Professor aus seinem Sessel hoch und gesellte sich zu den beiden. Mit gespielter Erschrockenheit und einem lausbübischen Grinsen auf dem Gesicht fragte der Professor, ob er etwas versäumt hätte in den letzten 25 Sekunden.

 

Zwischenstopp auf der Rückseite des Mondes

„Sind wir schon im Orbit der Erde?”, fragte er Vasariah.

„Noch nicht ganz”, erwiderte dieser. „Wir machen noch einen kleinen Abstecher auf die Rückseite des Mondes.”

„Das wird endlich mal interessant. Nach dieser langen Fahrt hätte ich schon mal Lust mir die Beine zu vertreten und ein bisschen frische Luft zu schnappen.”

Vasariah schaute den Professor etwas irritiert an und lachte leise vor sich hin. Er sagte aber nichts über den seltsamen Humor seines Gastes.

„Kommt, lasst uns in die unteren Räume gehen, wir sind kurz davor in die Umlaufbahn des Mondes zu kommen. Ich möchte euch die Rückseite des Mondes zeigen. Entgegen vieler Annahmen ist der Mond auf der Rückseite besiedelt.“

 

Auf dem Mond

Ein kleiner Gleiter klinkte sich aus dem Mutterschiff aus und steuerte die Mondoberfläche an. Lautlos wie ein Luftballon schwebte der Gleiter über die Kraterlandschaft dahin und landete schließlich auf dem Kraterrand Triesnecker.

Der Raumgleiter öffnet sich in zwei Teile. Nun sah er aus wie ein elegantes Caprio, das an einem Sommertag an die See fuhr. Hier aber nun war die Situation anders. Kein Strand und kein Sonnenschein, nur grauer Mondsand weit und breit.

Seufzend sagte der Professor, dass er sich schönere Orte vorstellen könne als diesen hier.

"Warum tun Sie es dann nicht, Herr Professor?"

Irritiert wendete Professor Rosebär sich in die Richtung, aus der er diese Worte vernommen hatte, denn eine Sprache hatte er schon lange nicht mehr so laut und deutlich gehört. Es war wohl eine zeitland ganz angenehm, lediglich nur zu denken und sich telepathisch in der Stille zu unterhalten, aber auf Dauer liebte er doch mehr den Klang einer Sprache.

Vor ihm stand ein kleiner magerer Mann. Rosenbär schätzte ihn um die 80 Jahre. Sein Gesicht war zerklüftet wie verwittertes Gestein, aber die Augen waren hell und glänzend; dort saß noch das ganze Leben drin. Beinahme kriechend ging er langsam auf Rosebär zu und reichte ihm die Hand.

Schön Sie hier zu sehen", sprach er ihn an. Dabei schaute er Rosebär an, als käme der von einem anderen Stern. Seine Hand hielt er immer noch fest als er zu Rosebär sagte: Wie ich sehe, sind Sie in guter Gesellschaft hier angekommen", und sein Blick ging dabei auf Vasariah zu.

Ist schon ziemlich lange her, dass ich mal wieder Besuch von Privatpersonen hatte", sagte er und seine Stimme sprach gebrochen und manchmal flüsternd, so dass der Professor ihn kaum verstand.

Was er nun um so mehr hörte, war das Geräusch, das jetzt an sein Ohr kam. Es war ein leises Zirpen. Er dachte zuerst, dass es hier ein ganzes Nest von abertausend Grillen geben müsse. Als er sich aber nach diesem Geräusch umsah, sah er, wie die Kraterdecke sich öffnete ...

Fortsetzung folgt ... (Das Mond-Abenteuer).