UFO-Nachrichten

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Wigo - Die Liebe stirbt zuletzt!
von Marleen van Barneveld

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Luna und der Professor befinden sich in der Stadt Cigilah auf einem anderen Planeten. Dort besuchen sie die Universität der Eingeweihten, wo ihnen ein anmutiger weiser Außerirdischer namens Vasariah eine Vorlesung hält.

 

Die hohe Vorlesung von Vasariah

Als Vasariah im ehrwürdigen Saal der Universität zu sprechen begann, lief Luna ein Schauer über den Rücken und tiefes Verlangen nach ihm berauschte ihre Sinne für einen Moment. Ihre Augen trafen sich und eine Welle von Wärme und Glücksgefühle durchlief ihren ganzen Körper. Ihr Herz schlug schneller und das Gefühl vieler Schmetterlinge war in ihrem Bauch. Es kribbelte hinab bis zu ihren Zehenspitzen. Alles um sie herum verschwand und zurück blieb nur das Bild Vasariah's.

Wie aus weiter Ferne hörte sie seine Worte:

"Am Anfang erschuf der Urgeistschöpfer nacheinander zuerst 12 Universen, 49 bewohnte Welten und 392 Zwischenwelten. Das 12. Universum, in dem ihr lebt, war das größte Universum und brachte viele bewohnte Planeten hervor.

Vom Urschöpfer geht eine 'elektrische' Kraft aus, die kein Mensch bisher ergründen konnte. Zum besseren Verständnis möchte ich sagen, nennt diese Kraft "Aura". In dieser Kraft leben wir allesamt.

Wenn man die Größe des Kosmos betrachtet und gleichzeitig berücksichtigt, daß wir in der Aura des Urschöpfers leben, dann habt ihr, wenn es euren Verstand nicht überschreitet, wenigstens jetzt in etwa die Vorstellung von der Größe des Urschöpfers. Wer sich den Urschöpfer bisher als einen weisen, alten Mann mit Bart vorstellte, muß spätestens jetzt zu der Erkenntnis kommen, daß er einem kindlichen Glauben nachgegangen ist.

In euren heiligen Schriften steht oft, daß der Urschöpfer ein Rächer ist und ihr einen Gerichtstag zu erwarten hättet. Ist das wirklich eure Vorstellung? Wartet ihr wirklich darauf, daß euer eigener Urschöpfer euch mit dem Tod bestrafen will, während er es doch war, der euch das Leben gab? Dieser Glaube ist ganz falsch und eine menschliche Idee.

So viele menschliche Ideen stehen in euren heiligen Büchern und selbst in euren Köpfen leben sie weiter und weiter. Jahrtausendelang haben die Männer für ihre Zwecke die Frauen auf dem Planeten Erde ausgebeutet, schikaniert und zu Tode gebracht und das alles nur wegen eines angeblichen Sündenfalls, den es so gar nicht gegeben hat.

Denn ihr sollt wissen, daß die ersten Menschen auf dem Planeten Erde, zwei Personen in einer waren, also männlich und weiblich zusammen. In der Bibel steht es auch so, daß 'Gott' den Menschen als männlich und weiblich erschuf.

Damals waren diese Menschen feinstofflicher als heute. Durch ihre Gedankenkraft bauten sie sich Häuser, in denen sie wohnten und Tempel für ihre 'Geburten', sowie andere Annehmlichkeiten schufen, die sie für schön und angenehm hielten.

Sie waren sehr viel größer als die heutigen Menschen. Ihre Haut war hell und ihre Haare blond, die Augen sehr groß. Außerdem waren sie bartlos.

Im Gegensatz zu den heutigen Erdenmenschen benötigten sie keinen Schlaf und sie verzehrten auch keine Nahrung. Die Früchte, die Samen und die Körner sowie das grüne Gras dienten zur Nahrung der Tierwelt.

Die 'Geburt' aus einem zweigeschlechtlichen Menschen vollzog sich durch die gedankliche Atemkraft; ihr wißt, daß auch der Urschöpfer durch Aus- und Einatmen fortwährend Universen erschafft. Zu diesem Zweck gingen die Menschen in die heiligen Tempel und brachten sich in gedanklichen Kontakt zu ihrem Urgeistschöpfer.

Ihre Gedanken stiegen mit dem Wunsch nach einem neuen Menschen ihrer Art hoch zum Urgeistschöpfer und durch die Impulskraft des Schöpfergeistes bildete sich im 3. Auge eine Energie. Nachdem die Energie eine vollkommene Einheit gebildet hatte, fiel der Mensch in eine Tiefentrance.

In diesem Zustand öffnete sich das 3. Auge und eine duftende, farbenprächtige Energie verließ die Öffnung. Noch während des Austretens bildete sich eine menschliche Form heran, die mehr und mehr Gestalt annahm, bis sie als Mensch vollendet war.

Viele hunderttausend Jahre lebten und 'zeugten' so die ersten Menschen auf Erden."

 

Abstieg der Menschheit

"Eines Tages kamen Besucher in ihren Raumschiffen vom Jupiter. Sie brachten Angst und Schrecken über die Erde. Raubtiere und giftige Pflanzen brachten sie mit, ebenso eine Technik, die das geistige Leben auf der Erde entsetzlich veränderte. Sie waren von grober Struktur, schwarzhaarig und braunäugig. Sie jagten die Tiere auf Erden und verspeisten sie. Auch führten sie ein ausschweifendes Leben. Männer und Frauen lebten mit den Tieren zusammen und verkehrten geschlechtlich untereinander. Hierdurch sind die Menschenaffenrassen entstanden.

Während dieser Zeit war es einigen wenigen Menschen gelungen, sich auf dem Planeten Erde zu verstecken. Die anderen wurden eingesammelt und als Sklaven verdingt. Später wurden sie von den Jupiteranern genetisch geteilt und sie gebaren auf dem Wege der geschlechtlichen Zeugung Kinder.

In diesem Zeitalter begann die Herrschaft der 'Schwarzen Magie'. So ging langsam diese Welt dem Untergang entgegen. In der Ausschweifung ihres Lebens und des schlechten Lebenswandels nahm die Höhe ihres Lebensalters langsam ab. Auch veränderte sich damit der Mensch äußerlich. Seine Gesichtszüge wurden die eines Neandertalers. Es kam dann eine Sintflut, die das Ende brachte für ihre Gene."

 

Religion sollte Liebe sein!

"Heute hat die Erde ein erneutes Stadium erreicht, das dem der damaligen Zeit ähnlich ist. Mir wurde aufgetragen euch zu sagen, daß der Urschöpfergeist von großer Güte ist und in vollkommenem Frieden lebt, es nicht will, daß seine Kinder fortwährend von Kriegslärm umgeben sind.

Sucht die Wahrheit, aber nicht alle Wahrheit in euren heiligen Schriften, denn Religion sollte Liebe sein, sie sollte Schönheit sein und sie sollte von äußerer Einfachheit und Freiheit sein. Sie sollte so frisch sein wie ein vom Wind verbreiteter Blumenduft.

Der Urschöpfergeist ist das Licht des Universums und die Quelle und die Liebe aus der wir leben. Sucht deshalb nach der Wahrheit und sehnt euch danach, haltet sie fest, wenn ihr glaubt, sie gefunden zu haben und baut weiter auf sie auf.

Der Mensch wurde nicht vom Schöpfer erschaffen, um sein ganzes Leben lang Lärm und Wirrnis ausgesetzt zu sein. Auch hätte es keine Technik geben sollen. Aber der Mensch hat seine Fähigkeit der Gedankenkraft weitgehend verloren, mit der er damals ohne die Technik alles bewältigen konnte.

Alles was jetzt ist, hat der Mensch ohne Mitwirkung des Urgeistschöpfers zustande gebracht, ER aber möchte, daß der Mensch wieder zu seinen Wurzeln zurückkehrt. Darum wird ER dazu beitragen, daß der ersehnte Frieden, von vielen auf der Erde herbeigesehnt, Wirklichkeit wird."´

Bei seinen letzten Worten verbeugte sich Vasariah leicht in Richtung von Luna und Professor Rosebär. Luna war von einer tiefen Ruhe erfüllt. Sie saß da und ein wohliges Gefühl einer gewissen Befreiung wirkte auf sie ein. Dann lud Vasariah die beiden lächelnd ein, ihm zu folgen.

"Luna", hörte sie die Stimme des Professors in ihrem Kopf.

Etwas irritiert und gedankenverloren lächelte sie, hob ihren Kopf und schaute in das etwas besorgte Gesicht des Professors.

"Es ist schon alles in Ordnung", erwiderte sie ihm gedanklich. Dann stand sie auf und sie verließen gemeinsam den Tempel. Während der Professor fast ununterbrochen auf sie einredete, waren ihre Gedanken ganz woanders. Sie schämte sich ein wenig dafür, daß sie sich in Vasariah verliebt hatte. Sicherlich würde er ihre Gedanken kennen und noch größere Scham stieg in ihr hoch und vermengten sich mit knarrenden, piependen Geräuschen in ihrem Kopf, die sicherlich als Wortgedanken des Professors zu deuten waren.

Luna schaute über das Land und bestaunte den herrlichen Überfluß aller Blumenarten. Nichts hatte sich seit ihrer Ankunft verändert. Alles sah noch genauso aus wie damals als sie aus dem Raumschiff stiegen. Immer noch war die Pflanzenwelt mit einer zartblauen Schattierung und mit einem silbrigen Glanz überzogen.

 

Luna und Vasariah

Langsam drehte sie sich um und erblickte die schöne Gestalt Vasariah's. Er trug ein rotes Seidengewand, das seinen kräftigen Körper erahnen ließ. Luna streckte ihre Arme aus und ergriff die Hände Vasariah's. Er zog sie zu sich heran und umarmte sie kurz.

Luna erlebte, wie es sich anfühlte, nachzugeben, sich einfach den Kräften des Mannes zu überlassen, jenen Kräften, die uns Leben einhauchen. Sie ließ diese Kraft wie einen Freund durch sich hindurchziehen. Er nahm ihre Hände und streichelte zärtlich ihre Finger und führte sie dann an seine Stirn und dann zum Herzen.

"Es passiert nicht oft, daß jemand bereit ist, berührt zu werden und ich berühre dich."

"Ich verändere dich", hörte sie ihn sagen.

Lange schauten er in ihre Augen. Dann küsste er ihre Schläfen mit großer Behutsamkeit und ihren herzförmigen Mund, ihren Hals, ihre Schultern und die Ansätze ihrer Brüste. Ihr Atem ging schwer, ihre Erregung und ihr Verlangen, das dieser schöne starke Mann sie erobern wollte, machte sie willenlos.

Ihr Herz klopfte vor Erregung so stark, daß sie glaubte, es würde in ihr zerspringen. Ihre Brust hob und senkte sich, ihr Atem ging schnell und stoßweise. Das Blut rauschte in ihren Ohren und machte sie schwindelig. Seine Küsse bedeckten ihren Bauch. Wie elektrische Schläge durchzuckte ihr Körper bei seinen Berührung. Dumpf stöhnte sie auf, und ihr Körper beugte sich nach hinten.

Behutsam fing er sie auf und legte sie sanft auf den Blumenteppich nieder. Begehrlich schaute sie ihn an...

 

Fortsetzung folgt ... (Zurück zur Erde).