Botschaften
der älteren Brüder
Jeder
von Euch weiß es schon, was wir versuchen, Euch klar zu
machen; das Tragische ist nur, dass zu viele nicht wissen,
dass sie es wissen, dass sie nicht verstehen, ihr Erbe aus
den Schatzkammern ihrer Herzen herauszuholen.
Kosmisches
Bewusstsein
So
viel redet Ihr vom kosmischen Bewusstsein! Wie viele
von Euch haben denn ein globales Bewusstsein?
Wer
es hat, muss jedes lebenden Menschenwesens Gedanken spüren
können, ihm muss das Gedankenbild der gesamten, auf seinem
Stern lebenden Menschheit klar vor der Seele stehen, und
er muss sich dadurch einen Gesamtüberblick von dem Stand
der Gesamtgedanken der Menschheit seines Sternes machen
können. Jeden Menschen, der ihm begegnet, muss er einordnen
können gemäß seines Denkens, welches er spüren, ja, sehen
kann. Er muss die Gedanken seiner gesamten Mitlebenden sehen
und beurteilen können, die Bewegungen seines Sternes kennen
und alles Lebende in sich spüren, erkennen können. Er muss
die Erde oder ein anderer Stern sein können, und alles,
was in und um die Erde oder um den anderen Stern ist.
Erst
dann kann er sein Bewusstsein ein globales nennen, wenn
er mit und in allem leben kann, was auf dem jeweils von
ihm bewohnten Globus ist und lebt.
Ist
das Bewusstsein ein planetares, so muss dasselbe gelten
für alle Planeten des Sonnensystems, zu welchem der jeweilige
Wohnstern gehört. Der planetar Bewusste muss auf allen zum
Sonnensystem gehörenden Planeten alles spüren und sehen,
er muss in, um und auf demselben, und in, um und auf der
Sonne sein können, bewusst und wissend.
Der
kosmisch bewusste Mensch muss sein Bewusstsein über alle
Kosmen ausdehnen können und an jeglichem Ort des Alls zuhause
sein. Alle Strömungen und Offenbarungsarten, alle Schwingungen
des Geistes müssen in ihm bewusst sein, und dieses kosmische
Bewusstsein, welches nur große Eingeweihte wissend in sich
tragen, ist allein nur dem Begnadeten möglich, welcher voll
und ganz im Gleichklange mit der Allgöttlichen Liebes- und
Weisheitsschwingung ist, nur dem ist es innen offenbart,
der GOTT in sich voll und ganz erkannt und verwirklicht
hat.
Der
Allvater segne Euch, auf dass Ihr zu solcher Höhe aufsteigen
möget! Erkennt aber, wo Ihr jetzt steht und wohin
Ihr kommen möchtet!
Reisen
durch das All
Es
ist durchaus möglich, auf anderen Planeten im physischen
Körper Eurer Beschaffenheit zu leben, wenn der Planet, auf
dem ein Erdenmensch weiterleben will, dieselben Beschaffenheiten
hat, welche die Erde aufweist. Die geistigen Gesetze
sind überall die gleichen im gesamten geoffenbarten Universum,
die Äußerungen des Lebens aber haben eine unvorstellbare
Vielfalt, welche darauf beruht, dass es unvorstellbar viele
Schwingungsgrade gibt, die als wahrnehmbar im Physischen
erscheinen. Wer sich aber auf dem Stern Erde inkarniert
hat, also aus der körperlosen Welt in die bekörperte des
Sternes Erde stieg, der hat auch eine Aufgabe erfüllen wollen
und muss sie lösen. Warum sollte denn sein Bestreben sein,
auf einem anderen Planeten weiterleben und arbeiten zu wollen,
da es ihm ja freistand, wo er arbeiten und lernen wollte?
Wer
auf der Erde aber inkarniert ist von Euch, ist noch nicht
so weit vorgeschritten, dass er auf andere Planeten gehen
müsste, um dort an deren Erhellung mitzuarbeiten und zu
wirken. Dies besagt nicht, dass auf jedem Wohnstern hohe
Geistwesen bekörpert und sichtbar leben, bewusst und gewollt,
um auf diesen Sternen etwas zu tun und zu bewirken. Sie
haben die Festigkeit, auch in ihrem Körper andere Wohnstätten
zu besuchen, aber nötig haben sie es nicht, ihren Körper
mitzunehmen auf Reisen durch das All; aber sie können es
unbeschadet tun, hier auf der Erde und auch auf allen anderen
Wohnsternen.
Bedingung
für ein Reisen im Körper ist nur die Beherrschung des Körpers
durch den Geist und die Kenntnis davon, wie man die Schwingungen
seines Körpers erhöht und wieder reduziert, das unbedingt
jedem Menschen möglich ist durch Training und Wissen.
Stellt
Euch vor, wie unglaublich kurz Euer Erdendasein ist im Vergleich
zum Leben Eures Wohnsternes Erde, im Vergleich zu den kosmischen
Zeitläufen und Entfaltungsstadien. Macht Euch klar, dass
ein denkendes Wesen, wie Ihr es seid, genau so sich entfaltet
haben muss, wie alle Sterne, wie alle Systeme, wie alle
Kosmen!
Zuerst
war nur der Geist, die geistige Welt mit allen ihren Ideen
und Formen, und dann trat alles durch Minderung der Schwingungen
ins Sichtbare und verfestigte sich. Genauso wie alles
Geoffenbarte durch Schwingungsminderung ins Physische tritt,
so kann es durch Schwingungserhöhung wieder zu Licht,
zu Geist werden. Es ist ein ewiger Wechsel zwischen hell
und dunkel, zwischen sichtbar und unsichtbar, zwischen materieller
und geistiger Welt des Daseins. Leben ist aber alles;
denn Leben ist Schwingung in jeder Form.
Schwingung
aber ist bewirkt und gehalten vom Geist, und Geist ist Gott;
also ist alles Gott!
Die
physischen Welten
Erkenntnisse,
Kenntnisse und Möglichkeiten zur Höherentwicklung der Menschenwesen
sind nur im physischen Körper möglich, und es muss erkannt
werden, dass dies so ist und dass nur die höhere Erkenntnismöglichkeit
zu erwerben der Grund ist, warum Lebewesen sich mit materiellen
Körpern bekleiden und ein physisches Dasein auf Wohnsternen
physischer Natur führen mit allen Erscheinungen, welche
die materielle Welt mit sich bringen kann und muss.
Nur
in der physischen Welt kann das Menschenwesen seine schöpferische
Natur und Macht erkennen und offenbaren. Es ist schon alles
gut und weise eingerichtet, nur erkennen müsst Ihr,
lernen, all die liebevolle Weisheit, Schönheit und Güte,
die Euch schuf, erhält und trägt. Alles fließt, alles
schwingt, alles lebt in unvorstellbar vielen Formen, aber
alles ist EINS, - ein GANZES!
Nichts
ist, was wir nicht verstehen; aber wie sollte ein Arzt Euch
heilen können, wenn Ihr seine Ratschläge nicht achtet? Ihr
fleht um Hilfe, der Arzt sieht, was Euch fehlt und sagt
es Euch, und Ihr geht hin im alten Schlendrian und klagt,
dass Euch nicht geholfen würde. Das ist die Trägheit
des materiellen Körpers, die niedere Schwingung des
Fleisches, in welchem Ihr gefangen seid und welches Ihr
lösen, „erlösen“ solltet von der Trägheit, erhellen, in
höhere Schwingung bringen solltet!
Lernt
den materiellen Körper zu beherrschen und Ihr werdet in
ihm ein wunderbares Werkzeug, ein wunderbares Fahrzeug,
einen wunderbaren Tempel entdecken!
Nicht
als Hindernis, nein, als Werkzeug zur weiteren Erkenntnis,
als Fahrzeug der Seele, als Tempel zur Anbetung des Schöpfers
ist der Körper gedacht und offenbart worden von hohen
und höchsten Formgeistern, welche aus dem reinen Geiste,
aus Gott geflossen sind und Diener seiner kosmischen Gesetze
und seines reinen Geistes sind. In dem Augenblick, in
dem Ihr über Euren Körper gebieten könnt, seid Ihr frei
vom Zwang der Atome.
Jeder
Seelenkeim, der einen Wohnstern betritt, um alsda seine
Fähigkeiten höher zu entwickeln, muss einen Teil der diesem
Stern anhaftenden Eigenheiten annehmen, da diesen Eigenheiten
Fähigkeiten und Regungen der Atome innewohnen, welche dieser
Seelenkeim braucht, um sich ein Körperkleid auf einem lebenden,
materiellen Planeten zu schaffen.
Viele
Planeten nun sind sich in ihrer Art sehr ähnlich, und es
ist durchaus möglich, dass ein bekörperter Seelenkeim von
einem solchen Planeten auf einen ähnlichen Planeten übersiedeln
kann, aber Sinn hätte solches nicht. Es ist nur ein Ausdruck
der Freude und des kosmischen Bewusstseins, im physischen
Körper von Wohnstern zu Wohnstern zu reisen. Für die Weiterentwicklung
und Weitung der Seelentropfen aber ist solches unwichtig,
denn die Welten, welche über dem Bewusstsein der Seelen
liegen, sind ihnen nicht erreichbar, nur durch Höherentwicklung
ihrer bewussten Fähigkeiten. Die Welten aber, die unter
ihrer Bewusstseinsstufe liegen, haben sie durchwandert und
sollen dann vergessen sein.
Schöpferisches
Denken
Wir
sagten Euch schon, dass den Atomen des Körperkleides alles
Denken der Menschenwesen anhaftet, welche auf dem Planeten
gelebt haben und leben und dass dies jedes Seelenwesen weiß,
wie die Schwingungen der Atome sind auf dem Stern, auf dem
das Wesen sich inkarnieren will, aber dass es dieses Wissen
dann durch die starke Schwingung der Atome vergisst und
selten in sein Bewusstsein zurückkommt. Nur durch Arbeit
an der Seele kann er es wiedererlangen. Ziel und Sinn der
Seele ist, sich zu erhellen, zu weiten, leichter, lichter
zu werden, kosmisch weiter denken zu lernen.
Reine
Gedanken sind die aufbauenden Kräfte, welche schöpferisch
wirken und dieses soll das Seelenwesen lernen zu gebrauchen,
um das Leben, die Schöpfung weiter zu tragen in ihrer Offenbarung
mit all den vielfältigen Schwingungsformen und Stufen, welche
ein Reigen der Freude und Fülle sind.
Ihr
seid zwei in einem, Ihr seid Schöpfer und Schöpfung zugleich,
und Eure Seele ist das Bindeglied zwischen Schöpfer und
Schöpfung, also drei! Sind also Eure Gedanken beseelt, so
seid Ihr Schöpfer. Wenn Ihr Euch etwas Sichtbares von Anbeginn
vorstellen könnt mit reinen, starken Gedanken, mit beseelten
Gedanken, dann formen sich die neutralen Atome zu dem, was
Ihr beseelt gedacht habt, und es steht da, sichtbar, greifbar.
Dieses
plastische, schöpferische Denken wohnt jedem Menschenwesen
inne, und ist es voll entwickelt, dann ist dieses
Menschenwesen ein göttlich-schö-pferischer Geist geworden,
als der er vom Weltenschöpfer gedacht ist.
Die
Kraft ist stetig eine und dieselbe - Gott - welche alles
ist, alles erhält und trägt! Aus ihr, aus Gott, sind höchste,
göttliche Wesenheiten geflossen, welche seine Schöpfung
formen nach seinen kosmisch-göttlichen, ewig seienden Gesetzen.
Auch diese hohen Schöpfergeister sind regiert vom göttlich-kosmischen
Gesetz. Denn GOTT ist das Gesetz, und nichts kann ohne
IHN sein, also nicht ohne seine Gesetze.
Seht,
darum - auch wenn es Euch gesetzwidrig erscheinen mag -
ordnet sich alles immer und immer wieder unter das Gesetz,
welches allüberall das gleiche ist. Je höher Euer
Geist sich schraubt, desto mehr erkennt Ihr diese unumstößliche
Gesetzmäßigkeit in allem Geoffenbarten, Bewegten und Nichtgeoffenbarten.
Die
Tore der Weisheit stehen offen !
Nie
wirst Du von einem wahrhaft Weisen das erfahren, was Deiner
Bewusstseinsstufe voraus ist. Darum arbeite an Dir, auf
dass Du höher und höher steigst in Deinem Bewusstsein; denn
alle Tore der Weisheit stehen Dir offen, wenn Du
Dir die Mühe machst, von Tor zu Tor zu wandern, unbeirrt
und stetig nach Wahrheit und Weisheit strebend, wissend,
dass beides Dir dereinst zuteil werden wird. Ein Weiser
hat die einem Menschenwesen offen stehenden Tore durchschritten
und kann von seiner hohen Warte aus die Bewusstseinsstufe
seiner Mitmenschen beschauen und weiß genau, was einem Strebenden
gesagt werden darf und was er noch verschweigen muss, um
der gesunden Höherentfaltung seines Bruders willen.
Auf
jeder Menschheitsstufe meint die ihr angehörende
Menschheit, ihr Weltbild sei richtig und unumstößlich
wahr.
Einige
Menschenwesen aber sehen weiter und sehen das Weltbild anders
und immer anders. Auch heute sehen viele Menschenwesen ein
neues, ganz anderes Weltbild; aber auch dieses Bild ist
das diesen Menschenwesen eben noch Fassbare zu dieser Zeit,
auf dieser Entwicklungsstufe. So, wie es heute ist, wird
es immer bleiben; immer ändert sich für Euer Bewusstsein
das Bild des Kosmos, und das wahre Bild kann kein Menschenwesen,
welches im Körper lebt, je sehen, da das Weltbild immer
der Bewusstseinsstufe der Menschenwesen entspricht. Hat
aber ein Wesen die Höhe des reinen Wissens erreicht, so
verkörpert es sich nicht mehr.
Die
Abläufe, die Hintergründe, die Ursache sie sind immer die
gleichen, das Gleiche - nur das Bewusstsein der Lebewesen
ändert sich laufend und das Fassungsvermögen der geoffenbarten
und ungeoffenbarten Schwingungen - also Erscheinungen -
ist ewigem Wechsel, ewigem Auf- und Abstieg unterworfen.
Findet
Euch damit ab, dass Euer Bewusstsein in Eurem jetzigen Zustande
nur bis zu einer gewissen Stufe das Geschehen erfassen kann,
dass es aber Lebewesen gibt, welche ein ganz anderes Bewusstsein
haben als Ihr, dass es unübersehbare Myriaden von Bewusstseinszuständen
gibt, und dass jedes meint, dass sein Bewusstsein
das Rechte und Höchste sei. Seht ein, dass Ihr und
alles Leben in steter Wandlung seid und versucht, jede Stufe
auszuleben, um eine nächst höhere Stufe zu erreichen!
Seht
nicht nach unten, seht nicht nach oben, seht dahin, wo Ihr
steht, und wenn Ihr es erfasst habt, geht weiter und weiter
und versucht, alles Lebende mit höher zu ziehen in die unendliche
Weite und Höhe der Schöpfung.
Kosmische
Wissenschaft und Forschung
In
Euch ist die Macht hineingebaut, alles von IHM Geschaffene
zu offenbaren, zu wandeln und in die verschiedensten Schwingungen
zu bringen; die Macht zu erkennen, das, was Euch Geheimnisse
scheinen, die Macht, eine unbändige Lebensfreude zu offenbaren.
Ihr wisst nur nicht, wo der Schalter in Euch und an Euch
ist, den Ihr bedienen müsst, um dieses alles tun zu können.
Es
nutzen wenig Körperübungen und Stellungen allein, denn die
Seelenkraft ist es, welche den ’Strom’ liefert, um alles
Vorhandene zu erhellen, auf dass es sichtbar werde. Müht
Euch darum, diese Kraft zu stärken und zum Erglühen zu bringen,
indem Ihr die einfachen Worte Jesu befolgt und beherzigt,
denn so Ihr dieses mit Fleiß tut, öffnet sich alles von
allein! Welten um Welten offenbaren sich Eurer Seele und
Ihr erkennt, wessen Kinder ihr seid. Ihr erkennt, dass alles
Gott ist und nichts ist ohne IHN, Ihr erkennt, dass nur
diese Eine Einzige Kraft der Kosmos ist, ihn erhält und
alle Welten, dass Ihr diese eine Kraft seid mit allem Leben,
ein Einziges, Großes, Ganzes!
Sobald
Ihr imstande seid, Eure Gedanken von der Kleinlichkeit des
Alltags zu lösen und trotzdem dem Alltäglichen Genüge leistet,
wissend, was hinter den Dingen steht, dann seid ihr
einen Schritt weiter hin zum kosmischen Bewusstsein, welches
das Bewusstsein ist, dass der gesamte Kosmos, die Kosmen,
ein einziges Ganzes ist und sind, und dass Ihr in diesem
großen Ganzen schwingt als Menschenwesen, ewig wechselnd
im bekörperten und unbekörperten Sein, schwingt als Zellen,
als mehr oder weniger leuchtende Zellen, welche alle ihre
Funktionen haben und deren Sinn lachende Freude ist.
Die
alles seiende Gotteskraft weiß nichts von Gut und Böse,
sie strömt, sie ist, und alles, was ist, ist Gott.
Ihre
Aspekte, welche sich in großen Geistern - aus ihr geflossen
- manifestieren, regieren das Weltall, ihr Sein ist das
Weltall überhaupt, und ohne Gott wäre nichts, nicht einmal
eine große Leere.
Dies
aber zu erfassen, sind selbst große Geister, welche sich
noch nicht in IHM aufgelöst haben, nicht imstande, da Gott
nur sich selbst begreifen kann. Alles ist einfach, aber
für uns noch nicht fassbar und aussprechbar. Nur wer über
allem steht, kann alles übersehen, und das ist Gott allein
und wird es auch in Ewigkeit sein.
Alles
dies hat mit dogmatischem Glauben und Religion nichts zu
tun; man könnte es kosmische Wissenschaft und Forschung
nennen.
Eine
neue Zeit erblüht
Spürt
Ihr nicht, dass an allen Ecken und Enden ein großes Erwachen
beginnt, dass die Gattung Erdenmensch in einen höheren Zustand
des Bewusstwerdens und Erkennens ihres Seins eingetreten
ist? Darum werden auch alle früher streng geheim gehaltenen
Erkenntnisse den Menschenwesen zugänglich gemacht und es
wäre wünschenswert, dass recht viele Menschenwesen diese
geoffenbarten Weisheiten erkennen und begierig aufsaugen
mögen. Dieses erste Wissen um kosmische Zusammenhänge, dieses
Weiten der Bewusstseins-Zentren des physischen Menschenwesens
liegt allen älteren Brüdern sehr am Herzen, und es werden
immer stärkere Bemühungen gemacht, auf jedem Wege den Menschenwesen
zu helfen, aus den Kinderschuhen herauszukommen.
Alles
in den geoffenbarten und nicht sichtbar gemachten Welten
und Ebenen hat das Bestreben, sich höher zu schrauben und
der magnetischen Kraft, der Bindung an Festes, zu entfliehen.
Somit ist auch Euer Bestreben, der Schwerkraft Eurer Euch
liebenden Erde zu entfliehen, begründet. Ihr strebt heraus
aus den Fittichen Eurer derzeitigen Mutter und wollt ihre
liebevoll-mächtige Anziehungskraft überwinden mit aller
Gewalt, um frei im Raume zu forschen, zu schweben, zu leben.
Es
ist aber so, dass Ihr auch mit Eurem Euch innewohnenden
Geiste die Erdumhüllung durchbrechen solltet und Euer Bewusstsein
bewusst in den unendlichen Raum schicken, auf dass es Eurem
Körper vorauseile und erkunde, was Euch verborgen war und
ist. Ihr würdet dann sehen und erleben, was Euch noch bevorsteht
in Eurer Entwicklung als denkende Menschenwesen, und Ihr
würdet dann erkennen, dass das Menschenwesen ewig war und
ewig ist. Es wird vom Alleinigen, Höchsten, Allgegenwärtigen
mitsamt seiner Schöpfung ausgehaucht und entfaltet sich
in unvorstellbarer Vielfalt und Gestalt, selbst schöpferisch
werdend in immer höherem Grade, sich immer mehr verfestigend,
um sich dann wieder zu verfeinern, zu vergeistigen in immer
höhersteigenden Spiralen, um irgendwann wieder mitsamt der
gesamten Schöpfung eingeatmet zu werden, zu ruhen und wieder
ausgehaucht zu werden bis in alle Unendlichkeit. Das
Menschenwesen ist ein Bestandteil der gesamten Schöpfung
und hat seinen Sinn und sein bestimmtes Sein als Teil eines
ewig pulsierenden Ganzen.
Erkennt
Euch so im Kosmos, in den Kosmen!
Die
Seelen – alles aus der gleichen Quelle !
Die
Seele ist es, welche die Mittlerin zwischen Geist und Sinne
ist, welche erkennen kann im Geistigen und hinüberleiten
zum Geoffenbarten, Sichtbaren, obwohl sie nicht sichtbar
und vom Physischen aus nicht erkennbar ist. Die Seele
aber ist bei allen Menschenwesen aus der gleichen Substanz
und aus der gleichen Quelle; nur weiß nicht jedes Menschenwesen
in gleicher Form um sein wahres Sein. Darum gibt es
so viele verschiedene Stufen des Bewusstseins der Menschenwesen,
wie Sand am Meere.
Wir
wollen Euch nicht mutlos machen, denn alles ist in Euch
drinnen; aber Ihr solltet auch nicht von hohen Dingen so
viel reden, sondern lieber mit kleinen Dingen bei Euch
selbst anfangen, und zwar jetzt sofort.
Liebt,
liebt, liebt alles, was Ihr seht und spürt, liebt es und
segnet es, freut Euch, dass Ihr leben dürft und denkt!
Wenn
Ihr dies tut, wo Ihr geht und steht, betretet Ihr den Weg
zur Offenbarwerdung des Menschenwesens, und auf wunderbare
Weise werdet Ihr geführt von Stufe zu Stufe. Schaut nicht
zurück, sondern sehnt Euch danach, Euer Bewusstsein weiter
und immer weiter zu spannen, immer mehr zu lieben und in
Euch wachzurufen, was vom Allvaterschöpfergeist in Euch
gelegt wurde, auf dass Ihr es erkennen möget!
Alle
Lebensoffenbarung und alles unbekörperte Sein bestehen zugleich,
und es sind Wechselwirkungen, welche beides erhalten. Es
scheint auch nur ein Unterschied zwischen Sichtbarem und
Unsichtbarem zu sein. Beide sind eins, das geoffenbarte
Leben an sich.
Genauso,
wie das Nichtmaterielle das Materielle braucht, um sich
zu erhalten und höher zu schrauben, genauso braucht das
Materielle das Nichtmaterielle, aus dem es geflossen ist
und welches es erhält.
Darum
brauchen die geistigen Wesenheiten Eure Hingabe, um wirken
zu können genauso, wie Ihr ihre Liebe braucht, um leben
zu können. Was allein aus sich selbst besteht und daher
wahrhaft ist, das nennt Ihr GOTT.
Um
Erkenntnisse über Sinn und Zusammenhänge der Lebensäußerungen
und des Lebens an sich immer deutlicher zu erkennen, sollte
das Menschenwesen versuchen, sich in die allerkleinsten
und allerfeinsten Lebensäußerungen hineinzuversetzen. Wenn
die allerfeinsten Zusammenhänge erkannt werden, dann werden
auch die großen, weiten Lebensoffenbarungen klar erkannt
und begriffen.
Wer
nur große Dinge zu erkennen versucht, kommt nicht weit auf
dem Wege der Erkenntnis, denn die göttliche Vielfalt
der Ideen der Lebensäußerungen entfaltet sich nach oben
und nach unten. Welten entstehen in unvorstellbarer Größe,
in unvorstellbarer Kleinheit. Jedes Atom ist eine Welt für
sich und jedes Bestandteilchen dieses Atoms wieder ein ganzes
System und so weiter bis ins Unfassbare.
So
weitet sich Euer Denken auch, wenn Ihr über die kleinen
Dinge und Zusammenhänge nachdenkt und alsda die Herrlichkeit
der einen einzigen Kraft, GOTT, erkennen und lieben lernt.
Das
ist das Göttliche an den Menschenwesen, dass sie in der
Lage sind, zu erkennen, was sie sind und woher sie kommen,
was sie erhält und was in jeder Zelle ihres Körpers, in
jeder Regung ihrer Seele wirkt und waltet. Wer nun Gott
in allem und jedem wahrhaft erkennen kann, wird tatkräftig
an seiner geoffenbarten Schöpfung mitarbeiten voll Freude
und Dankbarkeit. So, wie ein Künstler seine Werke schafft,
ganz erfüllt von seiner Idee, seiner Hände, seiner Augen,
seiner Vorstellungskraft bewusst, so sollen die Menschenwesen
Licht und Liebe schaffen, Freude und Dankbarkeit und mit
göttlicher Weisheit das Leben tragen durch alle Welten,
auf und mit allen Welten.
Euer
Bewusstsein ist Eure Welt
Euer
Bewusstsein ist Eure Welt! Alles, dessen Ihr voll bewusst
seid, lebt in Euch, um Euch, mit Euch, für Euch. Je weiter
nun Euer Bewusstsein sich spannt, desto größer und voller
wird Eure Welt. Alles, was von Euch begriffen wird, gehört
Euch, gehört zu Euch, das seid Ihr selbst.
Wer
nun mit seinem Bewusstsein in andere Welten als die mit
den fünf Sinnen wahrnehmbaren fähig ist hineinzureichen,
für den sind die physisch nicht oder kaum wahrzunehmenden
Welten zu ihm gehörig, und der kann darinnen genauso leben
und wirken, wie in der physischen Welt, welche er alsdann
viel besser beherrschen wird, wenn er sie von der anderen
Ebene her beschauen, durchschauen und dann auch lenken kann.
Also
ist das Menschenwesen auch gedacht, dass es mit der Macht
des bewusst angewandten Geistes freudig und demütig sich
seine Welt schafft. Dem in zwei Welten Lebenden aber
ist es auch bewusst, dass alles fließt, das alles Geoffenbarte
einem ewigen Wechsel unterworfen ist, dass ihm alles und
nichts gehört, dass er das ewige Vibrieren und Strahlen,
das ewige Fließen der Offenbarungen, das ewige Schwingen
des Geistes nicht aufhalten kann, dass er aber mit allem
mitschwingen kann, vollbewusst und schöpferisch arbeitend,
indem er sich sein Bewusstsein zunutze macht als Lebensoffenbarung
„Mensch“.
Es
ist darum unerlässlich, zu erkennen, dass der Mensch
nicht nur der Körper ist, sondern ein Geistwesen,
dem alles möglich ist, dem die Herrschaft über geoffenbarte
und nicht geoffenbarte Dinge gegeben ist, welches in einem
vom Geiste geschaffenen Körper wohnt und aus dem Körper
heraus und mit Hilfe dieses Körpers wirken und schaffen
kann.
Jedes
bekörperte Wesen ist ein Teil eines Ganzen und möchte sich
dessen bewusst sein, da sonst Disharmonien entstehen. Jedes
Menschenwesen hat in sich eingebaute Schalter, die es bedienen
kann, um bestimmte Dinge zu erreichen. Alles Wissen um diese
dem Menschen gegebenen Kräfte liegt im Menschenwesen selbst,
und der Mensch weiß oder ahnt auch, wessen er fähig sein
könnte, nur er hatte bislang geschlafen, und nun ist
es an der Zeit zu erwachen und sein wahres Sein darzustellen,
so wie es vereinzelte hohe Wesenheiten schon auf dem
Stern Erde sichtbar gemacht haben.
Es
gibt keine ’Krone der Schöpfung’
Es
gibt keine Wunder; alles, was die Menschenwesen in diesen
Tagen erleben und was sie in ihr Bewusstsein aufnehmen,
ist nur eine natürliche Weiterentwicklung des noch kindlichen
Menschenwesens, welches genauso wachsen muss, wie alles
in der geoffenbarten Welt wachsen, wirken und Frucht tragen,
vergehen und wieder geboren werden muss im ewigen Kreislauf
alles Geoffenbarten. Dabei ist das Geschaffene von dem Drange
beseelt, sich immer höher zu entwickeln und sich im Bewusstsein
immer weitere Ausblicke und Einsichten zu verschaffen, welche
dann auch im Sichtbaren auftreten und wahrnehmbar werden.
Eure
Sehnsucht, den Weltenraum auch mit Euren physischen Sinnen
wahrnehmen zu können, ist in Eure Entwicklung passend und
voll berechtigt.
Wenn
ein Tempel außen noch so schön geputzt und gepflegt wird,
innen aber unsauber und muffig, dunkel und unheimlich ist,
erfüllt er nicht seinen Sinn. Immer muss der Tempel sauber,
rein, hell und duftig sein, dann erfüllt er seinen Zweck
und sein Inneres strahlt nach außen. Also ist es auch mit
Euren Körpern. Sie sind die Tempel und das geistige Herz
ist das Innere des Tempels. Eure Gedanken sind die strahlenden
Kräfte, welche aus dem Tempelinneren herausstrahlen und
seine Umgebung erhellen sollen. Dass Ihr Eure Körpertempel
sauber und heil halten sollt, ist selbstverständlich, aber
wichtiger als alles Äußere ist die Pflege des Inneren, die
Pflege Eurer Gedanken. Lasst nichts Trübes und Dunkles hinein
und werft alles hinaus, löst alles auf, was das Innere Eures
Tempels verunreinigen könnte!
Es
gibt keine Grenzen, welche die Lebensentfaltung nach allen
Richtungen hin und in jeder Form des Ausdrucks des Lebens
an sich einengen können. Wohin das Leben sich entfaltet
und wie es sich äußert, es ist aus GOTT geflossenes Leben
und von GOTT erhaltenes Leben, alles Leben ist göttlich
an sich.
Darum
ist es unrecht vom Menschenwesen und beweist seine kindliche
Unwissenheit, wenn es auf dem Stern Erde meint, der Mensch
sei die Krone der Schöpfung. Es gibt keine Krone der
Schöpfung, denn Leben ist Leben und alles Leben ist
göttlich und des Menschen Denken und Erfassen ist am Anfang
seiner Entwicklung auf dem Stern Erde. Auch was Ihr nicht
verstehen und begreifen könnt, ist trotzdem Ausdruck des
Lebens und das, was Ihr nicht mit Euren fünf Sinnen wahrnehmen
könnt, ist Leben, und was Euch artfremd scheint, ist Leben,
ob Ihr es erfassen könnt oder nicht, es ist!
Euren
Verstand sollt Ihr bewusst gebrauchen lernen, Euer Denken
bewusst als schöpferische Macht erkennen und schulen. Wisst,
dass Ihr alle eins seid, aber jeder als Einzelbewusstsein
die Macht besitzt, schöpferisch zu sein.
Wenn
Ihr Euren Mittelpunkt und Eure Kraftquelle gefunden habt,
dann fangt sofort an, Eure Umwelt zu harmonisieren. Wie
Ihr zu Euch selbst finden könnt, wurde Euch immer wieder
erklärt. Immer weiter müssen die Kreise Eures Wirkens werden,
unsichtbar sich verbreitend im geistigen Reiche, und bald
wird Euer dienend-liebendes Wirken auch um Euch sichtbar
werden.
Aber
schlaft nicht wieder ein, seid tätig in Eurem Geiste - jede
Sekunde !
Eure
älteren Brüder
(Die
ganzen „Botschaften der älteren Brüder“ sind auch als Broschüren
erhältlich, bisher 4 Teile erschienen.)