Botschaften
der älteren Brüder
Stellt Euch diese
Botschaften vor wie eine Schule, die gedacht ist, dem Erdenmenschen
Hilfestellung zu geben auf seinem Wege nach Oben hin. Besuchen
kann diese Schule jeder, aber es steht ihm frei, ob er dieses
will oder nicht. Es sollen unsere Lektionen den Menschen auf keinen
Fall von seinen gegebenen Funktionen des bekörperten Menschenwesens
abbringen - im Gegenteil - es soll ein bewusstes Lebensgefühl
geweckt werden in ihm; ein bewusstes Lebenkönnen aus dem Geiste
heraus, eine sichtbare Offenbarung des Geistes, bewusst im Körper
gelebt.
Niemals wollen wir
Euch zur frömmelnden Heuchelei, zum weichlichen Fatalismus erziehen.
Zur verantwortungsvollen, wissenden Lebensführung voll Freude
und Liebe möchten wir Euch bringen, einig als Einer auf einem
schönen Stern, den Ihr Euch untertan machen sollt mit Weisheit
und Dankbarkeit dafür, dass Ihr leben dürft - so sehen wir Euch!
Die heutige
Menschheit ist nicht die
höchste Kulturstufe in der Erdgeschichte
Es ist die Zeit, wo sich alle Geheimnisse,
die Eure schöne, kleine Erde noch birgt, enthüllen werden. Bei
Ausgrabungen, die durch Maschinen heute erleichtert sind, bei
Tauchmanövern und beim Erkennen sichtbarer Zeichen wird Euch bewusst
werden, dass zu jeder Zeit hohe Kulturen bestanden haben, die
versunken sind, um wieder in anderen Formen aufzutauchen. Die
heutige Kulturstufe der Menschheit ist nicht die denkbar höchste,
die die Erde gesehen hat, wohl aber die lauteste, disharmonischste,
am meisten vom wahren Leben Entfernteste. Trotzdem wird aber über
und durch die Technik und wohlgeglückte Forschungsergebnisse die
Menschheit wieder zum Erkennen des Geistes geführt und dadurch
werden ihr Wege gezeigt werden, die ein Leben auf dem Stern Erde
ermöglichen, das Euch heute noch kaum fassbar erscheinen mag.
Die hohen technischen Fortschritte werden zu friedlichen und dem
Menschen interessanten Tun und Schaffen verwendet werden und der
somit in eine höhere Seinsstufe eingeweihte Mensch wird dann auch
unbeschadet seinen Wohnstern verlassen können oder Besucher anderer
Sterne empfangen.
Allerdings steht
der Erdenmensch heute an einem Scheidewege - an dem er schon oft
gestanden hat - und an dem er zumeist versagte.
Man könnte es beinahe
als einen Scherz der Schöpfermacht bezeichnen, dass der Mensch
alles in sich trägt, was er außen vergeblich sucht - sucht schon
seit undenklichen Zeiten! Würde er erkennen, dass er mit Allem
aus Gott geflossen ist und somit alles kann, was er nur denken
kann, träfe er stets die rechte Entscheidung, die ihn immer höher
führte.
Wer versteht
das Rufen?
Wir sind die Sprecher
all derer, die von Euch nicht gehört wurden. Es gibt und es gab
immer erleuchtete Seelen, die mit aller Liebe und mit denen ihnen
zur Verfügung stehenden Mitteln an den Herzen ihrer Mitmenschen
rütteln und klopfen. Wer von Euch hört sie? Wer hat ihr Rufen
verstanden? Zu Wenige sind es, die Kraft reicht noch nicht aus,
das zu neutralisieren, was die volle Entfaltung des wahren Menschen
behindert.
Es ist aber ein Wechselspiel
- um nicht Kampf zu sagen - zwischen Hell und Dunkel. Die Dunkelheit
schluckt die Helle, je nach ihrer Masse - und die Helle vertreibt
das Dunkle, je nach ihrer Stärke. Die Helle, das Licht lässt alles
erblühen und wachsen, die Dunkelheit hemmt alle Entfaltung. Licht
und Liebe sind die Kräfte, die alle Wesen brauchen, um sich frei
und voll entfalten zu können. Licht und Liebe wollen alle Dienenden
bringen in die Menschenherzen, - Licht und Liebe - die alles erlösen
und erhellen.
Atem und
Prana zur geistigen Höherentwicklung
Der Atem ist das Verbindungsmittel
von Mensch und All. Ohne Atem ist ein physisches Leben in der
Form des Menschen, wie Ihr ihn darstellt, nicht möglich. Je nachdem,
wie und was der Mensch atmet, kann er sich physisch und auch geistig
entfalten. Bestimmte Atmungsarten lassen im Menschen dies oder
jenes erklingen und schwingen, je nach der Art der bewussten
Atmung. Mit der bewussten Atmung wird nicht nur die Euch bekannte
Luft, sondern auch das, was die Luft erhält – Prana, ihre geistige
Ursache – angezogen, um im Körper das darin ruhende Geistige,
also göttlich Kosmische zu erwecken und anzuregen.
Zu jeder Zeit hat es
Erleuchtete gegeben, die um diese Dinge wissen, aber sie hüteten
das Geheimnis, was heute nach und nach offenbar wird. Jeder Mensch
atmet naturgemäß, um sein physisches Leben erhalten zu können;
aber wissend, was die durchgeführten Atmungsarten bewirken,
eröffnen sie dem Menschen Ein- und Weitsichten, die nur der
zu schätzen weiß, der diese bestimmten Übungen erlernt und sie
anwendet. Es sind wenige auf dem Erdenstern, die durch bewusstes
Umgehen mit allerlei bestehenden Gegebenheiten eine Höherentwicklung
anstreben und auch erreichen. Es sollte diese Erleuchtung dann
zum Wohle aller sein, denn ein Erleuchteter hört und sieht mehr
als ein nur Lebender, er weiß auch, wie weit er seine Einsichten
zum Wohle seiner Mitmenschen gebrauchen kann. Jedenfalls sollte
jeder, der höhergestiegen ist und noch auf Erden weilt, sich seiner
Aufgabe und Verantwortung bewusst sein und nichts tun, um seiner
eigenen Erleuchtung allein. Ihr Dienenden seid damit angesprochen
und aufgerufen!
Wir sprechen soeben
von Atemübungen, die zur rein geistigen Entwicklung führen. Übungen
zur Anregung der reinen Körperfunktionen mag jeder machen, wenn
er will. Wichtig ist aber die geistige Höherentwicklung, die körperliche
Gesundheit und Frische sowieso mit sich bringt.
Der Erleuchtete weiß
sich mit der Weltseele verbunden - als ein Ganzes; er weiß sich
bewusst im Kosmos schwingend und teilhabend an allen Ideen, die
im Ungeoffenbarten ruhen. Er sieht die Not seiner Mitlebenden
und weiß sie zu lindern.
Dein Nächster
bist Du selbst!
„Himmel und Erde werden
vergehen, Meine Worte aber werden nicht vergehen.“ (Jesus) Seine
Worte sind die Kundgabe ewig geltender, kosmischer Gesetze, in
denen das Geheimnis aller Offenbarung liegt. „Liebe Deinen
Nächsten wie Dich selbst", - besagt es nicht, dass alle Einer
sind? Genau gesagt heißt dieses Wort: „Siehe Deinen Nächsten als
Dich selbst!“ Sieh Dich als Ganzes mitsamt allem, was Dir wahrnehmbar
ist. Und je mehr Dir wahrnehmbar ist, desto größer und weiter
wirst Du selbst werden. Dein Bewusstsein wird wachsen und
sich über alles Offenbarte breiten können, es wird ins Nichtoffenbarte
hineinreichen und somit immer deutlicher heute noch unerklärliche
Zusammenhänge erkennen lernen.
Dieses Erkennenlernen
ist der Sinn des Daseins auf der Erde und dabei wollen alle
Weltenlehrer den Menschenwesen helfen in selbstloser Liebe. Sie
können nur die menschliche Sprache reden - aber es sind dem Menschen
Ohren gegeben zu hören, mehr als die menschlichen Ohren hören
können. Dieses Lauschen auf das, was hinter dem Hörbaren, Sichtbaren,
Spürbaren webt, ist wahres Leben, ist Freude, ist Höherentwicklung.
Alles wird anders, als es vordem war und das Verstehen von Meisterwerken,
von Musik und Kunst, geschaffen von Eingeweihten für das Menschenwesen,
wird immer feiner und offenbart ihm immer höhere Bewusstseinsstufen
und somit höhere Schwingungen seiner Seele. Werdet nicht müde
und tragt die Offenbarung Mensch immer höher und macht sie dadurch
immer Lichter und leichter, immer freudiger und schöner.
Schützt alles Leben,
denn der Sinn des Samenkornes ist es, da es sich entfalte und
tausendfach Frucht trage. Erst wenn die Pflanze Früchte hervorgebracht
hat, vergeht sie und gibt ihre Bestandteile der Erde zurück. Wird
sie vordem zerstört, war ihr Sein umsonst und ihr Sinn nicht erfüllt.
Also ist es mit jeglichem Leben, auch mit dem Menschen. Jedes
Leben muss sich ausleben bis zur Reife und Früchte tragen, Früchte,
die das Weiterbestehen der Art sichern und erhöhen. Der Mensch
soll vor allem aber geistige Saat, geistige Früchte tragen, die
zumeist erst zutage treten, wenn das 40. Lebensjahr beendet ist.
Darum ist es undenkbar, dass ein Mensch den andern töte, dass
ein Mensch an Krieg und Massenmord denke, dass ein Mensch Waffen
erfinde, die Lebensoffenbarungen aller Art hindern, sich ausleben
zu können. Alle diese lebensbehindernden Gedanken sollte der Mensch
in sich auslöschen, denn woher nimmt er sich das Recht, solches
zu denken oder gar zu tun?
Ihr Strebenden, schützt
alles Leben mit all Eurem Tun und Denken. Betet ohne Unterlass
um Friedlichkeit und Harmonie. Bleibt still nach Außen, aber
umso reger im Herzen. Seht Ihr Unrecht, denkt es hinweg, aber
redet nicht laut umher und fangt nicht an zu richten und zu rechten,
bleibt still und segnet alles um Euch herum. Die Lauten
sind nicht Diener an der Menschheit, es sind die Stillen, die
ungeheure Macht des Guten, Schönen und der Liebe ausbreiten können.
Wer sich
wichtig nimmt, ist eine Belastung für die Umwelt!
Wer seine Person
noch wichtig nimmt, der wisse, dass er seiner Umwelt eine Last
ist! Dieses besagt nicht, dass Ihr Euren Körper vernachlässigen
sollt wie es manche Orden verlangten. Wir meinen Eure Person,
auch nicht Eure Persönlichkeit. Ereifert Euch nicht, wenn Ihr
Unrecht wahrnehmt, bleibt still nach außen, aber hochaktiv im
Innern. Ihr wisst, was wir meinen!
Ein Dienender verlangt
weder Lohn noch Anerkennung; er dient aus Liebe und Liebe trägt
ihren Lohn in sich selbst.
Wer von Euch noch fähig
ist, sich beleidigt, benachteiligt, vernachlässigt oder übergangen
zu fehlen, der gehe mit sich selbst zu Gerichte und brenne diese
Untugenden aus seinem Herzen sofort und mit aller Gründlichkeit.
Hört gut zu, denn dieses muss sein, um wahrhaft ein nützliches
Glied zu sein in der Kette der Menschheit.
Aus Kindern sollen Leute
werden, und ein gut erzogenes Kind hat ein leichteres Leben als
ein unerzogenes. Tut Ihr Euch nicht selber am wehesten, wenn Ihr
Euch über Eure Mitmenschen ärgert? Ihr tut Euch selbst weh und
vergiftet Eure Aura und alles um Euch herum - und Ihr macht alles
noch vie schlimmer mit Eurem Ärger und werdet selbst ein Ärgernis
für Eure Umwelt. Besinnt Euch schnell und lächelt milde, wenn
Euch jemand Unrecht tat, er weiß es nicht - und denkt an Jesu
Worte: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“
Ihr aber, die Ihr Strebende seid, solltet es wissen, was Ihr
tut. Ihr solltet nicht nur wissen, was Ihr Recht tut, Ihr
solltet auch wissen, was Ihr Unrecht tut und alles, was Ihr auf
Eure kleine, unwichtige Person bezieht, ist Unrecht!
Wundert Euch nicht
über unsere Sprache, aber Ihr werdet Erwachsene und es ist nötig,
ab und zu also mit Euch zu reden. Keiner kann Euch zwingen, uns
anzuhören - jedoch soll unsere Sprache Euch helfen, bei Euch selber
aufzuräumen, auf dass Ihr stark und geläutert an unserer Seite
stehen könnt und mit uns denen helfen zu können, deren Kraft noch
nicht ausreicht, selbst zu erkennen, was ihnen Not und Elend bringt
und was nötig ist, das Leben lebenswert, schön und sinnvoll zu
machen.
Schöne Reden gehen
Euch lieblich ein, aber Ihr möget kraftvoll und weise werden -
und dieses zu erreichen bedarf einer harten Schule und ehrlicher
Lehrer und willige Schüler. Wir lieben Euch!
Ihr lebt in einer Zeit,
wo starke Herzen und Seelen vonnöten sind, denn jeder Umbruch
bringt zunächst Verwirrung und Leid. Jedenfalls wird dieses so
gesehen von unerwachten Seelen. Sie brauchen wie erschreckte Kinder
Liebe und starke Beschützer, sie brauchen Belehrung und Geborgensein.
Eure Aufgabe ist unbequem für Eure Person, aber erhebend für Eure
Herzen. Nehmt unsere Hand und unsere Lehre und geht den Weg des
Dienens und der Liebe mit uns und allen älteren Brüdern.
Eure wirkliche
Heimat ist der Kosmos
Wendet Euer Denken ab
von den Vorspiegelungen des Fleisches, von dem Erwarten von Dingen,
die lebensbehindernd scheinen. Wisst mit kindlichem Vertrauen,
dass Ihr ein Recht habt, Euer Leben auszuleben und zu vollenden
bis zu dem Reifungsgrade, den zu erreichen ein Erdenleben gelebt
werden soll. Es ist alles so liebevoll bedacht und alles hat Sinn
und dieser Sinn des Lebens ist, erfassbar einem jeden Wesen auf
dem Stern Erde und auf gleichen Sternen in der Weite der Kosmen.
Wisst auch, dass
Ihr nicht an einen Stern gebunden seid, denn so sich Euer
Bewusstsein weitet, weitet sich auch die Lebensmöglichkeit für
Euch. Eure Heimat ist nicht nur Euer derzeitiger Wohnstern - Eure
Heimat ist der Kosmos, sind die Kosmen.
Zeit und Raum gehören
wohl der Sphäre der materiellen Körper an, nicht aber dem Sein
des geistigen Wesens Mensch. Allgemein nimmt das Menschenwesen
die Bestandteile seines Körpers von dem Sterne, auf dem er sein
physisches Leben lebt - es kann aber bei einer bestimmten Bewusstseinshöhe
diesen Stern auch verlassen, also die Bestandteile seines Wohnsternes,
die seinen physischen Körper bilden, mitnehmen auf andere Sterne,
die aus denselben Bestandteilen bestehen, aus welchen sein Geburtsstern
besteht. Die äußere Ausstrahlung des Gastplaneten ist darum nicht
so ausschlaggebend, denn der physische Körper, der von innen her
durchgeistigt ist, kann sehr hohe Veränderungen der Außenausstrahlung
seines Wohnplaneten umformen und somit physisch bekörpert bleiben,
solange ein Leben auf dem Planeten, auf dem es weilt, vorgesehen
ist.
Die Lebensspannen sind,
nach Zeit und Stunde berechnet, sehr verschieden auf den verschieden
beschaffenen Planeten. Es ist aber hier die Rede nur von physischen
Erscheinungen, die sich in Zeit und Raum abspielen und durch Zeit
und Raum bedingt sind.
Da Ihr entgegen vieler
auf der Erde umherschwirrenden Anschauungen auf vielen anderen
Planeten schon gelebt habt, ist in jedem Menschenwesen die
Erinnerung an Eure anderen Wohnsterne noch vorhanden. Darum
ist alles, was Ihr Euch nur vorzustellen vermögt, bis zu einem
gewissen Grade ganz real und wahr, auch wenn es andersartig scheint.
Denn die Erinnerungen sind zumeist nebelhaft und stark verwischt,
nur selten klar und rein. Wenn Menschen Bewohner anderer Sterne
als Tiere, Insekten, eigenartige Nebelgebilde oder formlose Massen
ansehen, so sind dieses alles Erinnerungen an Erlebtes und dereinst
Gesehenes, nur eben verwischt und unklar.
Wir berichteten schon,
dass sich viele Sterne sehr ähnlich sind und es recht schwer ist,
in der Rückerinnerung zu erkennen, wo irgendetwas erlebt wurde.
Es gibt aber Menschenwesen, die bereits bewusst leben können und
die auch alle Leben überschauen können, so wie ein Mensch sein
Erdenleben teilweise überschauen kann und genau weiß, wo er war
und was er da getan, gehört und gesehen hat, was er da oder dort
für Lehren gezogen hat.
Es steht Euch noch
unendlich vieles Bewegtes, Interessantes, Erhebendes, Lebenswertes
bevor. Lebensbehindernde Wesenheiten wollen bewusst Euren Blick
trüben. Schaut lächelnd durch sie hindurch und schaut Euch als
kosmische Wesen an, als Bewohner des Alls.
Jede Mutter muss ihre
Kinder in die Ferne ziehen lassen und also hält Euch auch die
Mutter Erde nicht, sie ist nur glücklich, wenn Ihr ab und zu wieder
zu ihr zurückkehrt, von ihrem Tische esst und in ihrem Bette schlaft.
Wenn sie Euch erzählen kann, wie sie Euch liebt, wenn sie Euch
beraten und betreuen kann. Sie freut sich, wenn Ihr von fernen
Ländern berichtet, sie ist glücklich, wenn sie Euch glücklich
weiß. Aber keine liebende Mutter hält ihr Kind fest an ihrer Brust
und keine liebende Mutter sperrt ihre Kinder ein in ihr Haus,
um sie nicht zu verlieren. Denkt darüber nach!
Seid geduldig mit
denen, die den Flug Eurer Gedanken, die uns entgegen eilen, noch
nicht folgen können. Euer Denken ist ihnen noch fremd und
der Wille zur Entfaltung ihres wahren Seins ist noch nicht mächtig
in ihnen. Achtet aber auch Ihr den Vorsprung im Denken Eurer Lehrer
und haltet Euch niemals für vollkommen und unfehlbar. Ihr seid
Strebende, Ihr wisst, dass alles in Euch auf Entfaltung wartet,
aber dass Ihr es selbst seid, die strebend und dienend zugleich
Anstrengungen machen müssen, immer vollkommener werden zu können.
Heute bedarf es bei vielen Menschen nur eines kleinen Anstoßes
und der Brunnen im Herzen fängt an zu sprudeln und zu fließen.
Schaue das
ewige Wechselspiel der Kräfte
Die Erdenströme steigen
auf im Baume und im Menschen, öffnen sich den kosmischen Strömen
entgegen, nehmen sie auf und ziehen sie mit hinab zur Erde. Dort
finden feinste Verbindungen und Umformungen der Lebenssäfte statt,
die dann wieder aufsteigen, den kosmischen Kräften entgegen. Es
ist alles Leben ein ewiges Fließen und Strömen, ein Wechselspiel
der Kräfte und Energien, in dem es keine Ruhe und keinen Stillstand
gibt. Der Mensch sei sich dessen bewusst, was die Pflanze instinktiv
tut, er lerne es verstehen.
Die Hände des Menschen
sind die Fänger, die Antennen, die die kosmischen Ströme anziehen
und dem Körper zuführen können, auf dass er gereinigt werde von
den Schlacken des falschen Denkens.
Unterbrich nicht die
Verbindung zu Deiner Erde. Die Ströme müssen ungehindert durch
Dich hindurchgehen können. Wenn Du Dein Haupt mit undurchlässigen
Stoffen bedeckst oder Dein Haar mit hemmenden Essenzen, Lacken
und Fetten verdirbst, dann kannst Du nichts spüren und bekommen
von den herrlichen Strahlen, die dem Menschen Kraft, Schönheit
und Jugend geben. Wenn Du Deinen Leib in feste, undurchlässige
Kleider zwängst, können die Ströme des Lebens nicht in Dir kreisen
und die erhaltenden Äther Deine Haut nicht berühren. Vermeide
alle diese Dinge und schütze Deinen Körper nur mit natürlichen
Stoffen vor Kälte und Wind. Der Mensch verdirbt sich seine Freude
am Leben selbst, indem er falsche Schönheitsideale schafft. Jeder
Körper ist schön in jeder Form, wenn er gesund ist, - und jede
Seele die rein ist - kann sich durch ihr Urwissen einen brauchbaren
Körper erhalten. Dieses Urwissen liegt tief in Deinem Herzen.
Lass Dich nur von der Stimme Deines Herzens leiten und Du wirst
ein Segen sein für Deine Umwelt.
Das Zwerchfell ist ein
Resonanzboden für Schwingungen von Außen her. Viele Menschen spüren
im Leibe kommende Geschehnisse, die „in der Luft liegen“. Das
kommt davon, dass diese Ereignisse im Begriffe sind, sich zu materialisieren.
Sie werden von sensiblen Menschen bereits im Entstehen - meist
unbewusst - aufgefangen. Sie spüren dann eine mehr oder weniger
große Unruhe im Leibe, die angenehm (ein Zeichen kommender freudiger
Geschehnisse) oder unangenehm (ein Zeichen lebensfeindlicher Ereignisse)
sein kann.
Die Strahlungen der
zumeist den oder die Menschen betreffenden Ereignisse gehen diesen
voraus und prallen auf das Zwerchfell des Sensiblen und lässt
ihn diese Erregung spürbar wahrnehmen. Den Sensiblen belasten
auch sehr oft Geschehnisse, die weit von ihm entfernt eintreten
in der nächsten Zeit und ihm äußerlich unbekannte Menschen und
Wesen betreffen. Diese Menschen, die Erdbeben, Flutwellen, Ballungen
von Hass (Krieg) ahnen (also spüren können), sind Menschenwesen,
die sich bewusst als ein Teil der gesamten Menschheit wissen und
sich mit allem - auch mit der Erde - verbunden fühlen.
Der Menschenkörper
ist ein ganz feines Instrument, mit dem sein Bewohner noch Unvorstellbares
tun und vollbringen kann.
Wanderer
zwischen zwei Welten
Allen Menschen gehört der Wohnstern,
auf dem sie leben. Der Stern ist die Wohnstatt der Menschheit
und alles gehört allen und jedem, solange er auf dem Stern lebt.
Es ist gegen das Gesetz,
wenn Einzelne alles raffen mit Gier und ihre Mitmenschen Not leiden.
Ich meine, die wahre Not an Leib und Seele. Es ist das Recht jedes
Menschenwesens, dass es die Genüge habe, falls es die Fülle nicht
wünscht und mit der Genüge zufrieden ist.
All zu große materielle
Fülle wird heute schon als Belastung empfunden, da der Mensch
zu begreifen beginnt, dass er auf der Erde keine bleibende Statt
habe und dass er ein Wanderer zwischen zwei Welten ist.
Denke darüber nach,
was Du noch zuviel hast und was Du an materiellen Gütern noch
in der Lage bist, frohen Herzens denen zu geben, von denen Du
weißt, dass sie Not leiden an Leib und Leben. Denke auch darüber
nach, was Du an Ideellem geben kannst denen, die an ihrer Seele
Not leiden.
Die Lebensoffenbarung
Mensch als solche ist überall auf allen Sternen dieselbe, - auf
allen Sternen, die dieser Art von Lebensoffenbarung die Lebensbedingungen
bieten und die prädestiniert sind, Menschheiten mütterlich zu
tragen. Atmung, Nahrung, Gestalt, Konsistenz, Bewusstseinsstufe
und Zustand sind verschieden. Aber das Menschenbild als denkendes
Wesen ist überall in den Kosmen dasselbe: der Mensch!
Andere Evolutionen
sind Euch zumeist nicht erfassbar, aber deshalb doch existent.
Der Mensch ist ein Wesen, das in seine Umwelt und Mitwelt,
seine geistige und materielle Ursache bis zu hohen Graden erfassen
kann, ein Wesen das letztlich und endlich wieder zu seiner Ursache
sich hochschrauben und in diese aufgehen kann, um sich nach Äonen
von Zeitläufen wieder von Neuem zu entfalten.
Ganz gleich, welches
Erdenalter Ihr zu haben glaubt, strebt nach Vollkommenheit! Nicht
ehrgeizig strebend, nein - wissend, dass Ihr die Vollkommenheit
in Euch tragt, möget Ihr streben.
Tut alles was Ihr
tut in dem Wissen, es vollkommen tun zu können. Tut alles
mit einer selbstverständlichen Sicherheit, die Ihr immer in Euch
spüren solltet. Redet klar und mit reiner wohlklingender Stimme.
Geht gerade und ohne Hast. Lasst alles, was Ihr tut und verrichtet,
zur Freude und zum Segen aller sein.
Es ist so einfach, recht
zu leben. Ihr seid Menschen und der Mensch ist ein Gedanke Gottes,
des ALL-EINEN Denkers aller Gedanken!
Es liegen
gewaltige Dinge in der Luft
Soviel gesagt werden kann,
wird dieses Jahr wie im Fluge vergehen. Es liegen Dinge in
der Luft, vor denen Ihr sprachlos stehen werdet. Die Umbildung
des Menschendenkens, die mit Macht im Gange ist, wird die Gemüter
verwirren, die nur dahintreiben im allgemeinen Strome des Denkens,
das von mittelmäßigen Impulsen getrieben ist. Schält Euch heraus
aus dem Strom, der der Verderbnis zuströmt und im Rückschritt
endet, d. h. in Inkarnationen auf dunklen Planeten und in trüben
Reichen. Schält Euch heraus als Träger des Lichtes im Menschendenken.
Von außen gesehen ballen
sich um die Erde dunkle Wolken, erzeugt von Angst, Gier, Habsucht,
Herrschsucht und Geltungssucht, von Hochmut und Eitelkeit. Die
Bestrahlungen aus den Kosmen, die die Erde treffen, sind aber
helle Strahlungen, die diese Wolken der Vernichtung zum Teil in
Licht wandeln können, unterstützt von erdenfreundlichen Wesenheiten.
Ihr aber, die Ihr im Erwachen seid, solltet all Euer Tun und Denken
darauf richten, Helle und Wärme aus Eurem Herzen zu locken, soviel
Ihr nur könnt. Versucht es immer und immer wieder.
Breitet, wenn Ihr allein
seid, Eure Arme aus - die Handflächen nach oben. Ihr spürt dann
einen Strom in Euren Händen, womit Ihr alles um Euch herum segnen
und reinigen könnt. Richtet Eure Gedanken stetig auf Liebe und
Licht und lasst Euch durch nichts Augenscheinliches beirren in
Eurem Tun und Denken.
Ihr kommt aus dem
Licht und Ihr geht im Lichte - und Ihr werdet zu Licht! - Vergesst
das nicht! l
("Botschaften der älteren
Brüder" sind auch als Broschüren erhältlich, 6 Folgen erschienen,
sehr empfehlenswert!)
Aus "UFO-Nachrichten"
Nr. 390, Juli/August 2007