Tsunami-Katastrophe:
"Das wurde euch früher schon gesagt, ihr hört
nicht hin!"
- Ein seltsames
nächtliches Erlebnis -
"Nicht einmal
die Geister wissen alles – prüfet jedes Gewand!"
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"Bevor
sich die Lichtsäule auflöste, hatte ich den
Eindruck, ein sehr schmales, bläulich schimmerndes
Gesicht darin zu sehen, sowie es diese Zeichnung zeigt."
Ein
ähnliches Wesen wird in einem anderen Erlebnis einer
Frau beschrieben, siehe UN-Ausgabe 315, Januar/Februar
1995: "Besuch aus einer anderen Dimension"
. |
Es war in den Abendstunden
des 8. Januar 2005. Oft genieße ich die Wochenenden in
der Stille, abends auch mal bei Kerzenlicht und bei leiser Musik.
An diesem Abend hatte ich aber ein Erlebnis, das ich nie mehr
vergesse:
Ich saß in meinem
bequemen Sessel und lauschte der Musik von Mendelssohn. Es war
nicht ungewöhnlich, die innere Ruhe und die Zufriedenheit,
die ich dabei meist empfinde, doch an diesem Abend wurde dieses
Gefühl intensiver und noch intensiver. Es ging fast schon
in eine Art Wellenbewegung über, die durch den ganzen Körper
flutete.
Nach einer Weile wurde
es in meiner Umgebung immer ruhiger, d. h., die Musik und das
beruhigende Ticken der großen Standuhr traten immer mehr
in den Hintergrund und verschwanden. Diese Tatsache wurde mir
aber erst nach dem Erlebnis bewußt. Dann wurde mir spürbar
kälter, ich überlegte noch, ob ich aufstehen solle
um die Heizung höher zu schalten. Doch dazu kam es nicht
mehr.
Plötzlich sah
ich einen feinen Lichtschein in meiner Wohnung, wie ein zarter
Nebel in einigen leichten Farbtönen, fast kaum wahrnehmbar,
aber trotzdem gut zu erkennen. Meine "innere Ruhe"
war wohl so groß, daß ich mich gar nicht wunderte
oder gar nicht danach fragte, was das nur sei (erst danach,
hinterher fragte ich), es war fast wie selbstverständlich.
Ja, der Nebel wirkte eher noch beruhigender und man konnte diese
Ruhe und die Stille schon beinahe greifen!
Ich weiß nicht
warum, aber plötzlich fragte ich mich: "Ist es so,
wenn man stirbt?"
Zu meiner Verwunderung
vernahm ich in meinem Inneren eine deutliche helle Stimme, die
sagte: "Alles lebt, alles lebt!" Es war keine
Einbildung, die Stimme war absolut klar zu vernehmen, so, wie
wenn jemand mit mir gesprochen hätte, der im Zimmer ist.
Bei den Worten: "Alles
lebt", dachte ich an die vielen Tsunami-Opfer im Indischen
Ozean, da diese Tragödie mich tief berührte und Tag
und Nacht und zu jeder Minute gegenwärtig war in jenen
Tagen.
Ich hatte diesen Gedanken
kaum zu Ende gedacht, da hörte ich sofort die Antwort dazu,
als hätte mein "Gegenüber" die Frage schon
gekannt:
"Das
wurde euch früher schon gesagt, ihr hört nicht hin!
Auch die Erde lebt. Es ist ein Lebewesen, mehr wie den Menschen
bewußt. Die Erde reagiert auf deine Gedanken wie auf alle
Gedanken ihrer Bewohner. Deine Gedanken und alle anderen Gedanken
verursachen ständige Reaktionen im gesamten Dasein, auch
wenn du es nicht bemerkst! Es ist jetzt Zeit aufzustehen und
danach zu handeln!"
Die Stimme erklärte,
wir würden zwar viel wissen oder oft salopp behaupten:
"Das weiß ich ja alles schon", aber wir würden
viel zu wenig danach handeln. Wir seien vergleichsweise ähnlich
wie ein Computer, der vollgeladen sei mit perfekten Programmen,
doch wenn man diese abrufen will, würde der Computer nicht
reagieren! Stattdessen seien wir allzu oft auf der "Jagd
nach neuen Sensationen und Neuigkeiten" und würden
darüber das Wesentliche bereits wieder vergessen. Das sei
eines der Hauptprobleme der Menschen.
Dann sagte die Stimme,
daß es an jedem einzelnen Menschen läge, wie sich
die Reinigung der Erde abspiele. Sie sagte weiter: "Jeder
Mensch ist Zukunft-Schöpfer, erkennet doch die Zeichen!"
Ich hörte dann, daß es nicht nur eine Zukunft
gebe, sondern an uns allen würde es liegen, welche Geschehnisse
eintreten. "Nicht einmal die Geister wissen alles -
prüfet jedes Gewand!"
Die Stimme gab mir
mit wenigen einfachen Worten zu verstehen – mehr durch das Gefühl
wie mit Worten – daß wir mitten in der Schöpfung
des großen Einen und der einen Wahrheit leben, jeder einzelne
habe teil am großen Schöpfungswerk.
Es mag jetzt nicht
den Anschein haben, aber diese Worte haben ungeheuer schwer
gewogen durch das Gefühl, das mir dabei vermittelt wurde.
Dieses Gefühl war eine Art vibrieren, das eine Weile anhielt.
Dann wurde ich aus
diesem Gefühl herausgerissen, die Stimme sagte: "Trauert
nicht, strebt zum Licht!"
Die Stimme wiederholte
nochmals einige Worte des bereits gesagten. Auch sagte sie nochmals:
"Alles lebt, alles lebt! Und dann: "Macht
euch nicht schuldig, sogar jedes Tier hat seine Würde!"
Am Ende dieses Geschehnisses
dachte ich an ein Problem innerhalb meiner Familie, worauf ich
hier nicht näher eingehen will. Aber auch darauf kam sogleich
eine Antwort. Es wurde mir geraten, nicht immer nur zu Klagen
und zu Jammern. Das sei der falsche Weg, nicht nur in meiner
Angelegenheit, sondern überall und jederzeit. Wir sollen
mit mehr Liebe und Verständnis voranschreiten. Wir sollen
das nicht nur "wissen", sondern tun!
Dann hörte ich
nochmals die Worte: "Trauert nicht, strebt zum Licht!"
Der feine Lichtnebel,
der immer noch im Zimmer schwebte, formierte sich zu einer Säule
und löste sich dann schnell auf. Bevor sich die Lichtsäule
aber auflöste, hatte ich den Eindruck, für einen kurzen
Augenblick ein sehr schmales, bläulich schimmerndes Gesicht
darin zu sehen, es war sehr schön und liebevoll und lächelte
mir zu. Das Gesicht war ungewöhnlich schlank mit schmalen
großen Augen. Die Haare erschienen mir leicht wellenartig
bis auf die Schultern zu gehen in goldähnlicher Farbe.
In mir hörte
ich darauf eine Art kurzes "knistern", dann war ich
mir meiner Umwelt wieder bewußt. Ich hörte die Uhr
wieder und die Musik, das ich alles vorher nicht mehr wahrgenommen
hatte. Wie spät es zu Beginn des Erlebnisses war, wußte
ich nicht, aber nach der inzwischen abgespielten Musik konnte
ich ausrechnen, daß etwa 15 Minuten vergangen waren.
Ein derartiges oder
auch nur annähernd ähnliches Erlebnis hatte ich noch
nie gehabt. Ich interessiere mich zwar etwas für Übersinnliches
oder für Fragen um den Sinn des Lebens, aber nicht im Übermaß,
ich stehe mit "beiden Beinen auf dem Boden". Oder
bin ich in meinem Sessel nur eingeschlummert und habe all das
nur geträumt? Nein, dessen bin ich mir entschieden sicher:
dafür war alles zu klar und zu deutlich. Der helle Klang
der Stimme höre ich immer noch und die überaus tiefen
Gefühle empfinde ich ebenfalls noch. Das war kein Traum!
Marga S.
Hierzu
siehe auch Santiner-Protokoll 2004/2005
des Medialen
Arbeitskreises.