| Der
Schutzengel aus dem Weltraum
Das erste
Erlebnis hatte ich im Alter von 14 Jahren auf einer Klassenfahrt
in den Berner Alpen in der Schweiz. Den vorabgegangenen Tag verbrachten
wir vorwiegend im nahegelegenen Wald und es war eine Stimmung
in der Luft, wie sie gereizter nicht hätte sein können.
Es war als säße die ganze Schulklasse unter einer riesigen
Käseglocke und das Atmen fiel uns allen sehr schwer, die
Luft war so dick wie Suppe. Jeder ging jedem "auf den Wecker"
und unser Lehrer war dem Ausrasten nahe. Den anschließenden
Abend hatten wir Jungs im Zimmer Streit und es kam aus unerklärlichen
Gründen zu einer handfesten Auseinandersetzung.
Irgendwann
gegen Mitternacht gab es einen ohrenbetäubenden Krach und
wir hatten im ganzen Haus Stromausfall. Draußen von der
Wiese hörte man keine Kuhglocken mehr und es lag eine bleierne
Stimmung auf uns allen.
Über
dem gegenüberliegenden Baumkamm in etwa einem Kilometer Entfernung
ging nun plötzlich ein gleißendes Licht auf. Eine riesige
Kugel von ca. 3 Meter im Durchmesser flog auf unser Haus zu. Es
sah aus wie ein Flugzeug beim Landeanflug. Die Kugel war wirklich
sehr hell und wir mußten uns die Augen verdecken. Wir erstarrten,
denn wir erwarteten nun einen Zusammenstoß mit dem Haus.
Kurz vor dem
Haus drehte dieser "Besucher" wieder ab und verschwand
wie er gekommen war. In der ganzen Hütte waren sämtliche
Sicherungen durchgebrannt. Die Kühe standen noch zwei Tage
lang wie ausgestopft auf der Wiese.
Wir fragten
uns, was das war? Zurück in der Stadt glaubte man uns unsere
Geschichte nicht.
Heute ist
es mir einiges klar geworden. Wir Menschen auf dem Planeten, den
wir bewohnen, sind nur Besucher, die ihre Miete nicht bezahlt
haben.
* * *
Am 19. März
2003 erkrankte ich. Bei einem starken Hustenanfall wäre ich
fast erstickt und mein 15jähriger Sohn Adrian reagierte instinktiv
richtig und alarmierte über den Notruf Hilfe. Kurze Zeit
später war ich bereits im Universitätsspital Zürich.
Was ich noch registrierte war, daß ich an die Infusion angeschlossen
wurde und dann die Augen schloß.
In der Zwischenzeit
hatte ich einen Herzstillstand. Eine sofortige Reanimation zeigte
keine Wirkung. Erst durch eine zweite Reanimation bin ich wieder
zum Leben erwacht.
In der darauffolgenden
Nacht vom 20. März 2003 hatte ich dann folgende Vision:
Ich befand
mich in einem großen Auto und raste mit überhöhter
Geschwindigkeit auf einer endlosen langen Straße ins Ungewisse
geradeaus.
Plötzlich
sah ich am fernen Horizont ein Licht aufgehen. Ich raste weiter
und mußte schließlich feststellen, daß die Straße
immer enger wurde.
Plötzlich
steht ein hell erleuchtetes Wesen in meinem Weg und hält
mir ein Verbotsschild entgegen. Ich nehme den Fuß vom Pedal,
halte an und steige aus. Die helle Erscheinung empfiehlt mir,
nicht weiterzufahren, da hier die Straße ende und ein tödlicher
Abgrund auf mich warten würde. Außerdem wäre die
Geschwindigkeit "für ihren Geschmack" so oder so
viel zu hoch.
Nach der Bitte
des Wesens, den Wagen stehen zu lassen, hatte ich dann den Rückweg
zu Fuß angetreten. Wie lange ich dazu gebraucht habe, weiß
ich nicht, aber ich wurde herzlich empfangen.
* * *
In der vergangenen
Nacht habe ich sehr unruhig geschlafen und im Moment, während
ich diese Zeilen schreibe, ist es 8 Uhr am Morgen, Ende Juni 2004.
Ich hatte den schönsten Traum meines Lebens. Ich befand mich
irgendwo in einem fremden Land auf einem hohen Berg. Es war stockfinstere
Nacht.
Da hörte
ich plötzlich ein mächtiges Rauschen und ein überdimensionaler
Adler landete direkt vor meinen Füßen. Auf dem Rücken
saß dasselbe Wesen aus der Vision während meines Aufenthaltes
im Universitätsspital im vorigen Jahr. Es rutschte herunter
von dem Riesenvogel und kam langsam auf mich zu. Das Wesen trug
eine Kleidung wie aus Alufolie und hatte eine Glaskugel auf dem
Kopf. Die Augen sahen aus wie schwarze Schlitze und waren in einem
asiatischen Zug nach oben gerichtet.
"Hallo
Heinz, mein Name ist Mirza und bin dein lebensrettender Schutzengel
als du mit deinem Auto fast in den Abgrund gefahren bist!"
Als "mein
Engel" darauf die Glaskugel absetzte, hätte es mir fast
den Atem geraubt: Vor mir stand eine junge Frau mit langen schwarzen
Haaren und ihre dunklen Schlitzaugen funkelten wie durchsichtiges
Glas.
Ich kam mir
vor wie im siebten Himmel! Als die Sonne aufging, hüpfte
sie leichtfüßig auf den Rücken des Adlers. Mit
einem Lachen setzte sie sich die Glaskugel wieder auf und verschwand.
Heinz
Ryffel, Schweiz
Aus "UFO-Nachrichten" Nr. 372 (Juli/August 2004)
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