Eine Geschichte zweier Begegnungen
mit Unbekannten
Sind die Fremden schon unter
uns?
- Teil 2 -
Von Udo Schulze, Buchautor - TV-Redakteur
In
der letzten UN-Ausgabe Nr. 375, Januar/Februar 2005, schildert
Reinhard Fischer die Begegnung mit zwei mysteriösen "Italienern".
Der Bericht wurde soweit als abgeschlossen betrachtet, doch
danach meldeten sich überraschenderweise drei weitere UN-Leser,
die identische Erlebnisse hatten! Dadurch erhält dieses
Phänomen höchste Brisanz. Zwei Erlebnisberichte aus
dem Großraum Frankfurt erreichten uns bei Redaktionsschluß
und diese konnten leider in vorliegender Ausgabe nicht mehr
untergebracht werden, diese folgen aber in der nächsten
Ausgabe. Hier das Ereignis, das sich in Essen zutrug:
"Dem hochinteressanten
Artikel: ’Sind die Fremden schon unter uns?’ in der jüngsten
Ausgabe der UFO-Nachrichten würde ich gerne einige Zeilen
hinzufügen.
In den 80er Jahren
hatten mein Vater und ich unabhängig voneinander in Essen
ähnliche Erlebnisse wie Reinhard Fischer. Wir wurden aus
einem Auto heraus von einem Italiener angesprochen, der in meinem
Fall behauptete, mit meinem Vater zusammen gearbeitet zu haben.
Bei meinem Vater behauptete der Italiener, ein ehemaliger Kollege
von ihm zu sein. Doch der Mann war uns völlig unbekannt.
Der oder die Italiener
müssen in dieser Zeit noch mehr Menschen angesprochen haben,
denn die Polizei interessierte sich dafür, weil sie glaubte,
hier seien irgendwelche Betrüger am Werk. Nach einiger
Zeit hörte man nichts mehr davon und die ’Italiener’ sind
bis heute verschwunden.
Interessant ist in
diesem Zusammenhang, daß ich viele Jahre später,
in den 90ern, dann ein Erlebnis mit einem schwarzen Wagen hatte,
das wieder dem Erlebten von Reinhard Fischer glich. Es muß
im Herbst gewesen sein und ich fuhr entgegen meiner Gewohnheit
nicht mit dem Auto, sondern mit dem Bus zum Einkaufen. In einer
Buchhandlung begrüßte mich eine junge hübsche
Frau im Trenchcoat mit den Worten: ’Ach, Hallo!’ als sie den
Laden betrat. Ich hatte diese Frau noch nie gesehen, weder davor
noch danach.
Noch über diese
Begegnung grübelnd traf ich wieder zuhause ein und ging
auf mein damaliges Wohnhaus zu, als sich im Schritttempo ein
schwarzer Voyager näherte. Am Steuer ein blonder, gebräunter,
schlanker Mann, etwa Anfang bis Mitte 40. Er hatte das Fenster
geöffnet und den Arm heraushängen. In der Hand hatte
er eine brennende Zigarette.
Als der Wagen auf
meiner Höhe war, winkte mir der Mann lachend zu, ich grüßte
perplex zurück, dann verschwand der Wagen um eine Kurve.
Ich kannte alle Leute und alle Wagen in dem kleinen, ruhigen
Wohnviertel, aber nicht diesen Mann und auch nicht dieses Auto.
Beide habe ich nie wieder gesehen.
Beide Begegnungen
ereigneten sich innerhalb einer Stunde."