UFO-Nachrichten

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Wigo - Die Liebe stirbt zuletzt!
von Marleen van Barneveld

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Rätselhaft sind die Erlebnisse bei Fürst Arras. Rätselhaft und schnell auch die Rückkehr in das gewohnte Leben. Unsere Abenteurer müssen diese Geschehnisse erst überdenken, ein neues Spektrum der Erfarung und des Wissens in Zeit und Raum.

 

Der "Molekulator"

"Das ist hier unten ja wie im Gruselkabinett", meinte der Professor verwundert und schaute sich im Labor behutsam um. An den Wänden standen unzählige Kabinen. Vor einer dieser Kabinen blieb der Professor stehen und inspizierte sie bis ins Detail.

Eine Stimme flüsterte hinter ihm: "Nun Professor, finden Sie gefallen an dieser Kabine. Bitte sehr, ich lade Sie ein, sich hineinzustellen." Es war Fürst Arras, mit erhabenem Lächeln wies er mit der Hand den Weg in die Kabine.

"Sie zögern?"

"Ja, ich bin mir nicht sicher, welche Teufeleien auf mich warten werden, wenn ich Ihrer Einladung folge leiste!"

"Oh, jetzt enttäuschen sie mich aber ungemein! Aber Herr Professor, ein Mann Ihres Formats, skeptisch?! Wo bleibt Ihre Begabung für Humor? So kommen Sie doch, Professor? Wir sind doch hier nicht auf einer Beerdigung?"

Der Professor trat zögernd in die Kabine ein. Diese schloß sich automatisch und alles wurde in blaues Licht getaucht. Dieser Vorgang dauerte nur wenige Sekunden.

Die Kabinentür schwenkte danach wieder auf und eine junge Frau trat heraus, die in verblüffender Weise die Gesichtszüge des Professors trug.

"Na fabelhaft", rief der Fürst und klatschte in die Hände. "Kommen Sie, Professor, schauen Sie sich hier ihr Spiegelbild an!" Der Professor schaute in die geöffnete Hand des Fürsten und sah erschrocken auf.

"Wie fühlen Sie sich, Professor?"

"Ganz einzigartig", sagte dieser ironisch.

"Und? Haben Sie bei dieser Prozedur Ihr Gedächtnis verloren?"

"Nein, Fürst Arras", erwiderte der Professor erstaunt.

"Dann hatten Sie also was anderes erwartet?", fragte er ihn und musterte den Professor scharf.

"Ah, ich verstehe, haha, sie wollten einen anderen Körper, Professor!" rief er erhaben.

"Nein, nein", wehrte der Professor ab und winkte mit der Hand. "So wie ich jetzt aussehe, das ist reichlich gut. Aber mal eine kleine Frage dazu, Fürst Arras", und er schaute den Fürsten eindringlich an. Dieser erwiderte aber sofort:

"Lieber Professor, ich bitte Sie. Denken Sie jetzt nicht an Ihren alten Körper. Wenn Sie uns verlassen haben, werden Sie derselbe sein wie vorher!"

Bei diesen Worten drehte er sich um und sagte so ganz beiläufig: "Natürlich erkläre ich Ihnen gerne die Funktion dieses Zauberkästchens. Kommen Sie Professor, treten sie näher.

Diese Maschine ist ein Molekulator. Er verändert Moleküle und Atome und durch Licht werden sie wieder anders ineinandergereiht. So entsteht eine neue Körper-Konstruktion. Im Grunde ist es dasselbe Prinzip, das die Nanotechnologie anwendet. In den letzten 20 Jahren ist die Wissenschaft nur unwesentliche Schritte weiter gekommen.

Was man sich von der Nanotechnologie verspricht, wird nicht eintreten, aus dem ganz simplen Grund, weil man nicht den Mut aufbringt, an eine Entkörperung zu glauben. Aus unserer Sicht ist der physische Tod nur eine Transformation des eigentlichen Seins, der sich seiner materiellen Gewänder entledigt."

Bei seinen letzten Worten standen sie an einer Reihe Großcomputer. Der Fürst begab sich zu einem der Computer und betätigte einen Knopf auf der Tastatur. Auf dem Bildschirm erschien das Gesicht Wigos. Der Fürst sprach ins Mikrophon: "Wigo, zeige uns das Haus von Luna."

Innerhalb von Sekunden sahen die drei Lunas Haus. Dann schwenkte die Kamera und sie sahen eine Straße, auf der es momentan still war.

"Luna, liebste Freundin, was haben wir denn hier für Sie ausgesucht? Ihre ach so wichtige Haltestelle, mit Telefonzelle und Briefkasten, hä, hä, hä", meckerte er. "Hallo - und wen sehen wir denn da?" Alle schauten auf das Bild und sie sahen etliche Jugendliche, die rauchend und lärmend an der Haltestelle standen.

"Eine nette ’Werkzeugansammlung’, geradezu einladend für mich. Schauen Sie nur, wie die Mechanismen ihre Köpfe zusammenstecken; ich hoffe doch nicht, daß sie etwas aushecken werden?" Und der Fürst lachte aus vollem Halse und klatschte begeistert in seine Hände.

Die anderen aber sahen, wie die Jugendlichen die Straße hinauf liefen und vor Luna’s Haus stehen blieben, sich bückten und Steine aufsammelten.

Luna schaute entsetzt zu und stieß den Fürsten zur Seite. "Sie... Sie glauben doch wohl nicht, daß ich das erlauben werde", schrie sie den Fürsten an.

Der Professor und Luna sahen sich entgeistert an. Der Fürst trat hinzu und sagte:

"Eine unsinnige Arbeit, nicht wahr? Ich hätte Ihnen gerne die andere Art unserer Manipulation gezeigt, aber da Sie so zartbesaitet sind, werde ich Ihnen mit diesem Vorbild einen nur winzig kleinen Vorgeschmack auf das geben, was seit Jahr und Tag bezüglich euch Erdlinge Tagesordnung ist."

Luna drehte sich zu ihm hin und sagte mit feiner Stimme: "Fürst, wir sollten das Thema wechseln!"

Sie lächelte ihn an und schaute ihn dabei bestimmend in die Augen.

Es herrschte Stille zwischen ihnen. Der Professor räusperte sich und auf dem Gesicht des Fürsten legte sich ein entwaffnendes Lächeln: "Ja, wir sollten das Thema wechseln."

Damit wendete er sich zum Professor: "Ihr würdet so gerne einen biologischen Computer herstellen, einen sogenannten Neuronencomputer. Ihr hofft, so etwas in hundert Jahren geschafft zu haben. In der Theorie seit ihr zwar schon wirklich einige wesentliche Züge vorrausgeeilt, ha-ha, doch mehr werden wir euch nicht gewähren", sagte er mit grinsender Überheblichkeit, "sonst werdet ihr noch übermütig und vergeßt aus Versehen, wem ihr zu gehorchen habt."

 

Die Verwandlung

"Was haben Sie mit Wigo gemacht?", fragte der Professor eindringlich.

"Ich habe ihn in das Gehirn des Computers geschickt. Wenn Sie die Hardware als Körper für Wigos Geist in Betracht ziehen, können Sie doch sicherlich begreifen, was hier abläuft, Professor?"

Der Professor konnte nicht antworten. Zu viele Gedanken kreisten durch seinen Kopf. Unschlüssig stand er deshalb vor dem Computer. Dann hörte er die Stimme des Fürsten hinter sich sagen: "Kommen Sie, Professor, machen Sie und Ihre beiden Kollegen es sich gemütlich. Setzen Sie sich neben mich."

Der Professor, Krister und Luna gingen zu den hohen Stühlen, die dort standen und setzten sich gleichfalls. "Ich werde jetzt Ihren Freund entkörpern. Dazu legte er sich entspannt im Stuhl zurück. Augenblicklich erschien ein kleiner Grauer und eine hübsche Riesenfrau im Raum. Sie war um die 2 Meter und gut proportioniert. Ihre Augen waren bernsteinfarben und strahlten Ruhe aus. Sie stellte sich hinter den Fürsten.

Der kleine Graue war schon ein etwas älterer Herr. Er hatte einen zarten grauen Haarflaum auf seinem Kopf und er war größer als die Sorte, die oftmals die Erde besuchen. Er stellte sich vor den Fürsten hin.

Dieser hatte seine Augen geschlossen. Er atmete langsam ein und aus. Es war eine angespannte Situation und Luna hörte ihr Herz dumpf schlagen. Der Professor neben ihr hatte auch die Augen geschlossen. Sie aber wollte wach bleiben und jeden möglichen Vorgang erleben. Sie bemerkte, wie sich die Gesichtszüge des Fürsten langsam veränderten... ja, bis sie sogar Gesichtslinien ähnlich wie die des Grauen aufwiesen.

"Hallo Luna, Sie träumen ja!" hörte sie plötzlich die Stimme des Fürsten sagen. Irritiert schaute sie auf den kleinen Grauen, da die Stimme des Fürsten plötzlich von ihm kam. Dieser ging zu der Riesenfrau und tippte sie mit seinem langen Finger auf die Brust. Die Riesenfrau fiel nach hinten um und blieb auf dem Boden liegen.

"Sie war nur eine Maschine mit einem biologischen Hirn", sagte er ernst und ging auf Wigo zu, der noch in einem der Stühle saß.

"Kommen Sie", sprach der Graue. "Ich bringe sie höchst persönlich wieder nach Hause."

"Wie kommt es eigentlich, daß wir durch Wände gehen können, Fürst Arras?" wollte der Professor wissen. Er war etwas irritiert, da der Fürst und der Graue nun eine Person zu sein schienen.

"Die Wände sind aus organischem Stoff gebaut und so durchlässig wie auf Erden eine Nebelwand."

"Und die Raumschiffe, sind die aus demselben Stoff?

"Ja, so ungefähr", erwiderte der Graue. "Wir haben die Molekularstruktur verändert. Wir haben die Moleküle zunächst aus der Zellwand entfernt und dann wieder entgegengesetzt eingegliedert. Dadurch erhielten wir ein elastisches, jedoch festeres Material als es zuvor war. Allerdings haben wir für diesen Vorgang keine Maschinen nötig. Wir machen alles durch kollektive Gedankenkraft."

 

Rückflug in Zeit und Raum

Sie waren am Ende des Ganges angelangt und traten durch die Wand hinein in einen runden Raum. Die Stockwerke, die sich in diesem Raum befanden, waren nach außen hin offen. Und was so aussah wie ein Fußboden, vibrierte etwas. Auf jeder Etage standen mehrere kleine Raumgleiter. Sie stiegen in eine Fahrsäule ein, die sie nach oben brachte.

Als sie aus der Fahrsäule ausstiegen, bewegte sich der Boden unter ihnen und sie konnten durch ihn hindurchsehen.

Der Graue stieg dann vorne in einer dieser Raumgleiter ein und die vier Abenteurer hinten. Lautlos schob sich der Gleiter über den durchsichtigen Boden. Vor ihnen auf der entfernten Wand sahen sie schmale Schlitze. Der Raumgleiter stand plötzlich still und drehte sich erst langsam und dann immer schneller um die eigene Achse, dann schoß er urplötzlich durch einen der Schlitze hinaus.

Zuerst sahen die Insassen nur blaues Licht. Doch dann gab es die ersten Formen von Anhaltspunkten und Luna sagte: "Unter uns liegt wieder der Nordpol, Rosa!" Erleichtert und froh blickte sie zu Wigo und Krister: "Und Wigo strahlt jetzt wieder mit seinen eigenen Augenfarbe uns an!"

Wigo war sehr erstaunt darüber: "War das nicht immer so?"

"Nein, das war nicht immer so", gab sie zur Antwort.

Der Gleiter stand still. Der Fürst drehte sich zu ihnen hin und sprach: "Ihr seit wieder da, wo ich euch vor einem Tag irdischer Zeit abgeholt habe."

"Ihr habt uns abgeholt?", fragte der Professor ungläubig. "Ich verstehe nicht ganz, was Sie damit meinen, Fürst Arras?!"

"Wir haben unsere speziellen Einflugschneisen, über die wir auch geistig gesehen zu den Menschen gelangen, die mit uns Kontakt wünschen. Jedes Haus auf eurer Erde hat Türen. Für manchen von uns sind diese Türen verschlossen und wir können sie nur mit einem bestimmten Code öffnen. Aber, manche Türen öffnen wir erst gar nicht, weil wir schon im Voraus wissen, daß das, was hinter diesen Türen liegt, uns gar nicht interessiert. Andere Türen wieder sind so gesichert, daß wir nicht eintreten können und gehen deshalb an ihnen vorbei.

Wieder andere Türen verbergen Dinge, die uns gehören, aber die neuen Mieter verweigern den Zutritt und dann werden die mit Gewalt geöffnet. Manche Türen stehen sperrangelweit offen und wir treten ein, wie in diesem Fall", sagte er ernsthaft.

"Eine bestimmte Frage, Fürst Arras, interessiert mich noch ungemein brennend", sagte der Professor hastig und schaute den Fürsten dabei fixierend an. Der drehte sich kurz zum Professor um und antwortete darauf recht ungeduldig:

"Was wollen Sie denn noch wissen, Professor! Sie haben doch alles gesehen?"

"Es ist doch allgemein so, daß ihr an den Opfern ärztliche Untersuchungen vornehmt, warum an uns nicht, Fürst?"

Er schaute ihn gedankenverloren an und sagte: "Das war für euch nicht vorgesehen!"

"Aber damit gebe ich mich nicht zufrieden, Fürst. Denn zu keiner Zeit wurden Entführte von euch verschont."

Der Fürst ging nicht weiter darauf ein, sondern gab eine Anweisung: "Bitte stellt euch alle auf den runden Kreis hier, damit der Lichtstrahl euch nach unten transformieren kann."

"Bitte Professor, stellen Sie sich dazu!" Erwartungsvoll schaute er den Professor an. Dieser machte keine Anzeichen dafür, nur einen Schritt weiterzugehen: "Fürst Arras, wer ist Ihr oberster Befehlshaber? Ihre Antwort ist für mich sehr wichtig und in Anbetracht der Dinge, die wir bei Ihnen erlebt haben, finde ich das eine sehr berechtigte Frage."

Der Fürst runzelte die graue Stirn und schüttelte den Kopf, dann hob er den Kopf hoch und schaute den Professor direkt an: "Sie haben doch gesehen, wie wir mit den Computern agieren!"

"Aber Fürst Arras", erwiderte der Professor. "Irgendwo ist da doch noch einer, der das letzte Wort hat!"

"Das letzte Wort?", entgegnete der Fürst. "Ha, ha, das letzte Wort! Sie amüsieren mich gewaltig, Professor. Kommen Sie, stellen Sie sich endlich in den Kreis."

Seine letzten Worte klangen scharf und kamen zischend aus seinem Mund. Der Professor gab nach und stellte sich zu den anderen auf den Lichtkreis.

 

Augenblickliche und rätselhafte Rückkehr in die Wirklichkeit

Der Professor wühlte mit beiden Händen im Wüstensand umher. "Verflixt noch mal", sagte er. "Hier muß doch irgendwo ein Mechanismus sein, der die Pfoten öffnet."

Der Professor setzte sich nieder und wedelte sich mit seinem Hut frische Luft zu.

"Zeigen Sie mal die Karte her", sagte Krister.

"Aber Professor, sehen Sie das denn nicht?"

Er hielt die Karte in der Hand und drehte sich um, als würde er seine Umgebung mustern. "Was sehe ich denn nicht?", fragte der Professor und hatte sich mühsam aufgerappelt.

"Diese Zeichnung ist völlig wertlos!"

"Lassen Sie mal sehen, Krister."

Krister gab dem Professor die Zeichnung und schaute ihn erwartungsvoll an. "Ist ja komisch", meinte dieser.

"Was ist denn, Rosa?", wollte Luna wissen.

"Es gibt keine Sphinx auf der Zeichnung!" schrie er laut und dann noch mal ganz leise und erstaunt: "Es gibt keine Sphinx auf der Zeichnung... sie ist weg!"

"Es wird wohl auch keine gegeben haben", gab Krister genervt zur Antwort. "Sie war wohl immer nur in Ihrem Kopf und sonst nirgendwo. Es ist besser Leute, wenn wir uns auf die Schattenseite begeben, um die Nacht abzuwarten und dann danach ins Kloster zurück gehen."

Er nahm seine Sachen und ging in den Schatten.

Wigo und Luna stützten den Professor unter den Armen und folgten Krister.

 

Rätselraten über das vergangene Erlebnis

Es war spät in der Nacht als die kleine Expedition ins Kloster zurück kam. Krister ging sofort zur Rezeption und erkundigte sich nach den nächsten Schiffspassagen, dann ging er auf sein Zimmer.

Wigo, Luna und der Professor gingen ohne Umschweife in ihre Räume. Dort wuschen sie sich den Staub vom Körper und fielen erschöpft in einen traumlosen Schlaf.

Am anderen Morgen gingen sie hinunter in den Speiseraum. Krister saß schon am Tisch und winkte ihnen zu.

"Professor", sagte er freundlich und gab ihm dabei die Hand und schüttelte sie kräftig und lange. "Es tut mir leid, daß ich Ihnen gestern unrecht getan habe."

Der Professor setzte sich und schaute Krister in die Augen. Dieser fuhr fort in seinen Ausführungen. "Das die Sphinx gestern auf dem Papier verschwunden war, hat uns an unserem Verstand zweifeln lassen, doch habe ich heute etwas gehört, das mir das Blut in den Adern gefrieren ließ und nur meinem realistisch denkenden Verstand habe ich es zu verdanken, daß ich nicht verrückt wurde.

Denn stellen Sie sich vor, Professor, an dem Tag als wir in die Wüste zogen, um die Sphinx zu besuchen, an dem Tag gingen Harald und Anders in die Oase Fairan. Wie ich soeben erfahren habe, sind Harald und Anders bereits auf dem Weg nach Schweden. Sie können sich wohl alle vorstellen, was das zu bedeuten hat?"

Der Professor nickte gedankenverloren vor sich hin und rieb sein linkes Ohrläppchen bevor er antwortete: "Ja, ja, wo ist nur die Zeit geblieben?"

"Das bedeutet also doch, daß wir in der Sphinx gewesen sind", meinte Wigo.

"Ja, das bedeutet es", gab Luna recht, ebenso in ihren Gedanken verloren.

"Das ist ja ein starkes Stück", grollte der Professor. "Wer waren die Typen also, die uns ein paar Tage unseres Lebens gestohlen haben! Das werde ich herausfinden!"

"Wie willst du das herausfinden, Rosa?", zweifelte Wigo.

"Dafür gibt es immer Mittel und Wege. Was ist mit Ihnen Krister? Werden Sie sich uns anschließen oder nehmen Sie die nächste Schiffspassage nach Hause?"

"Nun, wie die Dinge liegen, äh, sehe ich keinen zwingenden Grund mehr, zu bleiben. Darum habe ich gestern schon meine Schiffsreise gebucht. Ich werde heute am Abend abgeholt. Es hat mich außerordentlich gefreut, ein paar Tage in eurer Gesellschaft verweilt zu haben. Ich wünsche euch allen für die Zukunft das Beste!"

Jedem hatte er die Hand gegeben, nur die von Luna hielt er etwas länger fest: "Und Sie Luna, lade ich hiermit offiziell nach Schweden ein. Ich würde Sie gerne wiedersehen unter etwas anderen Umständen. Bitte nehmen Sie meine Visitenkarte."

Sie lächelte freundlich, sagte aber nichts. Und so ging er mit steifen Schritten aus dem Speisesaal hinaus.

"Netter Mann", meinte der Professor, und blinzelte Luna zu.

 

Fortsetzung folgt ... (Begegnung mit Alfalda. - Die Dualgeister).