UFO-Nachrichten

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Wigo - Die Liebe stirbt zuletzt!
von Marleen van Barneveld

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Während der Schiffsreise kommt es überraschend zu einer UFO-Sichtung von neun Flugobjekten. Nach wenigen Augenblicken schoß aus einem der Objekte ein gebündelter gelber Lichtstrahl herunter, dieser hüllte den Professor und Luna ein ... als der Schein erlosch, war das Schiffsdeck völlig leer und sie befanden sich im Raumschiff.

 

Auf einem anderen Planeten

Als Luna und der Professor aus dem Raumschiff ausstiegen, standen zwei Wesen vor ihnen. Sie waren mit einer weißen Tunika bekleidet und hatten einen goldenen Gürtel um die Taille, der in der Mitte ein Siegel hatte. Darauf waren zwei ineinander geflochtene Kreise zu sehen.

Nach einer kurzen aber freundlichen Begrüßung luden sie Luna und den Professor ein, mit ihnen zu gehen. Luna und der Professor nickten freundlich und so schritten sie voran, während Luna die wundervolle Aussicht genoß.

Ein warmer, wohlriechender Silbernebel, kaum für das Auge sichtbar, schwebte über das ganze weite Land, das vor ihnen lag. Die Pflanzenwelt war von zartblauer Schattierung, die mit einem silbrigen Glanz überzogen war.

Luna blieb eine Weile stehen und bestaunte den herrlichen Überfluß aller Blumenarten. Ein Blumenmeer, soweit das Auge reichte, Straßen oder Wege waren nicht zu sehen! Durch diese einzigartige Schönheit empfand sie eine große Freude und ihr Herz jubelte.

Als sie bemerkte, wie alle mitten durch diese Blumenpracht gingen ohne daß nur eine einzige Blume umgeknickt wurde, ging auch sie ihnen hinterher mitten durch diesen wunderschönen Blumenteppich. Ihr Duft berauschte ihre Sinne und ein anhaltendes Glücksgefühl überwältigte sie.

Gemeinsam gingen alle weiter und kamen in eine Stadt, deren Gebäude rund waren und wie aus Glas aussahen. In einer dieser Rundhäuser gingen sie hinein.

Der Fußboden war aus Kristall und mit Silberfäden durchzogen. Aber man konnte nicht durch ihn hindurchsehen, so wie beim Silbernebel. Auch die Wände waren aus demselben Material, aber sie hatten mehr einen etwas gelblichen Ton in sich.

Vier andere Menschenwesen befanden sich in dem großen Raum als ein weiterer auf sie zu kam und sie warm und herzlich begrüßte. Dieser trug eine rotfarbige Tunika, die durch silber- und goldfarbene Tupfer unterbrochen wurde. Sein Gesicht war schmal und seine blonden Haare fielen ihm auf die Schulter. Seine Augen waren dreieckig und von einem tiefen Blau.

 

Cigilah – die wundersame Stadt

Nach dieser Begrüßung drehten sich die anderen zwei, die mitgekommen waren, um und verließen den Raum. Der Blonde aber sagte zu Luna und dem Professor:

"Bitte kommt und folgt mir nach. Wir werden jetzt die große Stadt Cigilah besuchen. Ihr werdet in jeder Straße eine brennende Flamme sehen, in die eine winzige Menge Duft enthalten ist, die aus den Amethyststeinen gewonnen wird, aufsteigt zu GOTT. Die Menschen hier tragen keine Kleidung wie ihr sie von der Erde kennt. Jeder trägt einen Überwurf, der vorn und hinten von den Schultern bis zu den Füssen reicht und in der Taille mit einer Kordel befestigt ist.

Wie ihr gleich selber sehen werdet, sind alle Häuser aus Amethyststeinen gebaut, und ihr werdet sogar dessen Duft riechen, der aus ihnen strömt. Ich weiß, daß es auf Erden nicht so ist, dort könnt ihr den Duft eurer Steine nicht wahrnehmen."

Staunend und ehrfurchterbietend schauten sich Luna und der Professor um als sie durch die Straßen gingen.

Ihr Begleiter führte sie durch eine Nebenstraße und sie wurden sofort auf einen mächtigen runden Tempel aufmerksam. Der Professor schätzte seinen Umfang auf gut 450 Meter.

Zwölf große breite Stufen führten zum Tempel hinauf. Links und rechts vor dem Tempeleingang standen an jeder Seite sechs Säulen. Die Säulenhalle, durch die jeder eintreten mußte, hatte zwölf schlanke, aber hohe Türen, die zum Tempelinneren führten. Jede dieser Türen war 3,60 Meter hoch und 1,20 Meter breit, so schätzte sie der Professor ein.

Hier im Innern des Tempels herrschte ein angenehmes amethystfarbenes Licht, das von Reflektoren gespendet wurde, die Solarstrahlen einfingen.

"Wie ihr seht", ergriff der Blonde wieder das Wort, "hat der Tempel kein Dach. Ich habe euch hierher gebracht, damit ihr eine Einweihung empfangt, die euch dazu befähigt, uns auch ohne laute Sprache zu verstehen!

Denn so wie ich jetzt mit euch spreche, wie ihr es auf eurer Erde gewohnt seit, so ist es hier nicht. Wir unterhalten uns telepathisch.

Kommt nun und laßt uns ins Innere des Tempels gehen. Wir werden nun schweigen und uns auf das Kommende konzentrieren", sagte er und ging behutsam vor ihnen her.

Am Eingang der Tempelhalle standen zwei Personen und empfingen Luna und den Professor mit einem warmen Augenblick. Sie öffneten mit einer Handbewegung eine Türe und baten sie einzutreten.

Auch dieser Raum war rund und der Boden aus purem Silber, die Wände jedoch amethystblau.

Die beiden Menschen boten ihnen neue Kleidung an. Der Professor und Luna entkleideten sich ohne scheu vor ihnen und zogen die neue hellblaue Kleidung an. Dann wurden sie zum Eingang des inneren Tempels geführt.

Ein anderer Mann kam auf sie zu und führte sie in die Mitte des Tempels. Er trug ein weißes Gewand aus Seide, das bis zum Hals zugeknöpft war, und von da bis zu den Fußspitzen reichte. Die Ärmel des Gewandes gingen ihm bis zu den Handgelenken. Der Mantel glich einem Priestergewand und drückt symbolisch die absolute Reinheit aller Ideen und die Reinheit der Seele des Mannes aus, der vor ihnen stand.

Um die Taille trug er einen Gürtel, auf deren Schnalle ein Kreis gezeichnet war, in ihm war ein gleicharmiges Kreuz abgebildet als Zeichen des Plus- und Minusprinzips und des Gleichgewichts. Um seine Stirn lag eine Binde.

Luna begriff sofort, daß es eine Magusbinde war. Nur Meister der Magie tragen eine solche. Sie ist ein Symbol der Würde der magischen Autorität des Magiers und die Vollendung seines Geistes mit die der Magier sein Haupt krönt. Die Magusbinde, die dieser Mann trug, hatte ein Rosenkreuzsymbol. Es war ein Kreuz mit 12 Rosen auf die Binde eingestickt. Dieses Zeichen weist auf die vier Elemente, das Plus- und Minuszeichen und die 12 Planeten hin, mit denen der Magier in Verbindung steht.

 

Die Einweihung

Zu dritt standen sie nun in einem ätherischen Kreis, den zuvor der Mann in dem weißen Gewand mit einem leuchtenden Stab gezogen hatte.

Für einen Moment schloß er seine Augen. Dann erhob er seine Hände und legte sie auf die Köpfe der beiden, dann anschließend auf die Schultern und danach auf das Herz und schließlich auf die Füße.

Er drehte seine Hände herum und aus seinen Handflächen kam ein dünner, flacher Goldstrahl, den er auf die Zirbeldrüse der beiden richtete. Sie beinhaltet das gesamte Wissen und alle Weisheit eines Menschen.

Als der Strahl verebbte, trat der Mann mit dem weißen Gewand aus dem Kreis heraus und setzte sich zu den anderen, die inzwischen am Boden rundum des Kreises saßen. Auch er konzentrierte sich nun auf die beiden Menschen innerhalb des Kreises.

Auf die drei Worte: "Emuyir, Tzizhet, Wybiol", erstrahlte ein gewaltiger Regenbogen im Innern des Tempels, der mit diamantartigen Facetten von brillantem Licht überall im Tempel flimmerte und wo sich die Atome der Strahlen bei ihrer Berührung mit den während des Ritus aufsteigenden Gedanken verdichteten und so zu Gedanken der Liebe für die Eingeweihten wurden.

Dieser Strahlenregenbogen war eine ganze Zeit lang zu sehen. Und während er verblaßte, ließen sich die Eingeweihten langsam auf ihre Knie nieder und streckten sich danach ganz auf den Boden aus, so, daß sie sich in äußerster Verehrung für den großen GOTT, auf ihr Angesicht warfen.

Hierauf folgte die Tranceperiode und als sie daraus erwachten, lagen silberne Roben neben ihnen.

Unmittelbar danach hörten sie das Wort: "Belemche".

Beim Ausruf dieses Wortes vibrierten die Körper Lunas und des Professors buchstäblich für einen kurzen Moment. Dann trat der weißgewandete Mann wieder in den Kreis, verneigte sich vor ihnen und übergab jedem einen Ring aus Chalzedon, der in der Mitte den weißen Stein Beryll hatte und rundherum mit roten Rhodochrositen verziert war.

Luna und der Professor steckten sich ihren Ring auf den Finger. "Er wird euch ein guter Talismann sein", dachte der Mann im weißen Gewand.

Luna und der Professor nickten ihm unmerklich zu. Für sie war es noch neu, mit ihrem Gegenüber telepathisch zu reden. Darum traten sie auch ohne ein Wort zu sagen aus dem Kreis heraus und gingen wieder zur Eingangshalle zurück.

 

Von kosmischen Strahlen inspiriert:
Die Universität der Eingeweihten

Hier wartete der Mann mit dem blonden Haar wieder auf sie. Nun erst sagte er ihnen seinen Namen:

"Ich heiße Amser und bin der 5. Genius aus der Sonnensphäre. Ich sorge für die Belebung der Materie durch das Plus- und Minusprinzip, also durch Elektrizität und Magnetismus in eurer grobstofflichen Welt."

Sie hatten den Tempel verlassen und gingen um ihn herum. Luna hörte wieder die Stimme Amsers in ihrem Kopf wie er sagte:

"Wir gehen jetzt zu der Universität der Eingeweihten. Dort werdet ihr Vorlesungen über die Entstehung eurer Erde hören und über die Menschen, die auf ihr lebten bevor Atlantis zerstört wurde. Aber ihr werdet auch über andere Dinge etwas erfahren, das bis jetzt noch kein irdisches Ohr gehört, noch verstandesgemäß aufnehmen konnte!"

Als er dies zu Ende gedacht hatte, sahen sie ein großes Gebäude, das an der Seite des Tempels angebaut war.

Sie gingen hinein und betraten einen sehr großen Raum, der durch einen weißen Strahl erleuchtet war. Sie nahmen auf bequemen Sesseln Platz.

Amser wies mit seiner Hand auf den Lichtstrahl und dachte zu Luna und dem Professor:

"Bitte seid euch bewußt, daß dieser Lichtstrahl, wir nennen ihn den Hasperim-Strahl, den Redner direkt inspiriert. Ihr müßt euch darüber klar werden, daß jedes einzelne Ding, ob vergänglich oder nicht, sichtbar oder unsichtbar, unter dem direkten Einfluß eines kosmischen Strahls steht. Nicht für einen einzigen Augenblick entscheidet ihr über eurer Leben und Schicksal."

Lunas Augen kreisten durch den Raum, da trat würdevoll ein weiterer Mann herein. Er trug schulterlanges, blondes Haar. Sein schmales Gesicht war bartlos und er hatte strahlendblaue, dreieckige Augen.

Seine Tunika war aus Brokat hergestellt mit besonders schönen und auffälligen Farben. Er war von kräftiger Statur und war mindestens zwei Meter groß.

Luna war fasziniert von seiner Schönheit und sogleich hörte sie Amsers Stimme in ihrem Kopf sagen: "Diese Farben in der Tunika sind notwendig, weil sie in unserem Leben eine große Rolle spielen, denn jede Seele hat ihre eigenen Farben oder Schattierungen oder eigenen Geruch. Wir kleiden uns nach der Farbe unserer Seele, dieses vermittelt ihr Frieden."

Luna drehte sich zu Amser hin und nickte leicht mit ihrem Kopf zum Zeichen, daß sie ihn verstanden hatte.

"Es ist heute für mich eine feierliche und hochheilige Zeit, um über Themen zu sprechen, die für unsere Gäste unglaublich erscheinen mögen", dachte dieser schöne Mann und Luna empfand seine Stimme wie den Chor vieler Nachtigallen.

Er nickte ganz leicht mit seinem Kopf Luna und dem Professor zu. Seine Augen strahlten und er öffnete seinen kirschroten Mund ein wenig und seine perlweißen Zähne schimmerten hervor als er die beiden Gäste den Studenten im Saal vorstellte.

Kaum hatte Luna daran gedacht, wie er wohl heißen würde, hörte sie im Kopf seine Stimme sagen: "Vasariah."

 

 

Fortsetzung folgt ... (Die Vorlesung in der Universität der Eingeweihten).