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Botschaften der älteren Brüder
Die
Hüter der Menschheit
Es
werden die zehn Besten der Erde sein, die ohne Anspruch
auf hohe Gehälter die Weltregierung bilden.
Sie wissen alle um ihre hohe Aufgabe und sind ihr in jeder
Beziehung gewachsen. Sie wissen, dass die Erde keine bleibende
Statt für alle Menschen ist; sie wissen aber, dass der Mensch
- um seine Entwicklung voranzubringen - auch Gelegenheit
braucht, sein Erdendasein nach Möglichkeit ausleben zu können
und seine schöpferischen Fähigkeiten zu entfalten in Form
von allen Künsten, Handfertigkeiten in kühnen Bauten und
Projekten, in der Erkenntnis möglichst vieler kosmischer
Zusammenhänge auf der Spur allen Lebens.
Die
Menschen, die begriffen haben, dass alles Allen gehört und
jedes von Jedem geliebt, gehütet und verstanden werden sollte
- dass Sammeln und Horten beengt, unkosmisch und blind ist
- die nur das nehmen, was sie brauchen und nicht mehr, und
die bei allem Tun und Denken, mit Weisheit und Liebe umgehen
und selbst Sonne, Wind und das Leben lieben: das sind die
„Kommenden“, prädestiniert, Hüter der Menschheit zu sein.
Ob an Erdenjahren alt oder jung, ist gleich - zumeist aber
werden es Menschen über 40 Jahre sein.
Im
Mittelpunkt allen Geschehens steht der Mensch und nicht
das, was er geschaffen hat. Alles Geschaffene des Menschen
ist vergänglich, wandelbar und in seinem Wert nicht beständig.
Der Mensch aber, als lebender Gedanke Gottes, achte den
Menschen mitsamt allem Leben!
Objektives
Denken eine Grundvoraussetzung
Lege
alle Sentimentalität, alle irreführenden Gefühlsregungen
ab, auf dass Dein Denken klar und sachlich werde. Nur so
können die Dinge richtig gesehen werden. Sobald Du mit den
irdisch-menschlichen Gefühlen etwas anstrahlst, so verändert
es sich und sein wahres Gesicht wird verschleiert und es
ist in seiner rechten Gestalt nicht mehr erkennbar. Siehst
Du aber etwas ohne jegliche eigene Regung mit Deinen geistigen
Augen an, so erkennst Du es und kannst Stellung dazu nehmen,
kannst mit dem Erkannten etwas anfangen. Meine nicht, dass
die Welt, die Du jetzt noch mit dem Schleier Deiner Sympathien
und Antipathien siehst, öde und leer werde, wenn Du sie
also ansiehst.
Auch
eine Distel ist ein Geschöpf Gottes und doch möchtest Du
nicht, dass sie Deinen Leib steche. Auch die Schlange ist
ein Kind Gottes und doch möchtest Du sie nicht reizen, auf
dass sie Dich beißt. Beide mögest Du nicht als Feinde ansehen,
aber solange Du noch nicht so weit bist, dass Du alles verstehen
kannst, gehe um beide herum ohne Furcht und ohne Urteil.
Lass beide aus Deinem Bereiche heraus, bis dass Du fähig
bist - alles - aber auch alles lieben zu können. Genauso
tue es mit Menschen, die nicht in Deinem Felde schwingen.
Lasse sie gehen, solange Du nicht vollendet in Deiner Liebe
bist. Du nutzest ihnen nicht, sie brauchen Dich und
Deine Liebe noch nicht und Du tust unnütz, sie belehren,
bekehren oder wandeln zu wollen. Verachte aber keinen
und sei zu Nichts und Niemanden lieblos und hart.
Wer
sieht die Neigungen der an eine bestimmte Volksseele gebundenen
Menschen auf der ganzen Erde bis zur letzten Klarheit? Wer
kann erkennen, was zu tun ist, um Ruhe und Ordnung unter
allen Menschenwesen auf einem Stern zu bringen ohne die
Menschen in Angst und Schrecken zu bringen? Wer erleuchtet
den Sinn seiner Mitmenschen und macht ihnen klar, dass nur
das dem Menschen Nutzen und Fortschritt, Freude und Freiheit
bringt, was nicht von dieser Erde ist, wohl aber durch den
rechten Umgang mit dem, was die Erde trägt und birgt, erworben
und geformt werden kann und muss?
Nur
ein Mensch, der alle diese Dinge erkannt hat und bis ins
letzte beherrscht, der auch sich selbst und seinen Körper
beherrscht, kann der Erste einer Weltregierung sein, durch
welche die Erde zu einem Paradiese würde, in dem alles Lebende
sich am anderen formen und höher entwickeln kann. Freude
und Friede könnte sein und es gäbe keine Kriege und Streitende
mehr unter allen Lebenden.
Ihr
zankt und streitet Euch, könnt nicht einig werden miteinander
- und sitzt doch alle in „einem Boot“! In einem Boot, das
auf allen Wellen der kosmischen Ströme treibt und von mancherlei
Gefahren bedroht ist. Es gibt Menschheiten, die um diese
Dinge wissen und darum in der Lage sind, die kosmischen
Ströme und Antiströme weise zu nutzen. Unter Euch sind Menschen,
deren Denken so hoch ist, dass sie Wegbereiter für eine
wissend lebende Menschheit sein können. Aber spornt ihr
sie an, ihr Wissen zum Segen der Menschheit zu nutzen? Ihr
seid dabei, Dinge erkennen zu lernen, die den Stern Erde
als Partner belebter Sterne zu einem Paradiese machen können,
aber auch zu einer Hölle, wo sich deformierte Gebilde quälen
müssen, die man nicht mehr als das erkennen kann, als was
sie gedacht sind.
Nutzt
Euer Erkennen zum Segen alles Lebenden und erfreut Euch
in Dankbarkeit am Erkennendürfen!
Redet
nicht vom Weltuntergang!
Eine
Welt kann niemals untergehen - wo sollte sie hingehen? Möglich
ist es, dass eine Menschheit ihre physische Erscheinungsform
für lange Zeiten von einem Wohnstern entfernen kann und
den Wohnstern so beschädigen, dass er für menschliches Denken
auf lange Zeitläufe unbewohnbar für Pflanzen, Tiere und
Menschen ist. Jeder Wohnstern ist in für menschlich-zeitgebundenes
Denken und Erfassenkönnen in unvorstellbar langen Zeiten
entstanden und kann nur vergehen, wenn er überaltert ist
- und dann löst er sich in seine Bestandteile auf, die weitere
Bausteine zu neuen Welten bilden.
Sehr
selten stößt ein Weltenkörper mit einem negativen, einem
Anti-Welten-körper zusammen, dann entsteht aus beiden strahlende
Energie, die wiederum zum Entstehen neuer Welten dient.
Es geht nichts verloren oder unter, es bleibt immer dieselbe
Substanz - sichtbar oder unsichtbar - nur sind die Erscheinungsformen
oder Energien, die geistigen Kraftquellen, immer verschieden
in ihrer Äußerungs- und Verhaltensform.
Das
an Zeit und Raum gebundene Denken und Schauen der Menschen,
die derzeit auf dem Stern Erde leben, kann sich schlecht
von seinen Vorstellungen lösen, die heute schon der Vergangenheit
angehören, der Vergangenheit, die es genau wie die Zukunft
nicht gibt, denn es gibt nur ein ewiges Jetzt, ein ewiges
einziges Sein, das wir GOTT nennen.
Über
Disharmonie und Unordnung
Kein
Wesen höherer Denkungsart wird einen anderen, der diese
Höhe noch nicht erreichte, verurteilen oder bemitleiden,
denn jedes Menschenwesen muss alle diese Stufen durchlaufen,
um der Glückseligkeit des Vorwärtsschreitens und -schauens
teilhaftig werden zu können. Könnte es einen Baum geben,
der ohne Blüte und Knospe - der ohne befruchtet zu werden
- Früchte trägt? Früchte; die wiederum ungezählte Samen
tragen? Es hat alles seine Ordnung, wir Menschenwesen möchten
sie nur überall erkennen und sehen lernen, wie der Mensch
in seine Ordnung hineingebaut ist, wie er mit und in dieser
Ordnung schwingt, lebt und webt!
Alle
Disharmonie und Unordnung ist nur scheinbar und nur dem
zeit- und raumgebundenen Denken also scheinend. Ein Wesen,
das dieses Denken gewandelt hat, das die Grenzen durchbrochen,
sein Denken geweitet und gedehnt hat, wird uns Recht geben
und überall die unfassbare Fürsorge, Ordnung und Harmonie
erkennen können und immer klarer die unbegreifliche Liebe
des Schöpfers spüren und erschauen lernen, die so verschwenderische,
nicht erklärbare Fülle und Größe, die Unendlichkeit Seines
ewigen Seins. Je höher ein denkendes Wesen im Geschehen
der Evolutionen steigt, desto stiller und verinnerlichter
wird es, desto nichtiger werden ihm alle Geschehnisse, die
heute noch den Erdenmenschen zutiefst erschüttern und bewegen
können. Es sieht immer deutlicher nicht das Einzelgeschehen,
sondern das Große, das Ganze, soweit es überhaupt einem
Menschenwesen möglich ist, erkennen und erschauen zu können.
Wisst
aber, dass dieses Wissen tief in Euren Herzen ruht und bereit
ist, sich zu enthüllen bis zu dem Stadium, wo das menschliche
Denken in das Denken Gottes fließt und der Kreislauf geschlossen
ist. Keiner von uns kann die wahren Höhen des Erkennenkönnens
ermessen, da nur über Erkanntes und Geschautes ausgesagt
werden kann, wobei diese Aussagen nur dem Erleuchtung geben,
der nahe dem Stadium des Höheren ist.
Der
„ältere Bruder“ aber hat die Pflicht, in dem jüngeren nach
und nach sein inneres Wissen zu erwecken und ihn liebevoll
beratend und liebend dazu zu bringen, nach innen zu gehen
und alsda das Wunder „Mensch“ erblühen zu sehen. Auch wir
haben „ältere Brüder“, die auch wiederum von Höheren geliebt
und erweckt werden!
Lebensformen
ferner Sterne für den Erdenmenschen unfassbar!
Siehst
Du eine Sache von außen an, so sieht alles anders aus, als
wenn Du der Mittelpunkt der Sache bist, also darinnen stehst.
Es
sehen die Geschehnisse, die sich auf der Erde abspielen,
für Außenstehende ganz anders aus, als wie für Menschen,
die inmitten des Geschehens auf der Erde stehen. Für den
Erdenmenschen ist es noch sehr wichtig, sein Dach über dem
Kopfe, seine Kleidung und Wohnung zu haben. Für ihn ist
die Gesundheit seiner Körperwohnung wichtig und auch das,
was er inmitten seiner Umwelt darstellt oder darzustellen
vermeint. Für ihn sind Familie und Heimat wichtig und alles,
was zu einem Lebensdasein auf einem Stern gehört während
einer Lebensdauer.
Alles
Mühen und Plagen, das Sorgen und Freuen, die Trauer und
das Lachen der Menschenwesen auf dem Stern Erde sind die
derzeitigen Lebensäußerungen der Menschen, die Menschen
von anderen Sternen schwerlich verstehen können, weil sie
zumeist unter anderen Bedingungen leben und somit andere
Lebensäußerungen haben. Sie interessieren sich nicht für
die Bewohner der Erde und doch sind es Menschen. Menschen
mit ’hochgezüchtetem’ Erfassungsvermögen werden und sind
in der Lage, vielerlei Sterne anzufliegen und mit Spezialapparaten
die Globen zu erforschen und die darin lebenden Offenbarungen
zu erfassen in ihrer Erscheinungsform und Seelenstruktur.
Sie haben bei jeder Lebensoffenbarung die Ehrfurcht und
Liebe zu einem höheren Wesen feststellen können, soweit
die Lebensoffenbarungen mit Intelligenz begabt, also als
Menschenwesen zu bezeichnen sind. Alle verehren in verschiedener
Form einen unsichtbaren Gott, den sie als Schöpfer und Erhalter
allen Lebens anerkennen.
Dem
Erdenmenschen würden diese Lebensoffenbarungen, die ferne
Sterne bewohnen, wohl unfassbar sein, genau wie es ihnen
unfassbar wäre, würden jene auf der Erde landen. Je höher
aber ein Bewusstsein ’gezüchtet’ ist, desto mehr kann es
von der Alloffenbarung des ausgehauchten Lebens erfassen
und verstehen und es wird ihm nicht mehr fremd und sonderbar
vorkommen, sondern erklärbar und verständlich - als genau
solche Kinder Gottes, als die es sich und seine Artgenossen
anzusehen gewohnt ist.
Wer
bin ich?
Es
ist unerlässlich, den Forschungsergebnissen und Feststellungen
der Wissenschaften die hohen Einsichten der Geisteswissenschaften
gegenüber zu stellen und zu versuchen, einzusehen, dass
Eines nicht ohne das Andere annehmbar ist in dem großen
Rätselraten des Menschen, der stetig fragt: Wer bin ich?
Nur die tiefsten und bestmöglichsten Kenntnisse beider Wissenschaften
ermöglichen eine Erklärung der Erscheinung „Mensch“, dessen
Verhaltensweisen, Entwicklungsmöglichkeiten, dessen Sinn
und dessen Ursprung. Je mehr der Mensch in das wunderbare
Gefüge der materiellen Erscheinungsformen hineinzuschauen
lernt, desto mehr Rätsel geben sich ihm auf bezüglich der
Welten, der Kosmen, bezüglich der kleinsten ihm erkennbaren
Teilchen, und er lernt begreifen, dass es eine Urintelligenz
geben muss, die ALLES IST - und die als Schöpfer nie vom
Geschöpf erkannt - wohl aber hinter ALLEM gespürt werden
kann und muss!
Die
kosmische Lehre besagt, dass der Mensch Gott in sich und
in allem Leben erkennen möge. Der Mensch darf sich nicht
mehr durch Konfessionen fesseln und binden lassen, vor allem
nicht mehr diese Menschen, die sich berufen fühlen, die
Menschheit oder bestimmte Völker leiten und lenken zu wollen.
Es kann auch nur ein weltweit-toleranter, denkender Mensch
sein Volk regieren, wenn er die Mentalitäten und Vorausbestimmungen
aller Völker der Erde oder des Sternes - auf dem er lebt
- genau kennt und übersehen kann, was geschieht, wenn er
so oder so handelt. Er möge alle Glaubensrichtungen der
Menschen, die noch einen Kral, eine Einzäunung brauchen
und wollen, respektieren und darf niemals seine eigene Einzäunung
- sollte er sie noch im Herzen haben - anderen aufdrängen
und seine Mitmenschen als minderwertig einschätzen, die
anderer Meinung sind. Es ist ungeheuer wichtig für den
Frieden eines Sternes, dass er von weisen Männern oder Frauen
regiert wird - und es ist möglich!
Die
Naturwissenschaften sehen den Menschen als Ergebnis vieler
Zusammenklänge und Gegebenheiten an. Sein Denken und Handeln
ist bedingt durch Außeneinflüsse und Geschehnisse, die der
Mensch selbst nicht genau erkennen und bestimmen kann. Es
ist aber möglich, dass der Mensch in sich ein Königreich
erkenne und wisse, es ausbaue und dann vom gottgedachten
Übermenschen regiert, das denkt und tut, was im Sinne der
Ganzheit der Schöpfung ist und zu deren Offenbarung beiträgt.